Berlin (kobinet)
Es gibt eine Petition.
Eine Petition ist ein Brief mit vielen Unter-schriften.
Menschen schreiben darin: Wir wollen etwas ändern.
Der Titel der Petition lautet:
Echter Schutz vor Dis-kri-mi-nie-rung –
für ein wirksames Gleich-be-hand-lungs-gesetz
Dis-kri-mi-nie-rung bedeutet: Jemand wird ungerecht behandelt.
Diese Person wird schlechter behandelt als andere Menschen.
Das passiert zum Beispiel wegen der Herkunft.
Oder wegen einer Behinderung.
Das ist ungerecht.
Die Petition richtet sich an den Deutschen Bundes-tag.
Bundes-tag bedeutet: Das Parlament in Deutschland.
Das Parlament ist eine Versammlung von Volks-Ver-tretern.
Dort werden Gesetze gemacht.
Dort arbeiten gewählte Poli-ti-ke-rinnen und Poli-ti-ker.
Das Bünd-nis AGG Reform Jetzt! hat die Petition gestartet.
Bünd-nis bedeutet: Viele Gruppen arbeiten zusammen.
Sie haben ein gemeinsames Ziel.
Die Petition steht auf der Internet-Seite WE ACT von Campact.
Dort können Menschen die Petition unter-schreiben.
Es gibt ein Gesetz gegen Dis-kri-mi-nie-rung.
Es heißt: All-ge-meines Gleich-be-hand-lungs-gesetz.
Kurz: AGG.
Gleich-be-hand-lung bedeutet: Alle Menschen werden gleich behandelt.
Das Gesetz soll Menschen vor Ungerechtigkeit schützen.
Die Bundes-re-gie-rung hat einen Plan vorgestellt.
Der Plan ist für ein neues AGG.
Die Bundes-re-gie-rung besteht aus dem Bundes-kanzler und den Ministern.
Sie kümmern sich um die Politik in Deutschland.
Viele Menschen sind mit dem Plan nicht zufrieden.
Sie sagen: Der Plan geht nicht weit genug.
Mehr als 13 von 100 Menschen haben Dis-kri-mi-nie-rung erlebt.
Das war im Jahr 2025.
Dis-kri-mi-nie-rung passiert oft auf der Arbeit.
Sie passiert bei der Woh-nungs-suche.
Sie passiert in Schulen und beim Arzt.
Sie passiert auch beim Ein-kauf.
Das AGG sollte Menschen schützen.
Aber das AGG hilft vielen Menschen nicht wirklich.
Es ist schwer, vor Gericht zu klagen.
Ein Gericht ist ein Ort.
Dort entscheiden Menschen über Recht und Unrecht.
Klagen bedeutet: Man beschwert sich vor Gericht.
Man sagt: Ich wurde ungerecht behandelt.
Man möchte damit Recht bekommen.
Die Fristen sind zu kurz.
Fristen bedeutet: Man hat nur wenig Zeit für eine Klage.
Innerhalb dieser Zeit muss man die Klage einreichen.
Es ist auch schwer, Beweise zu finden.
Beweise sind Belege für etwas.
Sie zeigen, dass etwas wirklich passiert ist.
Viele Menschen haben Angst vor den Folgen einer Klage.
Betroffene sind Menschen, denen etwas Schlechtes passiert ist.
Deshalb tun viele Betroffene nichts.
Das AGG wird am 18. August 2026 20 Jahre alt.
Das Bünd-nis sagt: Der neue Plan ändert nicht genug.
Wichtige Erfahrungen aus 20 Jahren wurden nicht genutzt.
Der Plan erfüllt auch inter-nationale Regeln nicht.
Inter-nationale Regeln bedeutet: Regeln von vielen Ländern zusammen.
Das Bünd-nis fordert eine Re-form des AGG.
Re-form bedeutet: Das Gesetz soll besser werden.
Das AGG soll Betroffene wirklich schützen.
Fast 3.000 Menschen haben die Petition schon unter-schrieben.
Ihr könnt die Petition hier unter-schreiben:
Der Bundes-tag hat den Plan am 7. Mai 2026 besprochen.
Das war das erste Mal.
Nach der Sommer-pause beraten die Ab-ge-ord-neten weiter.
Ab-ge-ord-nete bedeutet: Die gewählten Poli-ti-ke-rinnen und Poli-ti-ker im Bundes-tag.
Sie vertreten die Menschen in der Politik.
Sie sprechen für die Bürger im Parlament.
Danach beschließen die Ab-ge-ord-neten das Gesetz.
Foto: Bündnis AGG Reform Jetzt!
Berlin (kobinet)
"Echter Schutz vor Diskriminierung - für ein wirksames Gleichbehandlungsgesetz", sol lautet der Titel einer Petition, die sich an die Mitglieder des Rechtsausschusses und des Ausschusses für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend des Deutschen Bundestages, sowie die Bundestagsabgeordneten richtet und vom Bündnis AGG Reform Jetzt! auf der Petitionsplattform von Campact WE ACT gestartet wurde. Aktueller HIntergrund der Petition ist, dass dem Deutschen Bundestag ein Gesetzentwurf für die Reform des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes (AGG) der Bundesregierung vorliegt. Dieser bleibet aber weit hinter dem zurück, was Betroffene, Fachverbände und juristische Expert*innen seit Jahren fordern: Ein Gleichbehandlungsgesetz, das seinen Namen verdient.
"Diskriminierung betrifft Millionen Menschen in Deutschland. 2025 berichteten mehr als 13 Prozent der Menschen in Deutschland davon, Diskriminierung erfahren zu haben – auf der Arbeit, bei der Suche nach einer Wohnung, in Schulen, beim Arztbesuch, im Amt oder beim Einkauf im Supermarkt. Doch wer wegen Herkunft, Behinderung, Geschlecht, Religion, Alter, sexueller Identität oder anderer Merkmale diskriminiert wird, steht oft allein da. Das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG) sollte Menschen in Deutschland vor Diskriminierung schützen. Doch fast 20 Jahre nach seinem Inkrafttreten zeigt sich: Das AGG schützt viele Betroffene nur auf dem Papier. Es hilft nicht. Viele Diskriminierungen bleiben folgenlos. Denn die Hürden für Klagen sind hoch, Fristen zu kurz, Beweise schwer zu erbringen – gekoppelt mit geringer Chance auf Erfolg und Angst vor möglichen Konsequenzen. So verzichten Betroffene oft auf rechtliche Schritte", heißt es in der Petition vonseiten des Bündnis AGG Reform Jetzt!.
Und weiter heißt es im Petitionstext, der bereits von fast 3.000 Menschen unterstützt wird:
"Das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG) wird zum 18. August 2026 20 Jahre alt. Doch der vorliegende Entwurf verpasst die Chance auf einen echten Paradigmenwechsel. 20 Jahre Erfahrungen und Expertise wurden nicht berücksichtigt. Statt echter Verbesserung droht eine kosmetische Reform, die strukturelle Probleme unangetastet lässt und bestehende Machtverhältnisse schützt, statt die Betroffenen von struktureller Diskriminierung. Dazu bleibt der Entwurf weit hinter den europäischen sowie internationalen Standards zurück."
Zur konkreten Forderung des Bündnis heißt es: "Wir fordern eine mutige und umfassende Reform des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes. Für ein AGG, das Betroffene wirklich schützt. Jetzt unterschreiben!"
Link zu weiteren Infos zur Petition und zur Möglichkeit der Mitzeichnung
Nachdem der Gesetzentwurf für die Reform des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz (AGG) bereits am 7. Mai 2026 im Bundestag in erster Lesung beraten wurde, wird nach Ende der Sommerpause des Bundestages im September die Anhörung im Rechtsausschuss und schließlich die Verabschiedung des Gesetzes durch den Bundestag erwartet. Wie das Gesetz am Ende aussehen wird, also welche Änderungsanträge gestellt und beschlossen werden, darüber entscheiden die Bundestagsabgeordneten.
Foto: Bündnis AGG Reform Jetzt!
Berlin (kobinet)
"Echter Schutz vor Diskriminierung - für ein wirksames Gleichbehandlungsgesetz", sol lautet der Titel einer Petition, die sich an die Mitglieder des Rechtsausschusses und des Ausschusses für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend des Deutschen Bundestages, sowie die Bundestagsabgeordneten richtet und vom Bündnis AGG Reform Jetzt! auf der Petitionsplattform von Campact WE ACT gestartet wurde. Aktueller HIntergrund der Petition ist, dass dem Deutschen Bundestag ein Gesetzentwurf für die Reform des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes (AGG) der Bundesregierung vorliegt. Dieser bleibet aber weit hinter dem zurück, was Betroffene, Fachverbände und juristische Expert*innen seit Jahren fordern: Ein Gleichbehandlungsgesetz, das seinen Namen verdient.
"Diskriminierung betrifft Millionen Menschen in Deutschland. 2025 berichteten mehr als 13 Prozent der Menschen in Deutschland davon, Diskriminierung erfahren zu haben – auf der Arbeit, bei der Suche nach einer Wohnung, in Schulen, beim Arztbesuch, im Amt oder beim Einkauf im Supermarkt. Doch wer wegen Herkunft, Behinderung, Geschlecht, Religion, Alter, sexueller Identität oder anderer Merkmale diskriminiert wird, steht oft allein da. Das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG) sollte Menschen in Deutschland vor Diskriminierung schützen. Doch fast 20 Jahre nach seinem Inkrafttreten zeigt sich: Das AGG schützt viele Betroffene nur auf dem Papier. Es hilft nicht. Viele Diskriminierungen bleiben folgenlos. Denn die Hürden für Klagen sind hoch, Fristen zu kurz, Beweise schwer zu erbringen – gekoppelt mit geringer Chance auf Erfolg und Angst vor möglichen Konsequenzen. So verzichten Betroffene oft auf rechtliche Schritte", heißt es in der Petition vonseiten des Bündnis AGG Reform Jetzt!.
Und weiter heißt es im Petitionstext, der bereits von fast 3.000 Menschen unterstützt wird:
"Das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG) wird zum 18. August 2026 20 Jahre alt. Doch der vorliegende Entwurf verpasst die Chance auf einen echten Paradigmenwechsel. 20 Jahre Erfahrungen und Expertise wurden nicht berücksichtigt. Statt echter Verbesserung droht eine kosmetische Reform, die strukturelle Probleme unangetastet lässt und bestehende Machtverhältnisse schützt, statt die Betroffenen von struktureller Diskriminierung. Dazu bleibt der Entwurf weit hinter den europäischen sowie internationalen Standards zurück."
Zur konkreten Forderung des Bündnis heißt es: "Wir fordern eine mutige und umfassende Reform des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes. Für ein AGG, das Betroffene wirklich schützt. Jetzt unterschreiben!"
Link zu weiteren Infos zur Petition und zur Möglichkeit der Mitzeichnung
Nachdem der Gesetzentwurf für die Reform des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz (AGG) bereits am 7. Mai 2026 im Bundestag in erster Lesung beraten wurde, wird nach Ende der Sommerpause des Bundestages im September die Anhörung im Rechtsausschuss und schließlich die Verabschiedung des Gesetzes durch den Bundestag erwartet. Wie das Gesetz am Ende aussehen wird, also welche Änderungsanträge gestellt und beschlossen werden, darüber entscheiden die Bundestagsabgeordneten.





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