Berlin (kobinet)
Kata Kipping ist die Geschäfts-Führerin des Paritätischen Gesamt-Verbandes.
Sie leitet die Organisation und trifft alle wichtigen Entscheidungen.
Der Paritätische Gesamt-Verband ist ein großer Sozial-Verband in Deutschland.
Eine große Organisation hilft Menschen, die Unterstützung brauchen.
Kata Kipping hat über 2 Themen gesprochen.
Das 1. Thema: Neue Zahlen zu Hitze-Toten.
Diese Zahlen kommen vom Robert Koch-Institut.
Das 2. Thema: Die Ergebnisse einer Regierungs-Klausur.
Bei einer Regierungs-Klausur treffen sich die Minister.
Sie beraten dort gemeinsam über wichtige Themen.
Das Robert Koch-Institut heißt kurz: RKI.
Das RKI ist eine Behörde.
Ein staatliches Amt, das für die Bürger arbeitet.
Das RKI beobachtet die Gesundheit der Menschen in Deutschland.
Die Regierungs-Klausur fand am 25. und 26. August statt.
Danach veröffentlichte das RKI neue Zahlen.
Das war am 27. August 2026.
Bis zum 16. August 2026 sind 15.800 Menschen gestorben.
Die Hitze hat diese Menschen getötet.
So viele Menschen sind noch nie zuvor an Hitze gestorben.
Kata Kipping sagt dazu:
Der Staat hat diese Menschen nicht genug geschützt.
Die Regierung hat viele Jahre lang nichts für Hitze-Schutz getan.
Es gibt Wege, Menschen vor Hitze zu schützen.
Zum Beispiel: Bessere Kühlung in Gebäuden.
Zum Beispiel: Bessere Dämmung von Gebäuden.
Eine Schicht an Wänden und Dächern hält Hitze draußen.
Zum Beispiel: Mehr Bäume und Pflanzen in Städten.
Diese Schritte brauchen viel Zeit.
Schritte bedeutet hier: feste Maßnahmen, um etwas zu erreichen.
Man kann diese Schritte nicht schnell umsetzen.
Deshalb muss man jetzt damit anfangen.
Manche Einrichtungen brauchen besonders dringend Hilfe.
Das sind Pflege-Einrichtungen für ältere Menschen.
Ein Haus, in dem Menschen leben, die viel Hilfe brauchen.
Das sind Kitas für Kinder.
Das sind Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen.
In diesen Einrichtungen leben viele Menschen.
Diese Menschen können sich nicht selbst schützen.
Diese Einrichtungen brauchen Geld für Hitze-Schutz.
Die Gebäude müssen besser gegen Hitze geschützt werden.
Kata Kipping fordert deshalb:
Der Staat muss diese Einrichtungen mit Geld unterstützen.
Diese Unterstützung muss sicher und dauerhaft sein.
Die Bundes-Regierung hat ein Förder-Programm angekündigt.
Es heißt: AnpaSo-Richtlinie.
AnpaSo steht für Anpassung und Soziales.
Anpassung bedeutet hier: Menschen bereiten sich auf mehr Hitze vor.
Das Programm gibt Geld an soziale Einrichtungen dafür.
Die Regierung will dieses Programm wieder öffnen und größer machen.
Kata Kipping sagt: Das ist ein guter erster Schritt.
Aber es reicht nicht aus.
Die Bundes-Regierung hat über den heißen Sommer gesprochen.
Aber sie hat keine klaren Entscheidungen getroffen.
Es gibt noch keine genauen Pläne für besseren Hitze-Schutz.
Die SPD hat eine Forderung gestellt.
Auch mehrere Landes-Umwelt-Minister haben das gefordert.
Alle wollen: Klima-Anpassung soll ins Grund-Gesetz.
Das Grund-Gesetz enthält die wichtigsten Regeln für Deutschland.
Alle Menschen in Deutschland müssen sich daran halten.
Die Regierung hat diese Forderung nicht umgesetzt.
Die Regierung setzt auf bessere Zusammenarbeit.
Viele stimmen sich ab und jeder weiß, was er tun soll.
Kata Kipping sagt: Nach diesem Sommer reicht das nicht mehr.
Bundes-Länder und Kommunen sollen mehr tun.
Kommunen sind Städte und Gemeinden, wo Menschen zusammen wohnen.
Aber es gibt keine sichere gemeinsame Finanzierung.
Finanzierung bedeutet: Geld wird für etwas bereitgestellt.
Es braucht jetzt klare politische Entscheidungen.
Es braucht jetzt verlässliche Investitionen.
Investitionen bedeutet: Man gibt Geld aus, um etwas zu verbessern.
Verlässlich bedeutet: Das Geld kommt immer und sicher.
Diese Entscheidungen müssen eingehalten werden.
Kata Kipping fordert 3 konkrete Dinge:
1. Klima-Anpassung soll ins Grund-Gesetz.
Bund und Länder sollen dabei gemeinsam verantwortlich sein.
2. Das AnpaSo-Programm soll deutlich mehr Geld bekommen.
3. Es soll ein eigenes Programm für soziale Gebäude geben.
Dieses Programm soll Gebäude besser gegen Hitze schützen.
Foto: Deutscher Paritätischer Wohlfahrtsverband - Gesamtverband e. V.
Berlin (kobinet)
Anlässlich der am 27. August 2026 veröffentlichten RKI-Zahlen zu Hitzetoten und der Ergebnisse der Kabinettsklausur der Bundesregierung am 25. und 26. August äußerte sich Katja Kipping, Geschäftsführerin des Paritätischen Gesamtverbandes. Demnach starben bis zum 16. August 15.800 Menschen an Hitze – mehr als in jedem vollständigen Vorjahr.
"Diese Menschen sind Opfer einer Vorsorge, die über Jahre verweigert wurde", sagte Kipping. Nachhaltige Kühltechnik, Dämmung und Begrünung könnten nicht kurzfristig umgesetzt werden. Besonders Pflegeeinrichtungen, Kitas und Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen bräuchten dringend Investitionsförderung für Hitzeschutz, da dort Menschen lebten, die am wenigsten selbst für ihren Schutz sorgen könnten. Ihre Gebäude müssten energetisch saniert und hitzefest gemacht werden. Dafür sei eine verlässliche Investitionsförderung für soziale Einrichtungen notwendig.
Die angekündigte Wiederöffnung und Ausweitung der AnpaSo-Richtlinie sei ein richtiger erster Schritt, reiche aber nicht aus, so Kipping. Die Bundesregierung habe zwar über die Folgen des Hitzesommers beraten, aber keine konkreten Beschlüsse für einen besseren Hitzeschutz gefasst. Auch die von der SPD und mehreren Landesumweltministern geforderte Verankerung von Klimaanpassung als Gemeinschaftsaufgabe von Bund und Ländern im Grundgesetz sei nicht vorangebracht worden. Statt einer verlässlichen gemeinsamen Finanzierung setze die Regierung auf die bessere Verzahnung bestehender Programme und verweise auf Länder und Kommunen.
"Nach diesem Sommer braucht es mehr als Prüfaufträge und bessere Koordinierung. Es braucht jetzt konkrete politische Entscheidungen und verbindliche Investitionen", betonte Kipping. Gefordert werden eine Gemeinschaftsaufgabe von Bund und Ländern für Klimaschutz und Klimaanpassung im Grundgesetz, eine spürbar gestärkte AnpaSo-Förderung und ein eigenes Programm für die energetische Sanierung sozialer Gebäude.
Foto: Deutscher Paritätischer Wohlfahrtsverband - Gesamtverband e. V.
Berlin (kobinet)
Anlässlich der am 27. August 2026 veröffentlichten RKI-Zahlen zu Hitzetoten und der Ergebnisse der Kabinettsklausur der Bundesregierung am 25. und 26. August äußerte sich Katja Kipping, Geschäftsführerin des Paritätischen Gesamtverbandes. Demnach starben bis zum 16. August 15.800 Menschen an Hitze – mehr als in jedem vollständigen Vorjahr.
"Diese Menschen sind Opfer einer Vorsorge, die über Jahre verweigert wurde", sagte Kipping. Nachhaltige Kühltechnik, Dämmung und Begrünung könnten nicht kurzfristig umgesetzt werden. Besonders Pflegeeinrichtungen, Kitas und Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen bräuchten dringend Investitionsförderung für Hitzeschutz, da dort Menschen lebten, die am wenigsten selbst für ihren Schutz sorgen könnten. Ihre Gebäude müssten energetisch saniert und hitzefest gemacht werden. Dafür sei eine verlässliche Investitionsförderung für soziale Einrichtungen notwendig.
Die angekündigte Wiederöffnung und Ausweitung der AnpaSo-Richtlinie sei ein richtiger erster Schritt, reiche aber nicht aus, so Kipping. Die Bundesregierung habe zwar über die Folgen des Hitzesommers beraten, aber keine konkreten Beschlüsse für einen besseren Hitzeschutz gefasst. Auch die von der SPD und mehreren Landesumweltministern geforderte Verankerung von Klimaanpassung als Gemeinschaftsaufgabe von Bund und Ländern im Grundgesetz sei nicht vorangebracht worden. Statt einer verlässlichen gemeinsamen Finanzierung setze die Regierung auf die bessere Verzahnung bestehender Programme und verweise auf Länder und Kommunen.
"Nach diesem Sommer braucht es mehr als Prüfaufträge und bessere Koordinierung. Es braucht jetzt konkrete politische Entscheidungen und verbindliche Investitionen", betonte Kipping. Gefordert werden eine Gemeinschaftsaufgabe von Bund und Ländern für Klimaschutz und Klimaanpassung im Grundgesetz, eine spürbar gestärkte AnpaSo-Förderung und ein eigenes Programm für die energetische Sanierung sozialer Gebäude.




