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SoVD Niedersachsen fordert mehr Nähe der Politik zu Bürgersorgen

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Foto: Sozialverband Deutschland

HANNOVER (kobinet)

Laut dem am 26. August 2026 vorgestellten niedersächsischen Demokratie-Monitor der Georg-August-Universität unterstützen zwar 93 Prozent der Bürgerinnen und Bürger die Demokratie als Staatsform, doch das Vertrauen in Politiker ist gesunken. Der Sozialverband Deutschland (SoVD) Niedersachsen sieht darin einen Handlungsauftrag für SPD, Grüne und CDU im Landtag.

Fast 19 Prozent der Befragten beurteilen die Zukunftsaussichten bei sozialer Ungleichheit, Armut und Bürgergeld negativ, wie Dirk Swinke, Vorstandsvorsitzender des SoVD Niedersachsen, betont. Zudem fehle es an Vertrauen in die Politik: "Das ist ein klares Warnsignal. Die Politik nimmt Menschen bei Entscheidungen nicht mehr mit und vermittelt notwendige Reformen nicht gut. Sie hat den Bezug zur Lebensrealität verloren." Swinke fordert parteiübergreifendes Handeln: "SPD, Grüne und CDU müssen einen gemeinsamen Weg einschlagen, um die Herausforderungen zu meistern und die Demokratie zu stärken."

Mit der Arbeit in den Kommunen sind 54 Prozent der Befragten zufrieden. Swinke erklärt: "Es gelingt der Politik vor Ort, Miteinander und Zusammenhalt zu gestalten, indem sie Menschen inhaltlich mitnimmt und Entscheidungen transparent darstellt." Der SoVD fordert, dass auch die Landesregierung nachvollziehbare Begründungen liefert statt geschliffener Kommunikation. Zudem bräuchten Kommunen mehr finanzielle Spielräume und verlässliche Rahmenbedingungen, da sie ein wichtiges Bindeglied für das Vertrauen der Bürger seien.

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