Hannover (kobinet)
Der Sozial-Verband Deutschland heißt kurz: SoVD.
Ein Sozial-Verband ist eine große Gruppe von Menschen.
Diese Menschen helfen sich gegenseitig.
Sie kämpfen für faire Regeln.
Der SoVD Niedersachsen warnt vor einem Problem.
Die Bundes-Regierung will Geld kürzen.
Gekürzt wird beim Unterhalts-Vorschuss.
Kürzen bedeutet: Jemand bekommt weniger Geld als vorher.
Unterhalts-Vorschuss bedeutet: Der Staat zahlt Geld für Kinder.
Das passiert, wenn ein Eltern-Teil kein Geld zahlt.
Unterhalt bedeutet: Geld für das Leben des Kindes.
Diese Kürzungen treffen viele Menschen hart.
Besonders betroffen sind Frauen in Frauen-Häusern.
Frauen-Häuser sind sichere Orte für Frauen.
Diese Frauen haben Gewalt erlebt.
Gewalt bedeutet: Jemand hat sie geschlagen oder ihnen sehr wehgetan.
In Niedersachsen gibt es 48 Frauen-Häuser.
Dort leben Frauen und ihre Kinder.
Diese Frauen brauchen den Unterhalts-Vorschuss sehr oft.
Sie brauchen ihn 4-mal häufiger als andere Frauen.
Das zeigt eine Zählung in Frauen-Häusern.
Eine Zählung zeigt: Wie viele Menschen betrifft das?
Viele dieser Frauen haben kein eigenes Geld.
Der Vater der Kinder zahlt oft keinen Unterhalt.
Der Unterhalts-Vorschuss hilft beim Neu-Start.
Neu-Start bedeutet: Die Frauen bauen sich ein neues Leben auf.
Dirk Swinke ist Vorsitzender des SoVD Niedersachsen.
Der Vorsitzende leitet den Verein.
Er spricht für alle Mitglieder.
Er sagt: Weniger Geld macht den Neu-Start viel schwerer.
Die Lage in Frauen-Häusern ist schon jetzt schwierig.
Bundes-weit fehlen 12.000 Plätze in Frauen-Häusern.
Auch in Niedersachsen fehlen viele Plätze.
Weniger Unterhalts-Vorschuss macht alles noch schlimmer.
Viele Frauen können sich dann keine eigene Wohnung leisten.
Der SoVD fordert die Landes-Regierung zum Handeln auf.
Die Landes-Regierung regiert das Bundes-Land Niedersachsen.
Dort arbeiten Ministerinnen und Minister.
Sie soll sich gegen die Kürzungen einsetzen.
Dirk Swinke sagt: Hier wird an der falschen Stelle gespart.
Die Kinder dürfen nicht darunter leiden.
Foto: Gerhard Bartz
Hannover (kobinet)
Der Sozialverband Deutschland (SoVD) Niedersachsen warnt vor den Folgen der geplanten Kürzung des Unterhaltsvorschusses. Besonders betroffen seien Frauen, die aufgrund häuslicher Gewalt in Frauenhäusern leben, da sie laut aktueller Frauenhausstatistik viermal häufiger auf die Leistung angewiesen sind als andere Alleinerziehende. Der SoVD fordert einen Stopp der Reform.
In Niedersachsen gibt es 48 Frauenhäuser, in denen gewaltbetroffene Frauen und ihre Kinder Schutz finden. Viele von ihnen haben keine finanziellen Mittel, da der Vater der Kinder keinen Unterhalt zahlt. Der Unterhaltsvorschuss des Staates sichere in diesen Fällen den Neustart nach einer Gewaltbeziehung, erklärte Dirk Swinke, Vorstandsvorsitzender des SoVD Niedersachsen. Die geplanten Kürzungen würden alle Alleinerziehenden treffen, gewaltbetroffene Frauen und ihre Kinder jedoch besonders hart.
Swinke wies darauf hin, dass die Situation in Frauenhäusern bereits jetzt schwierig sei. Laut Frauenhausstatistik fehlen bundesweit 12.000 Plätze. Da mehr als die Hälfte der niedersächsischen Einrichtungen an der Erhebung teilgenommen habe, sei auch in Niedersachsen von einem eklatanten Mangel auszugehen. Eine Kürzung des Unterhaltsvorschusses würde die Lage weiter verschärfen: "Vielen wird dann das Geld fehlen, um sich eine eigene Wohnung zu suchen. Das ist fatal."
Der SoVD fordert die niedersächsische Landesregierung auf, sich gegen die geplante Reform einzusetzen. "Hier wird definitiv an der falschen Stelle gespart. Eine Reform darf nicht zulasten gewaltbetroffener Frauen und vor allem nicht zulasten der Kinder gehen", betonte Swinke.
Foto: Gerhard Bartz
Hannover (kobinet)
Der Sozialverband Deutschland (SoVD) Niedersachsen warnt vor den Folgen der geplanten Kürzung des Unterhaltsvorschusses. Besonders betroffen seien Frauen, die aufgrund häuslicher Gewalt in Frauenhäusern leben, da sie laut aktueller Frauenhausstatistik viermal häufiger auf die Leistung angewiesen sind als andere Alleinerziehende. Der SoVD fordert einen Stopp der Reform.
In Niedersachsen gibt es 48 Frauenhäuser, in denen gewaltbetroffene Frauen und ihre Kinder Schutz finden. Viele von ihnen haben keine finanziellen Mittel, da der Vater der Kinder keinen Unterhalt zahlt. Der Unterhaltsvorschuss des Staates sichere in diesen Fällen den Neustart nach einer Gewaltbeziehung, erklärte Dirk Swinke, Vorstandsvorsitzender des SoVD Niedersachsen. Die geplanten Kürzungen würden alle Alleinerziehenden treffen, gewaltbetroffene Frauen und ihre Kinder jedoch besonders hart.
Swinke wies darauf hin, dass die Situation in Frauenhäusern bereits jetzt schwierig sei. Laut Frauenhausstatistik fehlen bundesweit 12.000 Plätze. Da mehr als die Hälfte der niedersächsischen Einrichtungen an der Erhebung teilgenommen habe, sei auch in Niedersachsen von einem eklatanten Mangel auszugehen. Eine Kürzung des Unterhaltsvorschusses würde die Lage weiter verschärfen: "Vielen wird dann das Geld fehlen, um sich eine eigene Wohnung zu suchen. Das ist fatal."
Der SoVD fordert die niedersächsische Landesregierung auf, sich gegen die geplante Reform einzusetzen. "Hier wird definitiv an der falschen Stelle gespart. Eine Reform darf nicht zulasten gewaltbetroffener Frauen und vor allem nicht zulasten der Kinder gehen", betonte Swinke.





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