HANNOVER (kobinet)
Seit dem 1. Juli 2026 hilft Un-Label 3 Theatern.
Un-Label ist eine Organisation für inklusive Kultur-Arbeit.
Eine Organisation ist eine Gruppe von Menschen.
Die Menschen arbeiten zusammen für ein Ziel.
Inklusion bedeutet: Alle Menschen können mitmachen.
Auch Menschen mit Behinderung.
Eine Behinderung macht manche Sachen schwieriger.
Menschen mit Behinderung brauchen oft mehr Hilfe.
Die 3 Theater sind:
- das Rheinische Landes-Theater Neuss
- das Theater der Jungen Welt Leipzig
- das Staats-Theater Regensburg
Un-Label hilft den Theatern für über 1 Jahr.
Die Theater bekommen in dieser Zeit Fort-bildungen.
Fort-bildung bedeutet: Mitarbeiter lernen etwas Neues.
So können sie besser arbeiten.
Die Theater bekommen auch Beratung und Unterstützung.
Beratung bedeutet: Fachleute helfen den Theatern mit Tipps.
Das Ziel ist: Inklusion bleibt dauerhaft in den Theatern.
Inklusion gilt für das Programm der Theater.
Inklusion gilt auch für die Mitarbeiter.
Inklusion gilt auch für die Besucher.
Besucher sind Menschen, die ins Theater kommen.
Jedes Theater hat andere Ziele.
Deshalb bekommt jedes Theater andere Hilfe.
Das Theater in Neuss will Kultur auch auf dem Land anbieten.
Das Theater in Leipzig macht schon inklusive Projekte.
Das Theater in Regensburg ist ein großes Haus.
Das Theater in Regensburg will inklusive Strukturen weiter aus-bauen.
Strukturen bedeutet: Es gibt feste Regeln und Abläufe.
Alle wissen, wer für was zuständig ist.
Das Programm startet am 9. September 2026.
Dann stellt Un-Label das Programm vor.
Die Theater stellen sich auch vor.
Access Maker heißt das Programm von Un-Label.
Access Maker bedeutet auf Deutsch: Zugang schaffen.
Zugang schaffen bedeutet: Alle Menschen können mitmachen.
Access Maker läuft seit 2024.
Bisher haben 2.160 Menschen daran teil-genommen.
Das waren Menschen aus 14 Bundes-Ländern.
Auch Menschen aus anderen Ländern in Europa waren dabei.
Bisher hat Un-Label 9 Kultur-Organisationen begleitet.
Dort arbeiten rund 1.600 Menschen.
Es gab über 1.240 Stunden Schulung und Beratung.
38 Beraterinnen und Berater mit Behinderung wurden ausgebildet.
Access Maker wird von 3 Förderern unterstützt.
Ein Förderer gibt Geld für ein Projekt.
So kann das Projekt stattfinden.
Ein Ministerium ist ein Amt der Regierung.
Das Amt kümmert sich um ein bestimmtes Thema.
Eine Stiftung gibt Geld für gute Projekte.
Die 3 Förderer sind:
- das Ministerium für Kultur und Wissenschaft in Nord-Rhein-Westfalen
- der Beauftragte der Bundes-Regierung für Kultur und Medien
- die Beisheim Stiftung
Der Beauftragte für Kultur und Medien ist eine Person.
Die Person kümmert sich um Kultur und Medien in Deutschland.
Foto: Pixabay/Clker-Free-Vector-Images
HANNOVER (kobinet)
Seit dem 1. Juli 2026 begleitet Un-Label im Rahmen der dritten und vorerst letzten Runde des bundesweiten Qualifizierungsprogramms Access Maker das Rheinische Landestheater Neuss, das THEATER DER JUNGEN WELT Leipzig und das Staatstheater Regensburg. Über ein Jahr erhalten die Häuser ein Qualifizierungsprogramm aus Fortbildungen, Strategieberatung und individuellem Mentoring durch Expert*innen mit unterschiedlichen Behinderungsperspektiven und Fachleute der inklusiven Kulturarbeit. Ziel ist es, Inklusion in den Bereichen Programm, Personal, Publikum, PR und Partnerschaften dauerhaft in den Organisationen zu verankern.
Die drei ausgewählten Theater bringen unterschiedliche Profile ein: Das Rheinische Landestheater Neuss setzt auf Theater als sozialen Resonanzraum und konsumfreien Dritten Ort, um kulturelle Teilhabe auch in ländlichen Regionen zu stärken. Das THEATER DER JUNGEN WELT Leipzig verankert inklusive Kulturarbeit bereits als Querschnittsaufgabe, etwa durch multisensorische Inszenierungen und Mixed-Abled-Spielklubs, und will langfristig inklusive Arbeitsbedingungen für behinderte Künstlerinnen und Künstler schaffen. Das Staatstheater Regensburg, ein großes Mehrspartenhaus, befindet sich bereits in einem Transformationsprozess und möchte inklusive Strukturen in allen Arbeitsbereichen nachhaltig weiterentwickeln.
Das Qualifizierungsprogramm startet am 9. September 2026 mit einem Kick-Off, bei dem Un-Label das Programm vorstellt und sich die Theater präsentieren. Access Maker ist Teil des seit 2024 laufenden Modellprojekts "Access Maker – Innovationshub", das neue Ansätze für eine inklusive Kulturlandschaft entwickelt. Bisher wurden im Rahmen des Projekts 237 Aktivitäten mit 2.160 Teilnehmenden aus 14 Bundesländern sowie mehreren europäischen Ländern durchgeführt. Neun Kulturorganisationen mit rund 1.600 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wurden jeweils ein Jahr intensiv begleitet, und über 1.240 Schulungs- und Beratungsstunden wurden realisiert. Zudem wurden 38 Berater*innen mit Behinderung qualifiziert.
Gefördert wird Access Maker vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen, dem Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien sowie der Beisheim Stiftung.
Foto: Pixabay/Clker-Free-Vector-Images
HANNOVER (kobinet)
Seit dem 1. Juli 2026 begleitet Un-Label im Rahmen der dritten und vorerst letzten Runde des bundesweiten Qualifizierungsprogramms Access Maker das Rheinische Landestheater Neuss, das THEATER DER JUNGEN WELT Leipzig und das Staatstheater Regensburg. Über ein Jahr erhalten die Häuser ein Qualifizierungsprogramm aus Fortbildungen, Strategieberatung und individuellem Mentoring durch Expert*innen mit unterschiedlichen Behinderungsperspektiven und Fachleute der inklusiven Kulturarbeit. Ziel ist es, Inklusion in den Bereichen Programm, Personal, Publikum, PR und Partnerschaften dauerhaft in den Organisationen zu verankern.
Die drei ausgewählten Theater bringen unterschiedliche Profile ein: Das Rheinische Landestheater Neuss setzt auf Theater als sozialen Resonanzraum und konsumfreien Dritten Ort, um kulturelle Teilhabe auch in ländlichen Regionen zu stärken. Das THEATER DER JUNGEN WELT Leipzig verankert inklusive Kulturarbeit bereits als Querschnittsaufgabe, etwa durch multisensorische Inszenierungen und Mixed-Abled-Spielklubs, und will langfristig inklusive Arbeitsbedingungen für behinderte Künstlerinnen und Künstler schaffen. Das Staatstheater Regensburg, ein großes Mehrspartenhaus, befindet sich bereits in einem Transformationsprozess und möchte inklusive Strukturen in allen Arbeitsbereichen nachhaltig weiterentwickeln.
Das Qualifizierungsprogramm startet am 9. September 2026 mit einem Kick-Off, bei dem Un-Label das Programm vorstellt und sich die Theater präsentieren. Access Maker ist Teil des seit 2024 laufenden Modellprojekts "Access Maker – Innovationshub", das neue Ansätze für eine inklusive Kulturlandschaft entwickelt. Bisher wurden im Rahmen des Projekts 237 Aktivitäten mit 2.160 Teilnehmenden aus 14 Bundesländern sowie mehreren europäischen Ländern durchgeführt. Neun Kulturorganisationen mit rund 1.600 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wurden jeweils ein Jahr intensiv begleitet, und über 1.240 Schulungs- und Beratungsstunden wurden realisiert. Zudem wurden 38 Berater*innen mit Behinderung qualifiziert.
Gefördert wird Access Maker vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen, dem Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien sowie der Beisheim Stiftung.





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