ERLANGEN (kobinet)
Die Lebens-Hilfe Erlangen macht sich große Sorgen.
Die Bundes-Regierung will bei wichtigen Hilfen sparen.
Diese Hilfen sind wichtig für Menschen mit Beeinträchtigung.
Eine Beeinträchtigung bedeutet: Manche Dinge fallen einer Person schwerer.
Die Person braucht dabei manchmal Unterstützung.
Frank Morell ist der Vorsitzende der Lebens-Hilfe Erlangen.
Er sagt: Eingliederungs-Hilfe ist kein Luxus.
Eingliederungs-Hilfe bedeutet: Menschen mit Beeinträchtigung bekommen Unterstützung.
Diese Unterstützung sorgt dafür, dass alle gleich mitmachen können.
Diese Hilfe ist ein Recht für jeden Menschen.
Die Bundes-Vereinigung Lebens-Hilfe sitzt in Berlin.
Eine Bundes-Vereinigung ist eine Gruppe von Menschen.
Die Gruppe arbeitet für ganz Deutschland zusammen.
Die Gruppe hat eine Petition gestartet.
Eine Petition ist eine Liste mit Unterschriften gegen etwas.
Mehr als 180.000 Menschen haben unterschrieben.
Das sind mehr Menschen als in Erlangen wohnen.
Auch die Lebens-Hilfe Erlangen handelt.
Sie macht auf die Spar-Vorhaben aufmerksam.
Ein Spar-Vorhaben bedeutet: Jemand will weniger Geld ausgeben.
Die Bundes-Regierung will Geld bei wichtigen Hilfen sparen.
Dafür nutzt sie die Schau-Fenster des Lebens-Hilfe Ladens.
Das ist bis zum 19. August 2025.
Besonders wichtig sind diese Hilfen:
Die Schul-Begleitung hilft Kindern mit Beeinträchtigung in der Schule.
Ein Schul-Begleiter ist eine Person.
Diese Person hilft dem Kind in der Schule.
Die Person unterstützt das Kind bei Aufgaben und im Alltag.
Ohne diese Hilfe könnten manche Kinder nicht zur Schule gehen.
Der Fahr-Dienst bringt Menschen zu Freizeit-Angeboten und Besuchen.
Ein Fahr-Dienst fährt Menschen von einem Ort zum anderen.
Zum Beispiel von zu Hause zu einem Ausflug.
Und dann wieder zurück nach Hause.
Die Verhinderungs-Pflege gibt Eltern eine Auszeit von der Pflege.
Verhinderungs-Pflege bedeutet: Jemand anderes pflegt den Menschen für eine Zeit.
So können Eltern oder Angehörige eine Pause machen.
Sie erholen sich in dieser Zeit.
Eine Teilnehmerin sagt: Ohne den Fahr-Dienst kann ich meine Eltern nicht besuchen.
Das ist sehr wichtig für mich.
Mehr Informationen gibt es im Lebens-Hilfe Laden.
Der Laden ist in der Nürnberger Straße 47 in Erlangen.
Das ist gegenüber vom Erlanger Rat-Haus.
Ihr könnt die Informationen bis zum 19. August 2025 ansehen.
Foto: Anja de Bruyn
ERLANGEN (kobinet)
Die Lebenshilfe Erlangen ist über die aktuellen Sparvorhaben der Bundesregierung in der Eingliederungshilfe, der Pflegeversicherung und der Kinder- und Jugendhilfe sehr besorgt. Die Leistungskürzungen würden in großem Maße Menschen mit Beeinträchtigung treffen und ihre gesellschaftliche Teilhabe sowie Inklusion gefährden. "Eingliederungshilfe ist kein Luxus und kein freiwilliger Zuschuss, sondern Voraussetzung dafür, dass Menschen mit Beeinträchtigung gleichberechtigt leben und ihre Rechte wahrnehmen können", betont Frank Morell, Vorsitzender der Lebenshilfe Erlangen.
Die Bundesvereinigung Lebenshilfe mit Sitz in Berlin hatte im Frühjahr eine Bundestagspetition gegen die Kürzungen gestartet, die sehr erfolgreich war. Selten hatte eine Petition so viele Unterzeichner*innen: Mehr als 180.000 Unterschriften sind zusammengekommen.
Mit Kampagnenideen und Materialien unterstützt der Bundesverband Aktionen der örtlichen Lebenshilfen. "Das haben wir aufgegriffen und bis zum 19. August nutzen wir die Schaufenster des Lebenshilfe Ladens, um einige Punkte aufzuführen, die besonders negative Auswirkungen haben würden", so Lebenshilfe-Geschäftsführer Kristian Gäbler. Dazu gehört die Eingliederungshilfe, die dem individuellen Hilfebedarf gerecht werden muss. Das gilt auch für die Schulbegleitung, ohne die manche Kinder mit Beeinträchtigung ihren Schulbesuch und ihr Recht auf Bildung nicht wahrnehmen könnten.
Zudem ist der Fahrdienst zu nennen. "Es wäre schlimm für mich, wenn ich nicht mehr zu den OBA-Freizeitaktivitäten kommen kann oder nicht mehr meine Eltern besuchen kann", sagt eine Teilnehmerin der Lebenshilfe-Freizeitangebote.
Viele Eltern mit einem Kind mit Beeinträchtigung geraten immer wieder ans Ende ihrer Kräfte. Deswegen ist die Verhinderungspflege eine unverzichtbare Entlastung.
Dies sind ausgewählte Beispiele – im Fenster des Lebenshilfe Ladens, Nürnberger Straße 47, gegenüber dem Erlanger Rathaus, gibt es bis zum 19. August mehr Informationen.
Foto: Anja de Bruyn
ERLANGEN (kobinet)
Die Lebenshilfe Erlangen ist über die aktuellen Sparvorhaben der Bundesregierung in der Eingliederungshilfe, der Pflegeversicherung und der Kinder- und Jugendhilfe sehr besorgt. Die Leistungskürzungen würden in großem Maße Menschen mit Beeinträchtigung treffen und ihre gesellschaftliche Teilhabe sowie Inklusion gefährden. "Eingliederungshilfe ist kein Luxus und kein freiwilliger Zuschuss, sondern Voraussetzung dafür, dass Menschen mit Beeinträchtigung gleichberechtigt leben und ihre Rechte wahrnehmen können", betont Frank Morell, Vorsitzender der Lebenshilfe Erlangen.
Die Bundesvereinigung Lebenshilfe mit Sitz in Berlin hatte im Frühjahr eine Bundestagspetition gegen die Kürzungen gestartet, die sehr erfolgreich war. Selten hatte eine Petition so viele Unterzeichner*innen: Mehr als 180.000 Unterschriften sind zusammengekommen.
Mit Kampagnenideen und Materialien unterstützt der Bundesverband Aktionen der örtlichen Lebenshilfen. "Das haben wir aufgegriffen und bis zum 19. August nutzen wir die Schaufenster des Lebenshilfe Ladens, um einige Punkte aufzuführen, die besonders negative Auswirkungen haben würden", so Lebenshilfe-Geschäftsführer Kristian Gäbler. Dazu gehört die Eingliederungshilfe, die dem individuellen Hilfebedarf gerecht werden muss. Das gilt auch für die Schulbegleitung, ohne die manche Kinder mit Beeinträchtigung ihren Schulbesuch und ihr Recht auf Bildung nicht wahrnehmen könnten.
Zudem ist der Fahrdienst zu nennen. "Es wäre schlimm für mich, wenn ich nicht mehr zu den OBA-Freizeitaktivitäten kommen kann oder nicht mehr meine Eltern besuchen kann", sagt eine Teilnehmerin der Lebenshilfe-Freizeitangebote.
Viele Eltern mit einem Kind mit Beeinträchtigung geraten immer wieder ans Ende ihrer Kräfte. Deswegen ist die Verhinderungspflege eine unverzichtbare Entlastung.
Dies sind ausgewählte Beispiele – im Fenster des Lebenshilfe Ladens, Nürnberger Straße 47, gegenüber dem Erlanger Rathaus, gibt es bis zum 19. August mehr Informationen.





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