Bonn (kobinet)
Das Haus der Geschichte ist in Bonn.
Dort lernen Menschen etwas über die Geschichte von Deutschland.
Im Haus der Geschichte gibt es eine Ausstellung.
Bei einer Ausstellung zeigen Menschen viele Dinge an einem Ort.
Andere Menschen können diese Dinge ansehen und etwas lernen.
Die Ausstellung heißt: Du bist Teil der Geschichte.
Die Ausstellung zeigt Deutschland seit 1945.
Das Haus möchte, dass alle Menschen die Ausstellung besuchen können.
Dafür gibt es viele Hilfs-Angebote.
Hilfs-Angebote sind Dinge, die dir beim Besuch helfen.
Menschen im Roll-Stuhl können das Haus gut besuchen.
Ein Roll-Stuhl ist ein Sessel mit Rädern.
Menschen fahren damit, wenn sie nicht gehen können.
Menschen mit einer Geh-Behinderung können das Haus gut besuchen.
Eine Geh-Behinderung bedeutet: Ein Mensch kann nicht gut laufen.
Der Mensch braucht dabei Hilfe.
Es gibt auch Hilfe für blinde Menschen.
Es gibt auch Hilfe für Menschen, die schlecht sehen.
Es gibt eine App für Smart-Phones.
Ein Smart-Phone ist ein besonderes Handy.
Du kannst damit im Internet surfen.
Eine App ist ein Programm auf dem Handy.
Die App heißt eZwayZ.
Die App hilft blinden Menschen in der Ausstellung.
Die App spricht und macht Geräusche.
Das Smart-Phone macht auch Vibrationen.
Vibration bedeutet: Das Smart-Phone zittert.
Du kannst das Zittern fühlen.
So finden blinde Menschen den Weg in der Ausstellung.
In der Ausstellung gibt es Tast-Stationen.
Eine Tast-Station ist ein Platz in der Ausstellung.
Dort kannst du Dinge mit den Händen anfassen.
Die App erklärt diese Dinge mit gesprochenen Texten.
Manche Ausstellungs-Stücke haben eine Beschriftung in Braille-Schrift.
Braille-Schrift ist eine Schrift aus Punkten für blinde Menschen.
Blinde Menschen können die Punkte fühlen und lesen.
Es gibt auch einen Audio-Guide.
Ein Audio-Guide ist ein Gerät mit gesprochenen Texten.
Das Gerät erklärt Dinge in der Ausstellung.
Der Audio-Guide erklärt die Ausstellung in Leichter Sprache.
Es gibt auch einen Video-Guide in Deutscher Gebärden-Sprache.
Ein Video-Guide ist ein Gerät mit erklärenden Videos.
Gebärden-Sprache spricht man mit den Händen.
Gehörlose Menschen nutzen Gebärden-Sprache.
Gehörlos bedeutet: Ein Mensch kann nichts hören.
Es gibt außerdem Tast-Pläne vom Haus.
Tast-Pläne sind Karten vom Haus.
Du kannst die Karten mit den Händen erfühlen.
Es gibt Induktions-Schleifen für Hör-Geräte.
Ein Hör-Gerät ist ein kleines Gerät für das Ohr.
Es macht Töne und Sprache lauter.
Eine Induktions-Schleife ist eine Technik im Raum.
Sie sendet den Ton direkt an ein Hör-Gerät.
So können Menschen mit Hör-Geräten besser hören.
Es gibt kostenlose Führungen in Deutscher Gebärden-Sprache.
Bei einer Führung zeigt eine Person dir einen Ort.
Die Person erklärt dir dabei alles.
Du kannst auch einen Begleit-Service buchen.
Buchen bedeutet: Du reservierst einen Termin.
Beim Begleit-Service geht eine Person mit dir durch die Ausstellung.
Die Person hilft dir dabei.
Der Begleit-Service kostet nichts.
Ein Mitarbeiter begleitet dich durch die Ausstellung.
Assistenz-Hunde dürfen mitgebracht werden.
Ein Assistenz-Hund ist speziell ausgebildet.
Er hilft einer bestimmten Person im Alltag.
Es gibt auch einen Abhol-Service.
Beim Abhol-Service holt dich eine Person ab.
Die Person bringt dich dann ans Ziel.
Ein Mitarbeiter holt dich von der nächsten Bus- oder Bahn-Haltestelle ab.
Das kostet nichts.
Viele Menschen haben diese Hilfs-Angebote entwickelt.
Daran haben etwa 20 Menschen gearbeitet.
Manche dieser Menschen haben eine Behinderung.
Manche dieser Menschen haben keine Behinderung.
Sie haben die Angebote mehrere Jahre lang entwickelt.
Dann haben sie die Angebote getestet.
Foto: Stiftung Haus der Geschichte / Jennifer Zumbusch
Bonn (kobinet)
im Haus der Geschichte BONN ist die Vermittlung von Zeitgeschichte die Kernaufgabe des Hauses zur Geschichte. Um den Anforderungen an eine moderne, inklusive Bildungsarbeit gerecht zu werden, wurde für die Dauerausstellung "Du bist Teil der Geschichte, Deutschland seit 1945" das Angebot für Besucherinnen und Besucher mit unterschiedlichen Bedürfnissen gezielt weiterentwickelt. Neben der bereits vorhandenen Zugänglichkeit des Gebäudes für Rollstuhlnutzerinnen und Rollstuhlnutzer sowie Menschen mit einer Gehbehinderung wurde die barrierefreie Informationsvermittlung stark ausgebaut.
Für blinde und sehbehinderte Gäste kommt die Orientierungs-App eZwayZ zum Einsatz. Auf dem eigenen Smartphone navigiert die App die Besucher mittels akustischer Signale, Sprachausgabe und Vibration präzise durch die Ausstellungsräume und gibt exakte Hinweise, um Tastobjekte selbstständig aufzufinden. An den Taststationen können Interessierte sich über die App die dazugehörigen Audiodeskriptionen anhören. Zudem gibt es einige mit Braille beschriftete Exponate, die angefasst werden dürfen. Neben der digitalen Navigation bietet das Haus der Geschichte einen neuen Audioguide mit Audiodeskriptionen und Inhalten in Leichter Sprache, einen Videoguide in Deutscher Gebärdensprache, taktile Pläne und Induktionsschleifen sowie kostenlose Führungen in Deutscher Gebärdensprache.
Über den Besucherservice kann kostenlos ein Begleitservice gebucht werden. Assistenzhunde sind willkommen. Auf Wunsch holt ein Abholservice Besucherinnen und Besucher von der nächstgelegenen ÖPNV-Haltestelle ab. Die inklusiven Angebote entstanden in einem mehrjährigen Entwicklungsprozess. Eine rund 20 Personen starke Arbeitsgruppe aus Menschen mit und ohne Behinderungen hat das Ausstellungsteam beraten und Prototypen getestet.
Weitere Informationen sind über diese Links verfügbar:
Allgemeine Informationen zum Haus der Geschichte.
Termine der Führungen in Deutscher Gebärdensprache.
Informationen und Buchung zum kostenlosen Begleitservice
Nähere Informationen zu weiteren Maßnahmen der Barrierefreiheit
Foto: Stiftung Haus der Geschichte / Jennifer Zumbusch
Bonn (kobinet)
im Haus der Geschichte BONN ist die Vermittlung von Zeitgeschichte die Kernaufgabe des Hauses zur Geschichte. Um den Anforderungen an eine moderne, inklusive Bildungsarbeit gerecht zu werden, wurde für die Dauerausstellung "Du bist Teil der Geschichte, Deutschland seit 1945" das Angebot für Besucherinnen und Besucher mit unterschiedlichen Bedürfnissen gezielt weiterentwickelt. Neben der bereits vorhandenen Zugänglichkeit des Gebäudes für Rollstuhlnutzerinnen und Rollstuhlnutzer sowie Menschen mit einer Gehbehinderung wurde die barrierefreie Informationsvermittlung stark ausgebaut.
Für blinde und sehbehinderte Gäste kommt die Orientierungs-App eZwayZ zum Einsatz. Auf dem eigenen Smartphone navigiert die App die Besucher mittels akustischer Signale, Sprachausgabe und Vibration präzise durch die Ausstellungsräume und gibt exakte Hinweise, um Tastobjekte selbstständig aufzufinden. An den Taststationen können Interessierte sich über die App die dazugehörigen Audiodeskriptionen anhören. Zudem gibt es einige mit Braille beschriftete Exponate, die angefasst werden dürfen. Neben der digitalen Navigation bietet das Haus der Geschichte einen neuen Audioguide mit Audiodeskriptionen und Inhalten in Leichter Sprache, einen Videoguide in Deutscher Gebärdensprache, taktile Pläne und Induktionsschleifen sowie kostenlose Führungen in Deutscher Gebärdensprache.
Über den Besucherservice kann kostenlos ein Begleitservice gebucht werden. Assistenzhunde sind willkommen. Auf Wunsch holt ein Abholservice Besucherinnen und Besucher von der nächstgelegenen ÖPNV-Haltestelle ab. Die inklusiven Angebote entstanden in einem mehrjährigen Entwicklungsprozess. Eine rund 20 Personen starke Arbeitsgruppe aus Menschen mit und ohne Behinderungen hat das Ausstellungsteam beraten und Prototypen getestet.
Weitere Informationen sind über diese Links verfügbar:
Allgemeine Informationen zum Haus der Geschichte.
Termine der Führungen in Deutscher Gebärdensprache.
Informationen und Buchung zum kostenlosen Begleitservice
Nähere Informationen zu weiteren Maßnahmen der Barrierefreiheit





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