Hamburg (kobinet)
Wir sind ein Verein.
Ein Verein ist eine Gruppe von Menschen.
Die Menschen arbeiten zusammen für ein gemeinsames Ziel.
Ein Verein ist kein normales Unternehmen.
Unser Name ist: Leben mit Behinderung Hamburg.
Eine Behinderung macht manche Sachen schwierig.
Man braucht oft mehr Hilfe als andere Menschen.
Wir haben fast 20 Jahre mit 3 Sonder-Schulen zusammen-gearbeitet.
Jetzt hören wir damit auf.
Das ist eine schwere Entscheidung für uns.
Bei einer Entscheidung überlegt man genau, was man tun will.
Dann wählt man einen Weg.
Ab dem Schul-Jahr 2026 bis 2027 gilt:
Wir bieten keine Betreuung mehr an diesen Schulen an.
Betreuung bedeutet: Eine Person hilft einer anderen Person im Alltag.
Das betrifft die Nach-Mittags-Betreuung.
Das betrifft auch die Ferien-Betreuung.
Unser Einsatz für die Kinder endet mit den Sommer-Ferien 2026.
Einsatz bedeutet: Der Verein hat sich sehr für die Kinder stark gemacht.
Der Verein hat viel Zeit und Arbeit gegeben.
Seit 2024 sprechen wir mit der Schul-Behörde.
Die Schul-Behörde ist das Amt für Schulen in Hamburg.
Wir haben der Schul-Behörde Vorschläge gemacht.
Die Schul-Behörde will unseren Vorschlägen nicht folgen.
Wir haben 2 wichtige Forderungen.
Eine Forderung bedeutet: Man verlangt, dass etwas getan wird.
Erstens: Wir brauchen mehr Fach-Kräfte für die Ferien-Betreuung.
Eine Fach-Kraft ist eine Person mit einer besonderen Ausbildung.
Sie hat viel gelernt und hat viel Erfahrung.
Zweitens: Unsere Mit-Arbeitenden sollen faire Löhne bekommen.
Die Schul-Behörde lehnt das ab.
Ralph Grevel ist der Geschäfts-Führer von Leben mit Behinderung Hamburg.
Er sagt:
Wir haben hohe Qualitäts-Regeln bei unserer Arbeit.
Qualitäts-Regeln bedeutet: Es gibt feste Regeln für gute Arbeit.
Der Verein hält sich immer an diese Regeln.
Wir zahlen unsere Mit-Arbeitenden fair nach Tarif.
Tarif bedeutet: Es gibt feste Regeln für eine faire Bezahlung.
Daran halten wir fest.
Die Kinder in diesen Schulen brauchen besondere Unterstützung.
Sie haben komplexe Assistenz-Bedarfe.
Komplexe Assistenz-Bedarfe bedeutet: Die Kinder brauchen viel besondere Hilfe.
Diese Hilfe ist schwierig.
Sie braucht sehr viel Erfahrung und Wissen.
Die Kinder haben ein Recht auf gute Betreuung.
Gute Betreuung bedeutet: Die Kinder bekommen die Hilfe, die sie wirklich brauchen.
Die Schul-Behörde hat einen anderen Plan für 2026 bis 2027.
Sie will, dass junge Leute im FSJ die Betreuung übernehmen.
FSJ bedeutet: Frei-williges Soziales Jahr.
Beim Frei-willigen Sozialen Jahr helfen junge Menschen für 1 Jahr anderen Menschen.
Das sind junge Menschen ohne viel Erfahrung.
Maren Seelandt leitet den Bereich Familien bei Leben mit Behinderung Hamburg.
Sie sagt:
Das ist der falsche Weg.
Diese Kinder brauchen ausgebildete Fach-Kräfte.
Nur Fach-Kräfte können diese Kinder gut betreuen.

Foto: ht
Hamburg (kobinet) "Nach fast 20 Jahren haben wir entschieden aus den Kooperationen mit drei speziellen Sonderschulen auszusteigen. Im Schuljahr 2026/27 werden wir keine Anschluss- und Ferienbetreuung mehr anbieten. Unser Engagement an den Schulen endet mit den Sommerferien. Wir bedauern sehr diesen Weg gehen zu müssen. Für Leben mit Behinderung Hamburg ist ein guter Ganztag eine wichtige Voraussetzung, um Kinder und Jugendliche mit Behinderung bei ihrem Start in ein Leben in einer inklusiven Gesellschaft zu begleiten. Seit 2024 sind wir mit der Schulbehörde im Gespräch, weil wir insbesondere für die Ferienbetreuung einen angemessenen Betreuungsschlüssel brauchen und um, für die Mitarbeitenden faire Arbeitsverträge nach Tarif zu erwirken. Die Schulbehörde zeigt sich nicht verhandlungsbereit und will unseren Vorschlägen nicht folgen." Dies teilte der Verein Leben mit Behinderung Hamburg mit.
„Als Anbieter von Leistungen der Eingliederungshilfe haben wir Standards, sowohl bei der fachlichen Qualität unserer Arbeit, als auch bei der Bezahlung von Mitarbeitenden“, so Ralph Grevel Geschäftsführer von Leben mit Behinderung Hamburg Sozialeinrichtungen. „Wir sprechen hier von Kindern mit komplexen Assistenzbedarfen, die eine fachliche Unterstützung brauchen und ein Anrecht auf adäquate Versorgung haben.“
Für das Schuljahr 2026/27 will die Schulbehörde, dass die Anschluss- und Ferienbetreuung stärker durch FSJ-Schulbegleiter*innen geleistet wird. Das heißt, die FSJ-Schulbegleiter*innen übernehmen auch am Nachmittag und in den Ferien die Aufgaben von Fach- und Assistenzkräften. „Wir halten das für einen vollkommen falschen Weg, gerade bei Kindern mit komplexem Assistenzbedarf unerfahrene junge Menschen statt qualifizierte Fachkräfte einzusetzen“, so Maren Seelandt, Bereichsleitung für den Bereich Familien bei Leben mit Behinderung Hamburg Sozialeinrichtungen.

Foto: ht
Hamburg (kobinet) "Nach fast 20 Jahren haben wir entschieden aus den Kooperationen mit drei speziellen Sonderschulen auszusteigen. Im Schuljahr 2026/27 werden wir keine Anschluss- und Ferienbetreuung mehr anbieten. Unser Engagement an den Schulen endet mit den Sommerferien. Wir bedauern sehr diesen Weg gehen zu müssen. Für Leben mit Behinderung Hamburg ist ein guter Ganztag eine wichtige Voraussetzung, um Kinder und Jugendliche mit Behinderung bei ihrem Start in ein Leben in einer inklusiven Gesellschaft zu begleiten. Seit 2024 sind wir mit der Schulbehörde im Gespräch, weil wir insbesondere für die Ferienbetreuung einen angemessenen Betreuungsschlüssel brauchen und um, für die Mitarbeitenden faire Arbeitsverträge nach Tarif zu erwirken. Die Schulbehörde zeigt sich nicht verhandlungsbereit und will unseren Vorschlägen nicht folgen." Dies teilte der Verein Leben mit Behinderung Hamburg mit.
„Als Anbieter von Leistungen der Eingliederungshilfe haben wir Standards, sowohl bei der fachlichen Qualität unserer Arbeit, als auch bei der Bezahlung von Mitarbeitenden“, so Ralph Grevel Geschäftsführer von Leben mit Behinderung Hamburg Sozialeinrichtungen. „Wir sprechen hier von Kindern mit komplexen Assistenzbedarfen, die eine fachliche Unterstützung brauchen und ein Anrecht auf adäquate Versorgung haben.“
Für das Schuljahr 2026/27 will die Schulbehörde, dass die Anschluss- und Ferienbetreuung stärker durch FSJ-Schulbegleiter*innen geleistet wird. Das heißt, die FSJ-Schulbegleiter*innen übernehmen auch am Nachmittag und in den Ferien die Aufgaben von Fach- und Assistenzkräften. „Wir halten das für einen vollkommen falschen Weg, gerade bei Kindern mit komplexem Assistenzbedarf unerfahrene junge Menschen statt qualifizierte Fachkräfte einzusetzen“, so Maren Seelandt, Bereichsleitung für den Bereich Familien bei Leben mit Behinderung Hamburg Sozialeinrichtungen.





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