MAGDEBURG (kobinet)
In Magdeburg gab es eine wichtige Versammlung.
Die Versammlung heißt Bundes-Mitglieder-Versammlung.
Dort kommen Mitglieder aus ganz Deutschland zusammen.
Die Bundes-Mitglieder-Versammlung gehört zum VDAB.
VDAB bedeutet: Verband Deutscher Alten- und Behinderten-Hilfe.
Bei der Versammlung ging es um Pflege.
Pflege bedeutet: Menschen helfen, die Unterstützung brauchen.
Zum Beispiel alte oder kranke Menschen.
Es ging um aktuelle Probleme in der Pflege.
Es ging um politische Pläne für die Zukunft.
Politisch bedeutet: Es geht darum, wie Menschen zusammen leben.
Und wer dabei Entscheidungen trifft.
Ein wichtiges Thema war das Pflege-Neuordnungs-Gesetz.
Ein Gesetz ist eine Regel für alle Menschen in Deutschland.
Das Pflege-Neuordnungs-Gesetz ändert, wer Hilfe bei der Pflege bekommt.
Das Gesetz soll die Pflege verändern.
Es ging auch um Geld und Personal in der Pflege.
Personal bedeutet: alle Menschen, die an einem Ort arbeiten.
Der VDAB sagt: Die Pflege hat große Probleme.
Es gibt zu wenig Pflege-Kräfte.
Pflege-Kräfte sind Menschen, die in der Pflege arbeiten.
Es gibt wirtschaftliche Unsicherheiten.
Wirtschaftlich bedeutet: Es hat mit Geld und Arbeit zu tun.
Es gibt auch politische Unsicherheiten.
Stephan Baumann ist der Bundes-Vorsitzende des VDAB.
Er leitet den VDAB in ganz Deutschland.
Er spricht für alle Mitglieder des VDAB.
Stephan Baumann hat gesagt: Die Pflege braucht eine echte Reform.
Reform bedeutet: wichtige Veränderungen machen.
Das Ziel ist, dass etwas besser wird.
Die Reform darf Pflege-Einrichtungen nicht schwächen.
Eine Pflege-Einrichtung ist ein Ort, wo Menschen betreut werden.
Dort bekommen sie täglich Hilfe und Pflege.
Pflege-Einrichtungen brauchen gute wirtschaftliche Bedingungen.
Bedingungen sind Regeln, die erfüllt sein müssen.
Die Beschäftigten brauchen gute Arbeits-Bedingungen.
Beschäftigte sind Menschen, die einen Job haben.
Arbeits-Bedingungen beschreiben, wie die Arbeit aussieht.
Zum Beispiel: Wie viel Geld bekommt man?
Oder: Wie lange arbeitet man?
Beides ist wichtig für eine sichere Pflege.
Der VDAB ist kritisch gegenüber dem neuen Gesetz.
Kritisch bedeutet: etwas nicht gut finden und Fragen stellen.
Der VDAB sagt: Das Gesetz löst die Probleme nicht wirklich.
Das Gesetz verändert nur, wer die Probleme hat.
Stephan Baumann sagt dazu:
Der Mangel an Pflege-Kräften bleibt.
Mangel bedeutet: Etwas Wichtiges fehlt.
Hier: Es gibt zu wenig Pflege-Kräfte.
Menschen bekommen nicht sicher genug Pflege.
Pflege-Einrichtungen bleiben wirtschaftlich schwach.
Versorgung bedeutet: Menschen bekommen das, was sie brauchen.
Zum Beispiel Pflege oder Betreuung.
Der VDAB sieht aber auch Chancen.
Es gibt neue Wege.
Pflege kann neu geplant werden.
Digitalisierung kann helfen.
Digitalisierung bedeutet: Dinge mit dem Computer machen.
Nicht mehr alles mit Papier erledigen.
Stephan Baumann sagt: Wir brauchen mehr Mut zu neuen Ideen.
Technik und Computer können Pflege-Kräfte entlasten.
Entlasten bedeutet: jemandem Arbeit abnehmen.
Die Person hat dann weniger Mühe.
Politik und Geld müssen dabei helfen.
Im Jahr 2027 gibt es die nächste Bundes-Mitglieder-Versammlung.
Die Bundes-Mitglieder-Versammlung findet in Berlin statt.
Dazu gibt es einen Kongress.
Ein Kongress ist ein großes Treffen von Fach-Leuten.
Die Fach-Leute tauschen ihr Wissen aus.
Der Kongress heißt: VDAB-IMPULS 2027.
Der VDAB-IMPULS 2027 findet einen Tag vor der Versammlung statt.
Dort treffen sich Fach-Leute aus der Pflege.
Fach-Leute sind Menschen, die sich sehr gut auskennen.
Sie haben viel gelernt und viel Erfahrung.
Sie sprechen über die Zukunft der Pflege.
In verschiedenen Runden wird über Pflege gesprochen.
Viele verschiedene Meinungen werden gehört.
Es soll Mut und Zuversicht für die Zukunft geben.
Zuversicht bedeutet: glauben, dass es besser werden kann.
Der VDAB will die Pflege aktiv gestalten.
Gestalten bedeutet: Der VDAB bestimmt selbst mit, wie Pflege abläuft.
Der VDAB will nicht einfach abwarten.
Das ist das Ziel vom VDAB-IMPULS 2027.
Foto: VDAB
MAGDEBURG (kobinet)
Auf der Bundesmitgliederversammlung des Verbands Deutscher Alten- und Behindertenhilfe e. V. (VDAB) standen in Magdeburg die aktuellen Herausforderungen der professionellen Pflege sowie die politischen Weichenstellungen für die kommenden Jahre im Mittelpunkt. Diskutiert wurden insbesondere die geplanten Veränderungen durch das Pflegeneuordnungsgesetz sowie die wirtschaftlichen und personellen Rahmenbedingungen der Pflege. Der VDAB betonte, dass die professionelle Pflege weiterhin unter erheblichem Druck stehe. Politische Reformen, wirtschaftliche Unsicherheiten und der anhaltende Personalmangel stellten Pflegeunternehmen vor große Herausforderungen. Notwendige Veränderungen dürften nicht zulasten einer verlässlichen Versorgung und der wirtschaftlichen Stabilität der Einrichtungen gehen. "Die Pflege braucht eine Reform, die ihren Namen verdient. Wir dürfen nicht den Fehler machen, finanzielle Probleme einfach zu verschieben oder Leistungen zu begrenzen. Wer die Pflege langfristig sichern will, muss die Einrichtungen wirtschaftlich stärken, für verlässliche Rahmenbedingungen sorgen und gleichzeitig den Beschäftigten gute Arbeitsbedingungen ermöglichen", erklärte Stephan Baumann, Bundesvorsitzender des VDAB.
Kritisch bewertet der Verband den aktuellen Reformansatz des Pflegeneuordnungsgesetzes. "Eine echte Reform muss die Probleme der Pflege lösen – und darf sie nicht nur neu verteilen. Der Fachkräftemangel, die Sicherung der Versorgung vor Ort und die wirtschaftliche Stabilität der Pflegeunternehmen verschwinden nicht dadurch, dass man an anderer Stelle den Rotstift ansetzt", sagte Baumann.
Gleichzeitig sieht der VDAB Chancen in neuen Versorgungs- und Organisationsformen sowie in einem stärkeren Einsatz von Digitalisierung und Technologie. "Wir brauchen mehr Mut zu Innovation. Neue Wege in der Versorgung und der Einsatz digitaler Lösungen können Pflegekräfte entlasten und Einrichtungen neue Handlungsspielräume eröffnen. Dafür brauchen wir aber auch die entsprechenden politischen und finanziellen Voraussetzungen", betonte Baumann.
Mit Blick auf die nächste Bundesmitgliederversammlung 2027 richtet der VDAB den Blick nach Berlin. Dort wird die Veranstaltung um den Kongress "VDAB-IMPULS 2027: Zukunft braucht Zuversicht" ergänzt. Dieser findet am Vortag der Bundesmitgliederversammlung statt und bringt Expertinnen und Experten aus Praxis, Unternehmen und Führungsebene zusammen. In verschiedenen Panels soll die Vielfalt der Pflege aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchtet und über ihre Zukunft diskutiert werden.
"Wir wollen die Zukunft der Pflege nicht verwalten, sondern gestalten. Dafür brauchen wir Zuversicht, klare politische Entscheidungen und den Mut, neue Wege zu gehen. Genau dafür steht unser VDAB-IMPULS 2027", kündigte Baumann an.
Foto: VDAB
MAGDEBURG (kobinet)
Auf der Bundesmitgliederversammlung des Verbands Deutscher Alten- und Behindertenhilfe e. V. (VDAB) standen in Magdeburg die aktuellen Herausforderungen der professionellen Pflege sowie die politischen Weichenstellungen für die kommenden Jahre im Mittelpunkt. Diskutiert wurden insbesondere die geplanten Veränderungen durch das Pflegeneuordnungsgesetz sowie die wirtschaftlichen und personellen Rahmenbedingungen der Pflege. Der VDAB betonte, dass die professionelle Pflege weiterhin unter erheblichem Druck stehe. Politische Reformen, wirtschaftliche Unsicherheiten und der anhaltende Personalmangel stellten Pflegeunternehmen vor große Herausforderungen. Notwendige Veränderungen dürften nicht zulasten einer verlässlichen Versorgung und der wirtschaftlichen Stabilität der Einrichtungen gehen. "Die Pflege braucht eine Reform, die ihren Namen verdient. Wir dürfen nicht den Fehler machen, finanzielle Probleme einfach zu verschieben oder Leistungen zu begrenzen. Wer die Pflege langfristig sichern will, muss die Einrichtungen wirtschaftlich stärken, für verlässliche Rahmenbedingungen sorgen und gleichzeitig den Beschäftigten gute Arbeitsbedingungen ermöglichen", erklärte Stephan Baumann, Bundesvorsitzender des VDAB.
Kritisch bewertet der Verband den aktuellen Reformansatz des Pflegeneuordnungsgesetzes. "Eine echte Reform muss die Probleme der Pflege lösen – und darf sie nicht nur neu verteilen. Der Fachkräftemangel, die Sicherung der Versorgung vor Ort und die wirtschaftliche Stabilität der Pflegeunternehmen verschwinden nicht dadurch, dass man an anderer Stelle den Rotstift ansetzt", sagte Baumann.
Gleichzeitig sieht der VDAB Chancen in neuen Versorgungs- und Organisationsformen sowie in einem stärkeren Einsatz von Digitalisierung und Technologie. "Wir brauchen mehr Mut zu Innovation. Neue Wege in der Versorgung und der Einsatz digitaler Lösungen können Pflegekräfte entlasten und Einrichtungen neue Handlungsspielräume eröffnen. Dafür brauchen wir aber auch die entsprechenden politischen und finanziellen Voraussetzungen", betonte Baumann.
Mit Blick auf die nächste Bundesmitgliederversammlung 2027 richtet der VDAB den Blick nach Berlin. Dort wird die Veranstaltung um den Kongress "VDAB-IMPULS 2027: Zukunft braucht Zuversicht" ergänzt. Dieser findet am Vortag der Bundesmitgliederversammlung statt und bringt Expertinnen und Experten aus Praxis, Unternehmen und Führungsebene zusammen. In verschiedenen Panels soll die Vielfalt der Pflege aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchtet und über ihre Zukunft diskutiert werden.
"Wir wollen die Zukunft der Pflege nicht verwalten, sondern gestalten. Dafür brauchen wir Zuversicht, klare politische Entscheidungen und den Mut, neue Wege zu gehen. Genau dafür steht unser VDAB-IMPULS 2027", kündigte Baumann an.





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