Kassel (kobinet)
Blinde und seh-behinderte Menschen brauchen gute Ansagen im Bus und in der Bahn.
Seh-behindert bedeutet: Ein Mensch kann schlecht sehen.
Er sieht auch mit einer Brille nicht gut.
Ansagen sind zum Beispiel: Die Bahn sagt laut den nächsten Halte-Platz an.
In Kassel kämpfen seh-behinderte Menschen seit Jahren dafür.
Andreas Loose ist seh-behindert.
Er versteht die Ansagen in den Kasseler Straßen-Bahnen kaum.
Eine Straßen-Bahn fährt auf Schienen durch die Stadt.
Seit mehr als 3 Jahren kämpft er für bessere Ansagen.
Andreas Loose fragte manchmal andere Fahr-Gäste in der Bahn.
Ein Fahr-Gast ist ein Mensch, der mit dem Bus oder der Bahn fährt.
Er fragte: Wo fährt diese Bahn hin?
Aber die anderen Fahr-Gäste antworteten oft nicht.
Dann wandte sich Andreas Loose an den Ober-Bürger-Meister.
Der Ober-Bürger-Meister ist der Chef einer großen Stadt.
Er bestimmt wichtige Sachen in der Stadt.
Der Ober-Bürger-Meister heißt Sven Schoeller.
Sven Schoeller fuhr zusammen mit Andreas Loose Straßen-Bahn.
Auch die KVG war dabei.
KVG bedeutet: das Unter-Nehmen, das in Kassel Busse und Bahnen betreibt.
Ein Unter-Nehmen ist eine Firma.
Dort arbeiten Menschen und verdienen Geld.
Sie testeten gemeinsam den öffentlichen Nah-Verkehr in Kassel.
Öffentlich bedeutet: Alle Menschen können es nutzen.
Nah-Verkehr bedeutet: Busse und Bahnen in einer Stadt.
Sie hörten dabei auf die Ansagen.
Das Ergebnis ist noch nicht bekannt.
Die Zeitung Hessisch Nieder-Sächsische Allgemeine hat darüber berichtet.
Foto: Stadt Kassel, Foto: Bernd Schoelzchen
Kassel (kobinet)
Zur Barrierefreiheit im öffentlichen Personenverkehr gehören auch wahrnehmbare und verständliche Informationen und Ansagen, beispielsweise zur nächsten Haltestelle des Busses oder der Bahn. Hierfür streiten beispielsweise blinde und sehbehinderte Menschen seit Jahren in Kassel. "Andreas Loose kann die Ansagen in Kassels Straßenbahnen kaum verstehen. Deshalb testete Oberbürgermeister Sven Schoeller mit ihm und der KVG den öffentlichen Nahverkehr", berichtete vor kurzem die in Kassel erscheinende Hessisch Niedersächsische Allgemeine. Und weiter heißt es in dem Bericht: "Schon seit über drei Jahren kämpfe er darum, dass die Ansagen der Straßenbahnen besser zu verstehen seien, sagt Andreas Loose. Als Mann mit Sehbehinderung sei das für ihn wichtiger als für andere Menschen. 'Manchmal rufe ich dann in die Bahn, wohin die fährt, aber da reagiert auch niemand', erzählt er. Nach vielen Anläufen und Telefonaten wandte er sich an Oberbürgermeister Sven Schoeller, der mit ihm nun den öffentlichen Nahverkehr in Kassel daraufhin getestet hat."
Foto: Stadt Kassel, Foto: Bernd Schoelzchen
Kassel (kobinet)
Zur Barrierefreiheit im öffentlichen Personenverkehr gehören auch wahrnehmbare und verständliche Informationen und Ansagen, beispielsweise zur nächsten Haltestelle des Busses oder der Bahn. Hierfür streiten beispielsweise blinde und sehbehinderte Menschen seit Jahren in Kassel. "Andreas Loose kann die Ansagen in Kassels Straßenbahnen kaum verstehen. Deshalb testete Oberbürgermeister Sven Schoeller mit ihm und der KVG den öffentlichen Nahverkehr", berichtete vor kurzem die in Kassel erscheinende Hessisch Niedersächsische Allgemeine. Und weiter heißt es in dem Bericht: "Schon seit über drei Jahren kämpfe er darum, dass die Ansagen der Straßenbahnen besser zu verstehen seien, sagt Andreas Loose. Als Mann mit Sehbehinderung sei das für ihn wichtiger als für andere Menschen. 'Manchmal rufe ich dann in die Bahn, wohin die fährt, aber da reagiert auch niemand', erzählt er. Nach vielen Anläufen und Telefonaten wandte er sich an Oberbürgermeister Sven Schoeller, der mit ihm nun den öffentlichen Nahverkehr in Kassel daraufhin getestet hat."





Lesermeinungen