Berlin (kobinet)
Simone Fischer ist Mitglied des Bundes-Tages.
Der Bundes-Tag ist das Parlament in Deutschland.
Die Menschen in Deutschland wählen die Mitglieder des Bundes-Tages.
Simone Fischer spricht für die Partei Bündnis 90 – Die Grünen.
Eine Partei ist eine Gruppe von Menschen.
Diese Menschen haben die gleiche Meinung zur Politik.
Simone Fischer ist zuständig für das Thema Pflege.
Carsten Linnemann ist Bundes-Gesundheits-Minister.
Ein Minister arbeitet in der Regierung.
Ein Minister ist für ein bestimmtes Thema zuständig.
Carsten Linnemann hat etwas angekündigt.
Eine Ankündigung sagt: Das wird bald passieren.
Er will eine Kürzung stoppen.
Eine Kürzung bedeutet: Jemand bekommt weniger Geld als vorher.
Die Kürzung betrifft pflegende Angehörige.
Pflegende Angehörige sind Menschen, die ihre Familie pflegen.
Diese Menschen sollten weniger Renten-Beiträge bekommen.
Renten-Beiträge sind Geld, das man jeden Monat einzahlt.
Später im Alter bekommt man dann eine Rente.
Simone Fischer sagt: Das ist richtig.
Sie sagt: Wer Angehörige pflegt, darf nicht bestraft werden.
Weniger Rente wäre eine Bestrafung.
Die Grünen haben das von Anfang an gefordert.
Simone Fischer sagt: Die Ankündigung reicht nicht.
Das Gesetz muss wirklich geändert werden.
Es braucht noch viele weitere Änderungen.
Eine Pflege-Reform bedeutet: Die Regeln für Pflege werden neu gemacht.
Das Ziel ist: Alles soll besser werden.
Nur dann wird die Pflege wirklich besser.
Simone Fischer kritisiert den Gesetz-Entwurf weiter.
Ein Gesetz-Entwurf ist ein erster Plan für ein neues Gesetz.
Das Parlament prüft diesen Plan.
Sie sagt: Die falschen Menschen müssen die Kosten bezahlen.
Die Kosten treffen Pflege-Bedürftige.
Pflege-Bedürftige sind Menschen, die Hilfe im Alltag brauchen.
Sie können viele Dinge nicht mehr alleine tun.
Die Kosten treffen auch ihre Angehörigen.
Und die Kosten treffen Pflege-Kräfte.
Pflege-Kräfte sind Menschen, die andere Menschen betreuen.
Das findet Simone Fischer falsch.
Sie fordert weitere Änderungen.
Die Zuschüsse für Heim-Kosten dürfen nicht schlechter werden.
Zuschüsse sind Geld vom Staat.
Dieses Geld hilft Menschen, hohe Kosten zu bezahlen.
Auch die Tarif-Treue darf nicht ausgesetzt werden.
Tarif-Treue bedeutet: Arbeit-Geber halten sich an feste Lohn-Regeln.
So bekommen alle Pflege-Kräfte faire Bezahlung.
Simone Fischer sagt: Die Verhinderungs-Pflege darf nicht eingeschränkt werden.
Bei der Verhinderungs-Pflege übernimmt jemand anderes kurz die Pflege.
So können pflegende Angehörige eine Pause machen.
Diese Hilfe darf nicht nur für Notfälle gelten.
Hilfen im Alltag müssen erhalten bleiben.
Und sie müssen ausgebaut werden.
Simone Fischer sagt: Pflege darf keine Armuts-Falle werden.
In einer Armuts-Falle haben Menschen zu wenig Geld zum Leben.
Sie können aus dieser Situation nicht mehr heraus-kommen.
Die Reform muss das verhindern.
Die Eigen-Anteile müssen begrenzt werden.
Eigen-Anteile sind Kosten, die man selbst bezahlen muss.
Den Rest bezahlt zum Beispiel die Kranken-Kasse.
Pflege-Bedürftige müssen gut versorgt werden.
Die Pflege muss gut sein.
Alle Menschen sollen fair in die Pflege-Versicherung einzahlen.
Die Pflege-Versicherung zahlt Geld, wenn man Hilfe braucht.
Alle zahlen jeden Monat etwas ein.
So können Menschen, die Hilfe brauchen, diese auch bekommen.
Niemand soll zu viel bezahlen.
Der neue Minister muss wirklich etwas ändern.
Er soll die wichtigen Stellen im Entwurf verbessern.
Die Grünen haben das Thema Pflege früh angesprochen.
Sie haben im Bundes-Tag darüber gesprochen.
Das war am 12. Juni 2026.
Das Ziel war klar: Pflege von Angehörigen darf nicht in die Armut führen.
Foto: Simone Fischer
Berlin (kobinet)
Simone Fischer MdB, Sprecherin für Pflegepolitik der Bundestagsfraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, hat sich zur Ankündigung von Bundesgesundheitsminister Carsten Linnemann, die geplante Kürzung der Rentenbeiträge für pflegende Angehörige stoppen zu wollen, zu Wort gemeldet: "Es ist richtig und überfällig, dass Carsten Linnemann die geplante Kürzung der Rentenbeiträge für pflegende Angehörige stoppen will. Wer Angehörige pflegt, darf dafür nicht mit weniger Rente bestraft werden. Wer pflegende Angehörige als Alltagshelden bezeichnet, darf ihnen nicht die Rentenbeiträge kürzen. Das haben wir Grünen von Beginn an gefordert. Jetzt muss aus der Ankündigung eine verbindliche Korrektur des Gesetzentwurfs werden. Doch eine einzelne Korrektur macht aus einem schlechten Entwurf noch keine gute Pflegereform", betonte Simone Fischer.
Der Gesetzesentwurf wälze nach Ansicht von Simone Fischer die Kosten weiterhin auf die Falschen ab: auf Pflegebedürftige, ihre Angehörigen und die Beschäftigten in der Pflege. Die Verschlechterungen bei den Zuschüssen zu den Heimkosten und die Aussetzung der Tariftreue müssten ebenfalls vom Tisch. "Auch die Verhinderungspflege darf nicht auf Notfälle verengt werden. Niedrigschwellige Entlastungsangebote müssen erhalten und ausgebaut werden. Entlastung muss im Alltag ankommen – und nicht erst, wenn Pflegebedürftige und ihre Angehörigen in der Krise sind.
Pflege darf nicht zur Armutsfalle werden. Die Reform muss Eigenanteile wirksam begrenzen, Versorgung und Qualität sichern und die Pflegeversicherung strukturell gerecht finanzieren. Der Ministerwechsel muss zu einem echten Kurswechsel führen: nicht weiter aufschieben und nicht durchpeitschen, sondern den Entwurf jetzt zielgerichtet korrigieren und beschließen", so Simone Fischer.
Die Bundestagsfraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN hat die Kürzungspläne bereits am 12. Juni 2026 mit der von ihr beantragten Aktuellen Stunde unter dem Motto "Wertschätzung sicherstellen – Die Pflege von Angehörigen darf nicht in die Armut führen" auf die Tagesordnung des Deutschen Bundestages gesetzt.
Foto: Simone Fischer
Berlin (kobinet)
Simone Fischer MdB, Sprecherin für Pflegepolitik der Bundestagsfraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, hat sich zur Ankündigung von Bundesgesundheitsminister Carsten Linnemann, die geplante Kürzung der Rentenbeiträge für pflegende Angehörige stoppen zu wollen, zu Wort gemeldet: "Es ist richtig und überfällig, dass Carsten Linnemann die geplante Kürzung der Rentenbeiträge für pflegende Angehörige stoppen will. Wer Angehörige pflegt, darf dafür nicht mit weniger Rente bestraft werden. Wer pflegende Angehörige als Alltagshelden bezeichnet, darf ihnen nicht die Rentenbeiträge kürzen. Das haben wir Grünen von Beginn an gefordert. Jetzt muss aus der Ankündigung eine verbindliche Korrektur des Gesetzentwurfs werden. Doch eine einzelne Korrektur macht aus einem schlechten Entwurf noch keine gute Pflegereform", betonte Simone Fischer.
Der Gesetzesentwurf wälze nach Ansicht von Simone Fischer die Kosten weiterhin auf die Falschen ab: auf Pflegebedürftige, ihre Angehörigen und die Beschäftigten in der Pflege. Die Verschlechterungen bei den Zuschüssen zu den Heimkosten und die Aussetzung der Tariftreue müssten ebenfalls vom Tisch. "Auch die Verhinderungspflege darf nicht auf Notfälle verengt werden. Niedrigschwellige Entlastungsangebote müssen erhalten und ausgebaut werden. Entlastung muss im Alltag ankommen – und nicht erst, wenn Pflegebedürftige und ihre Angehörigen in der Krise sind.
Pflege darf nicht zur Armutsfalle werden. Die Reform muss Eigenanteile wirksam begrenzen, Versorgung und Qualität sichern und die Pflegeversicherung strukturell gerecht finanzieren. Der Ministerwechsel muss zu einem echten Kurswechsel führen: nicht weiter aufschieben und nicht durchpeitschen, sondern den Entwurf jetzt zielgerichtet korrigieren und beschließen", so Simone Fischer.
Die Bundestagsfraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN hat die Kürzungspläne bereits am 12. Juni 2026 mit der von ihr beantragten Aktuellen Stunde unter dem Motto "Wertschätzung sicherstellen – Die Pflege von Angehörigen darf nicht in die Armut führen" auf die Tagesordnung des Deutschen Bundestages gesetzt.





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