Berlin (kobinet)
Eine Umfrage zeigt wichtige Ergebnisse zur Krank-Meldung.
Bei einer Umfrage werden viele Menschen gefragt.
Alle antworten auf die gleichen Fragen.
Der Sozial-Verband VdK hat die Umfrage gemacht.
Ein Sozial-Verband ist eine große Gruppe von Menschen.
Diese Menschen helfen sich gegenseitig.
Sie setzen sich für faire Regeln ein.
VdK ist ein Verband für Menschen mit Behinderung.
Die Umfrage fand im Juli 2024 statt.
Das Umfrage-Unternehmen heißt YouGov.
Es wurden viele Menschen in Deutschland befragt.
Die Umfrage zeigt: Eine neue Pflicht ist geplant.
Die Pflicht heißt Attest-Pflicht.
Attest-Pflicht bedeutet: Ab dem ersten Krank-heits-Tag muss man zum Arzt.
Der Arzt schreibt dann auf: Diese Person ist krank.
Viele Menschen sind gegen die Attest-Pflicht.
Die Umfrage zeigt: So würden die Menschen reagieren.
60 Prozent würden ihr Verhalten nicht ändern.
60 Prozent bedeutet: mehr als die Hälfte aller Menschen.
14 Prozent würden lieber krank zur Arbeit gehen.
21 Prozent würden sich länger krank-schreiben lassen.
VdK-Präsidentin Verena Bentele sagt dazu etwas.
Die Präsidentin ist die Chefin des Verbandes.
Sie spricht für alle Mitglieder.
Die Attest-Pflicht hilft nicht.
Sie macht alles schlimmer.
Beschäftigte sind Menschen mit einem Job.
Sie arbeiten bei einer Firma oder einem Betrieb.
Menschen gehen dann krank zur Arbeit.
Oder sie lassen sich länger krank-schreiben.
Das schadet den Beschäftigten.
Das schadet auch den Arzt-Praxen.
Die Umfrage zeigt: Kaum jemand meldet sich falsch krank.
Manche behaupten: Sehr viele Menschen melden sich krank.
Aber sie sind gar nicht krank.
Das nennt man Massen-Miss-brauch.
73 Prozent melden sich nur bei echter Krankheit krank.
Nur 3 Prozent haben sich einmal ohne Krankheit krank gemeldet.
Verena Bentele sagt dazu klar:
Der Vorwurf des Massen-Miss-brauchs ist falsch.
Auch die telefonische Krank-Schreibung soll abgeschafft werden.
Telefonisch bedeutet: etwas wird am Telefon gemacht.
Man muss dafür nicht persönlich hingehen.
Bei einer Krank-Schreibung sagt ein Arzt: Diese Person ist krank.
Die Person muss dann nicht zur Arbeit gehen.
61 Prozent der Befragten sind dagegen.
Nur 29 Prozent sind dafür.
Zurzeit sind weniger als 2 Prozent aller Krank-Schreibungen telefonisch.
Foto: VdK Deutschland
Berlin (kobinet)
Eine repräsentative YouGov-Umfrage des Sozialverbands VdK vom 24. bis 27. Juli 2026 zeigt, dass eine geplante Attestpflicht ab dem ersten Krankheitstag gegenteilige Effekte haben könnte. 60 Prozent der Beschäftigten würden ihr Verhalten nicht ändern, 14 Prozent würden eher krank zur Arbeit gehen, um Arztbesuche zu vermeiden, und 21 Prozent würden sich vorsorglich länger krankschreiben lassen.
VdK-Präsidentin Verena Bentele betont: "Wer Beschäftigte zwingt, schon am ersten Tag zum Arzt zu gehen, riskiert, dass sich Menschen krank zur Arbeit schleppen oder sich vorsorglich länger krankschreiben lassen. Das wäre das genaue Gegenteil dessen, was die Reform angeblich erreichen soll, und schadet am Ende allen: den Beschäftigten, den Betrieben und den ohnehin überlasteten Arztpraxen."
Die Umfrage widerlegt zudem die Annahme eines massenhaften Missbrauchs von Krankmeldungen: 73 Prozent der Befragten geben an, sich nur bei tatsächlicher Arbeitsunfähigkeit krankgemeldet zu haben. Lediglich drei Prozent räumen ein, sich schon einmal ohne Krankheit krankgemeldet zu haben. Bentele kritisiert: "Wer Beschäftigten massenhaften Missbrauch unterstellt, täuscht bewusst."
Auch die geplante Abschaffung der telefonischen Krankschreibung stößt auf Ablehnung: 61 Prozent der Befragten lehnen sie ab, nur 29 Prozent befürworten sie. Aktuell macht die telefonische Krankschreibung laut Zentralinstitut der Kassenärztlichen Bundesvereinigung 0,8 bis 1,2 Prozent aller Krankschreibungen aus.
Foto: VdK Deutschland
Berlin (kobinet)
Eine repräsentative YouGov-Umfrage des Sozialverbands VdK vom 24. bis 27. Juli 2026 zeigt, dass eine geplante Attestpflicht ab dem ersten Krankheitstag gegenteilige Effekte haben könnte. 60 Prozent der Beschäftigten würden ihr Verhalten nicht ändern, 14 Prozent würden eher krank zur Arbeit gehen, um Arztbesuche zu vermeiden, und 21 Prozent würden sich vorsorglich länger krankschreiben lassen.
VdK-Präsidentin Verena Bentele betont: "Wer Beschäftigte zwingt, schon am ersten Tag zum Arzt zu gehen, riskiert, dass sich Menschen krank zur Arbeit schleppen oder sich vorsorglich länger krankschreiben lassen. Das wäre das genaue Gegenteil dessen, was die Reform angeblich erreichen soll, und schadet am Ende allen: den Beschäftigten, den Betrieben und den ohnehin überlasteten Arztpraxen."
Die Umfrage widerlegt zudem die Annahme eines massenhaften Missbrauchs von Krankmeldungen: 73 Prozent der Befragten geben an, sich nur bei tatsächlicher Arbeitsunfähigkeit krankgemeldet zu haben. Lediglich drei Prozent räumen ein, sich schon einmal ohne Krankheit krankgemeldet zu haben. Bentele kritisiert: "Wer Beschäftigten massenhaften Missbrauch unterstellt, täuscht bewusst."
Auch die geplante Abschaffung der telefonischen Krankschreibung stößt auf Ablehnung: 61 Prozent der Befragten lehnen sie ab, nur 29 Prozent befürworten sie. Aktuell macht die telefonische Krankschreibung laut Zentralinstitut der Kassenärztlichen Bundesvereinigung 0,8 bis 1,2 Prozent aller Krankschreibungen aus.




