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VdK-Umfrage: Breite Ablehnung von Wohngeld-Kürzungen

Redaktioneller Hinweis: Artikel mit dem Co-Autor "kobinet Redaktionsassistent" werden vollautomatisch oder größtenteils vollautomatisch reformuliert und ausgespielt. Weitere Informationen finden Sie hier: https://kobinet-nachrichten.org/kobinet-redaktionsassitent-was-ist-das/
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Foto: VdK Deutschland

Berlin (kobinet)

Eine repräsentative YouGov-Umfrage im Auftrag des Sozialverbands VdK Deutschland zeigt, dass 62 Prozent der Befragten geplante Kürzungen beim Wohngeld ablehnen. Ein Drittel (34 Prozent) spricht sich sogar voll und ganz dagegen aus. Nur 26 Prozent befürworten Einschnitte. Die Umfrage wurde vom 24. bis 27. Juli 2026 mit 2.341 Teilnehmenden durchgeführt und ist repräsentativ für die Wohnbevölkerung ab 18 Jahren.

Die Ablehnung der Reformpläne zieht sich durch nahezu alle politischen Lager. Besonders hoch ist sie bei Anhängerinnen und Anhängern der Linken (82 Prozent), des BSW (79 Prozent), der Grünen (75 Prozent) und der SPD (73 Prozent). Selbst bei CDU/CSU-Wählerinnen und -wählern, deren Partei die Kürzungen mitträgt, sprechen sich 47 Prozent dagegen und nur 41 Prozent dafür aus.

VdK-Präsidentin Verena Bentele betont: "Die Menschen in Deutschland sehen sehr kritisch, was politisch offenbar in Kauf genommen wird: mehr Mietschulden, mehr Zwangsumzüge, mehr Wohnungslosigkeit. Selbst unter Anhängern der Regierungsparteien überwiegt die Ablehnung der Reformpläne. Angesichts dieser klaren Befürchtungen in der Bevölkerung ist es politisch unverantwortlich, weiter auf den Kürzungen zu bestehen."

80 Prozent der Befragten halten es für wahrscheinlich, dass Kürzungen zu mehr Mietschulden führen. 77 Prozent erwarten Zwangsumzüge in unpassende Wohnungen, 63 Prozent einen Anstieg der Wohnungslosigkeit. Bentele fügt hinzu: "Solange die Lage auf dem Wohnungsmarkt angespannt bleibt, ist das Wohngeld eine unverzichtbare Unterstützung. Ausgerechnet jetzt daran zu sparen, ist sozialer Sprengstoff."