STUTTGART (kobinet)
Heute ist der Welt-Tag der Demokratie.
Demokratie bedeutet: Das Volk entscheidet über wichtige Dinge.
Alle Menschen haben eine Stimme.
Der Pari-tätische Wohl-fahrts-verband Baden-Württemberg hat eine Forderung gestellt.
Ein Wohl-fahrts-verband ist ein großer Verein.
Er setzt sich für Menschen in Not ein.
Die Forderung lautet: Soziale Einrichtungen müssen gestärkt werden.
Soziale Einrichtungen helfen Menschen im Alltag.
Organisationen der Freien Wohl-fahrts-pflege sollen mehr gehört werden.
Freie Wohl-fahrts-pflege bedeutet: Vereine und Verbände helfen Menschen in Not.
Sie helfen zum Beispiel bei Armut oder Krankheit.
Diese Vereine sollen bei politischen Entscheidungen mitreden dürfen.
Nathalie Wollmann arbeitet beim Pari-tätischen Landes-verband Baden-Württemberg.
Sie sagt: Demokratie bedeutet, den Menschen zuhören.
Die Politik muss die Lebens-wirklichkeit der Menschen ernst nehmen.
Lebens-wirklichkeit bedeutet: Wie das Leben der Menschen wirklich ist.
Welche Probleme sie im Alltag haben.
Starke soziale Einrichtungen sind jetzt besonders wichtig.
Diese Einrichtungen helfen Menschen, sich zu treffen.
Menschen können sich kennenlernen und austauschen.
So wächst der Zusammen-halt in der Gesell-schaft.
Zusammen-halt bedeutet: Menschen helfen einander.
Sie stehen füreinander ein.
Soziale Einrichtungen brauchen genug Geld.
Wer ihnen zu viel Geld wegnimmt, schadet der Demokratie.
Das schafft Raum für Hass und Aus-grenzung.
Aus-grenzung bedeutet: Jemand wird nicht dazu-gehören gelassen.
Diese Person wird von anderen nicht mit-einbezogen.
Die Politik muss auf die Menschen hören.
Die Menschen müssen merken: Die Politik kümmert sich um mich.
Politische Entscheidungen müssen fair und gerecht sein.
Nur so entsteht Vertrauen in die Politik.
Soziale Gerechtigkeit stärkt die Demokratie.
Soziale Gerechtigkeit bedeutet: Alle Menschen werden gleich und fair behandelt.
Niemand wird bevorzugt oder benachteiligt.
Soziale Sicherheit schützt vor Hass und Streit.
Soziale Sicherheit bedeutet: Menschen in Not bekommen Hilfe vom Staat.
Das soll die Landes-regierung als Erstes angehen.
Foto: Der Paritätische Wohlfahrtsverband Landesverband Baden-Württemberg e.V.
STUTTGART (kobinet)
Anlässlich des heutigen Internationalen Tages der Demokratie fordert der Paritätische Wohlfahrtsverband Baden-Württemberg eine nachhaltige Stabilisierung der sozialen Infrastruktur im Land. Die Träger der Freien Wohlfahrtspflege und Fachverbände müssten stärker in politische Entscheidungsprozesse einbezogen und unterstützt werden, da sie mit ihren Angeboten einen unverzichtbaren Beitrag zum sozialen Zusammenhalt und zur Demokratie leisteten. Die Landesregierung solle die Sorgen der Menschen ernst nehmen und soziale Sicherheit zur Priorität machen.
"Demokratie beginnt mit dem Zuhören und damit, die Lebensrealitäten der Menschen ernst zu nehmen. Was wir jetzt mehr denn je brauchen, sind starke und verlässliche soziale Strukturen. Die Freie Wohlfahrtspflege und der gesamte soziale Sektor schaffen Orte der Begegnung, ermöglichen Teilhabe und stärken den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Wer diese Strukturen kaputtspart, gefährdet mehr als soziale Angebote: Er schwächt das Fundament unserer Gesellschaft und schafft weiterhin Raum für Ausgrenzung, Hass, Hetze und Populismus", sagte Nathalie Wollmann, Referentin für Vielfalt und Demokratie im Paritätischen Landesverband Baden-Württemberg.
Zudem betonte Wollmann: "Gerade in Zeiten großer Herausforderungen erwartet man von politischen Entscheidungsträger*innen vor allem Empathie und Zuversicht. Denn Vertrauen entsteht dort, wo Menschen sich gesehen und ernst genommen fühlen und politische Entscheidungen als fair und sozial gerecht empfunden werden. Dieses Vertrauen schafft die Grundlage dafür, dass notwendige politische Entscheidungen verstanden, akzeptiert und mitgetragen werden können. Wir müssen endlich erkennen, dass soziale Gerechtigkeit und soziale Sicherheit entscheidend sind, um unsere Demokratie zu stärken und zu stabilisieren – und damit Polarisierung, Hass und Hetze den Nährboden zu entziehen."
Foto: Der Paritätische Wohlfahrtsverband Landesverband Baden-Württemberg e.V.
STUTTGART (kobinet)
Anlässlich des heutigen Internationalen Tages der Demokratie fordert der Paritätische Wohlfahrtsverband Baden-Württemberg eine nachhaltige Stabilisierung der sozialen Infrastruktur im Land. Die Träger der Freien Wohlfahrtspflege und Fachverbände müssten stärker in politische Entscheidungsprozesse einbezogen und unterstützt werden, da sie mit ihren Angeboten einen unverzichtbaren Beitrag zum sozialen Zusammenhalt und zur Demokratie leisteten. Die Landesregierung solle die Sorgen der Menschen ernst nehmen und soziale Sicherheit zur Priorität machen.
"Demokratie beginnt mit dem Zuhören und damit, die Lebensrealitäten der Menschen ernst zu nehmen. Was wir jetzt mehr denn je brauchen, sind starke und verlässliche soziale Strukturen. Die Freie Wohlfahrtspflege und der gesamte soziale Sektor schaffen Orte der Begegnung, ermöglichen Teilhabe und stärken den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Wer diese Strukturen kaputtspart, gefährdet mehr als soziale Angebote: Er schwächt das Fundament unserer Gesellschaft und schafft weiterhin Raum für Ausgrenzung, Hass, Hetze und Populismus", sagte Nathalie Wollmann, Referentin für Vielfalt und Demokratie im Paritätischen Landesverband Baden-Württemberg.
Zudem betonte Wollmann: "Gerade in Zeiten großer Herausforderungen erwartet man von politischen Entscheidungsträger*innen vor allem Empathie und Zuversicht. Denn Vertrauen entsteht dort, wo Menschen sich gesehen und ernst genommen fühlen und politische Entscheidungen als fair und sozial gerecht empfunden werden. Dieses Vertrauen schafft die Grundlage dafür, dass notwendige politische Entscheidungen verstanden, akzeptiert und mitgetragen werden können. Wir müssen endlich erkennen, dass soziale Gerechtigkeit und soziale Sicherheit entscheidend sind, um unsere Demokratie zu stärken und zu stabilisieren – und damit Polarisierung, Hass und Hetze den Nährboden zu entziehen."





Lesermeinungen