Berlin (kobinet)
Viele Verbände kämpfen gemeinsam für die Demo-kratie.
Demo-kratie bedeutet: Das Volk entscheidet über wichtige Dinge.
Ein Verband ist eine Gruppe von Menschen.
Diese Menschen haben das gleiche Ziel.
Diese Verbände haben eine Vereinbarung geschlossen.
Eine Vereinbarung ist ein Vertrag.
Alle einigen sich auf gemeinsame Regeln.
Die Vereinbarung heißt: Solidaritäts-Vereinbarung.
Solidarität bedeutet: Menschen helfen sich gegenseitig.
Mehr als 80 Verbände unterstützen diese Vereinbarung.
Zu diesen Verbänden gehören zum Beispiel:
Gewerkschaften, christliche Kirchen, Sport-Verbände,
Menschen-rechts-Organisationen und Umwelt-Organisationen.
Eine Gewerkschaft ist ein Verein für Arbeit-nehmer.
Die Gewerkschaft redet mit den Chefs über bessere Bedingungen.
Menschen-rechts-Organisationen setzen sich für die Rechte aller Menschen ein.
Diese Rechte gelten auf der ganzen Welt.
Manche Menschen werden angegriffen.
Der Grund ist ihr Einsatz für die Demo-kratie.
Diese Menschen sollen nicht allein bleiben.
Das ist das Ziel der Solidaritäts-Vereinbarung.
Die Verbände helfen dann gemeinsam.
Sie können öffentlich ihre Unterstützung zeigen.
Sie können rechtliche Hilfe geben.
Sie können auch Geld zur Unterstützung geben.
Yasmin Fahimi ist die Vorsitzende des DGB.
DGB bedeutet: Deutscher Gewerkschafts-Bund.
Die Vorsitzende leitet den DGB.
Sie spricht für alle Mitglieder des DGB.
Sie sagt: Wir lassen uns nicht spalten.
Spaltung bedeutet: Menschen werden gegeneinander ausgespielt.
Sie sagt weiter: Wir halten zusammen.
Das gilt, wenn jemand angegriffen wird.
Zusammen-halt bedeutet: Menschen helfen einander.
Sie stehen füreinander ein.
Andre Lehmann ist beim LSVD+.
LSVD+ ist ein Verband für queere Menschen.
Queer ist ein Wort für bestimmte Menschen.
Zum Beispiel Männer, die Männer lieben.
Oder Frauen, die Frauen lieben.
Oder Menschen, die sich nicht als Mann oder Frau fühlen.
Er sagt: Angriffe auf queere Menschen schaden der Demo-kratie.
In einer Demo-kratie sind alle Menschen gleich wichtig.
Deshalb stehen wir gemeinsam für Vielfalt.
Vielfalt bedeutet: Es gibt viele verschiedene Menschen.
Alle sind willkommen.
Sophie Lampl leitet Greenpeace Deutschland.
Sie sagt: Rund 27 Millionen Menschen helfen freiwillig mit.
Sie setzen sich ein für:
Umwelt, Menschen-rechte und Zusammen-halt.
Diese Menschen sind wichtig für die Demo-kratie.
Rüdiger Schuch ist Präsident der Diakonie Deutschland.
Die Diakonie ist eine große Hilfs-Organisation.
Sie gehört zur christlichen Kirche.
Der Präsident leitet die Diakonie.
Er spricht für alle Mitglieder der Diakonie.
Die Diakonie hilft Menschen in schwierigen Situationen.
Er sagt: Auch Diakonie-Mitarbeiter werden manchmal bedroht.
Die Bedrohungen passieren zum Beispiel bei der Arbeit mit Migranten.
Migranten sind Menschen aus einem anderen Land.
Sie suchen einen neuen Ort zum Leben.
Niemand soll mit Bedrohungen allein bleiben.
Karen Taylor spricht für Migranten-Organisationen.
Migranten sind Menschen aus anderen Ländern.
Sie sagt: Mal wird diese Gruppe angegriffen.
Mal eine andere Gruppe.
Das ändert sich immer wieder.
Die Antwort darauf ist gemeinsame Solidarität.
Solidarität bedeutet: Menschen helfen sich gegenseitig.
Das ist eine gemeinsame Verantwortung.
Das Bündnis heißt: Zusammen für Demo-kratie.
Ein Bündnis ist eine Gruppe von Organisationen.
Sie arbeiten gemeinsam für ein Ziel.
Es wurde 2024 gegründet.
Die Mitglieds-Organisationen wollen bedrohte Menschen immer unterstützen.
Sie können sich darauf verlassen.
Gemeinsam sind sie stärker.
Foto: privat
Berlin (kobinet)
Die im Bündnis "Zusammen für Demokratie" zusammengeschlossenen Verbände wollen Personen und Einrichtungen, die von Rechtsextremen attackiert oder bedroht werden, gemeinsam unterstützen. Wer wegen seines Einsatzes für die Demokratie angegriffen wird, soll nicht allein bleiben. Das ist das Ziel einer Solidaritätsvereinbarung, die von mehr als 80 Verbänden unterstützt wird – darunter Gewerkschaften, die großen christlichen Kirchen, Sportverbände sowie zahlreiche Menschenrechts-, Sozial- und Umweltorganisationen. Nach Anschlägen auf Jugend- oder Kulturzentren, bei Hasskampagnen gegen Menschen, die sich öffentlich äußern, oder wenn ehrenamtlich Engagierte bedroht werden, wollen die Bündnismitglieder gemeinsam Unterstützung organisieren. Je nach Situation kann das etwa durch öffentliche Solidarität, rechtliche Hilfe oder finanzielle Unterstützung geschehen.
Mit der Vereinbarung reagieren die Verbände auf zunehmende Angriffe und Anfeindungen gegen Menschen und Organisationen, die sich für Demokratie und Menschenrechte einsetzen. Ziel ist es, Betroffenen Rückhalt zu geben und sie darin zu bestärken, ihr Engagement fortzusetzen. Angriffe auf einzelne Menschen oder Organisationen sollen nicht dazu führen, dass sie sich zurückziehen oder mit der Bedrohung allein bleiben.
Yasmin Fahimi, Vorsitzende des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB), erklärt: "Lassen wir uns nicht spalten. Spaltung schwächt unsere Gesellschaft. Wir setzen dem Solidarität entgegen und bieten mit der Solidaritätsvereinbarung Schutz, Öffentlichkeit und Unterstützung. Wenn Einzelne angegriffen werden, dann stehen wir zusammen."
Andre Lehmann aus dem Bundesvorstand des LSVD⁺ – Verband Queere Vielfalt - betont: "Der Anschlag auf den CSD Berlin traf einen Ort des Kampfes für queere Rechte und steht gerade deshalb für den steigenden queerfeindlichen Hass in Deutschland. Ein Angriff auf queere Rechte ist immer auch ein Angriff auf demokratische Räume. Daher stehen wir gemeinsam für Vielfalt und Demokratie."
Sophie Lampl, Geschäftsführende Vorständin von Greenpeace Deutschland, sagt: "Unsere Zivilgesellschaft ist die fünfte Säule der Demokratie. Rund 27 Millionen Menschen engagieren sich ehrenamtlich für Umwelt, Menschenrechte oder sozialen Zusammenhalt in Deutschland. Als kritische Organisationen schauen wir den Regierenden auf die Finger, machen Missstände sichtbar und bringen mit unserer Expertise Lösungen im Sinne des Gemeinwohls ein."
Rüdiger Schuch, der Präsident der Diakonie Deutschland, betont: "Auch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Diakonie erleben Gewaltandrohung, spüren bisweilen Angst und Unsicherheit, weil sie für andere da sind, etwa in der Migrationsberatung oder der Arbeit mit Menschen mit Behinderung. Das erleben auch Menschen, die sich bei uns ehrenamtlich engagieren. Hass und Hetze statt Respekt und Anerkennung. Genau hier setzt die Solidaritätsvereinbarung des Bündnisses an: Mit Anfeindungen soll niemand allein umgehen müssen, sondern das wollen wir gemeinsam tun."
Karen Taylor, Vorständin der Bundeskonferenz der Migrant*innenorganisationen, sagt: "Die Ziele wechseln, das Muster bleibt gleich. Heute trifft es eine migrantische Organisation, morgen eine queere Initiative, übermorgen eine Umweltorganisation oder Gewerkschaft. Unsere Antwort ist nicht Rückzug, sondern organisierte Solidarität. Wenn eine Organisation angegriffen wird, bleibt sie nicht allein. So ist klar: Solidarität ist kein Gefühl. Solidarität ist eine gemeinsame Verantwortung."
Das Bündnis "Zusammen für Demokratie" wurde 2024 gegründet, um das Engagement der beteiligten Verbände für Demokratie und Menschenrechte zu bündeln. Mit der Solidaritätsvereinbarung wollen die Mitgliedsorganisationen ihre Unterstützung für bedrohte Bürger*innen und Einrichtungen gemeinsam und verlässlich organisieren.
Foto: privat
Berlin (kobinet)
Die im Bündnis "Zusammen für Demokratie" zusammengeschlossenen Verbände wollen Personen und Einrichtungen, die von Rechtsextremen attackiert oder bedroht werden, gemeinsam unterstützen. Wer wegen seines Einsatzes für die Demokratie angegriffen wird, soll nicht allein bleiben. Das ist das Ziel einer Solidaritätsvereinbarung, die von mehr als 80 Verbänden unterstützt wird – darunter Gewerkschaften, die großen christlichen Kirchen, Sportverbände sowie zahlreiche Menschenrechts-, Sozial- und Umweltorganisationen. Nach Anschlägen auf Jugend- oder Kulturzentren, bei Hasskampagnen gegen Menschen, die sich öffentlich äußern, oder wenn ehrenamtlich Engagierte bedroht werden, wollen die Bündnismitglieder gemeinsam Unterstützung organisieren. Je nach Situation kann das etwa durch öffentliche Solidarität, rechtliche Hilfe oder finanzielle Unterstützung geschehen.
Mit der Vereinbarung reagieren die Verbände auf zunehmende Angriffe und Anfeindungen gegen Menschen und Organisationen, die sich für Demokratie und Menschenrechte einsetzen. Ziel ist es, Betroffenen Rückhalt zu geben und sie darin zu bestärken, ihr Engagement fortzusetzen. Angriffe auf einzelne Menschen oder Organisationen sollen nicht dazu führen, dass sie sich zurückziehen oder mit der Bedrohung allein bleiben.
Yasmin Fahimi, Vorsitzende des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB), erklärt: "Lassen wir uns nicht spalten. Spaltung schwächt unsere Gesellschaft. Wir setzen dem Solidarität entgegen und bieten mit der Solidaritätsvereinbarung Schutz, Öffentlichkeit und Unterstützung. Wenn Einzelne angegriffen werden, dann stehen wir zusammen."
Andre Lehmann aus dem Bundesvorstand des LSVD⁺ – Verband Queere Vielfalt - betont: "Der Anschlag auf den CSD Berlin traf einen Ort des Kampfes für queere Rechte und steht gerade deshalb für den steigenden queerfeindlichen Hass in Deutschland. Ein Angriff auf queere Rechte ist immer auch ein Angriff auf demokratische Räume. Daher stehen wir gemeinsam für Vielfalt und Demokratie."
Sophie Lampl, Geschäftsführende Vorständin von Greenpeace Deutschland, sagt: "Unsere Zivilgesellschaft ist die fünfte Säule der Demokratie. Rund 27 Millionen Menschen engagieren sich ehrenamtlich für Umwelt, Menschenrechte oder sozialen Zusammenhalt in Deutschland. Als kritische Organisationen schauen wir den Regierenden auf die Finger, machen Missstände sichtbar und bringen mit unserer Expertise Lösungen im Sinne des Gemeinwohls ein."
Rüdiger Schuch, der Präsident der Diakonie Deutschland, betont: "Auch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Diakonie erleben Gewaltandrohung, spüren bisweilen Angst und Unsicherheit, weil sie für andere da sind, etwa in der Migrationsberatung oder der Arbeit mit Menschen mit Behinderung. Das erleben auch Menschen, die sich bei uns ehrenamtlich engagieren. Hass und Hetze statt Respekt und Anerkennung. Genau hier setzt die Solidaritätsvereinbarung des Bündnisses an: Mit Anfeindungen soll niemand allein umgehen müssen, sondern das wollen wir gemeinsam tun."
Karen Taylor, Vorständin der Bundeskonferenz der Migrant*innenorganisationen, sagt: "Die Ziele wechseln, das Muster bleibt gleich. Heute trifft es eine migrantische Organisation, morgen eine queere Initiative, übermorgen eine Umweltorganisation oder Gewerkschaft. Unsere Antwort ist nicht Rückzug, sondern organisierte Solidarität. Wenn eine Organisation angegriffen wird, bleibt sie nicht allein. So ist klar: Solidarität ist kein Gefühl. Solidarität ist eine gemeinsame Verantwortung."
Das Bündnis "Zusammen für Demokratie" wurde 2024 gegründet, um das Engagement der beteiligten Verbände für Demokratie und Menschenrechte zu bündeln. Mit der Solidaritätsvereinbarung wollen die Mitgliedsorganisationen ihre Unterstützung für bedrohte Bürger*innen und Einrichtungen gemeinsam und verlässlich organisieren.





Lesermeinungen