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Mit Hoffnung zur Sitzvolleyball-WM

Große Gruppe von Sportlern in dunkler Hose und mit weißem Hemd bekleidet vor einer blauen Wand mit der Aufschrift zur Weltmeisterschaft in chinesischer und englischer Sprache
Gruppenfoto der deutschen Sitzvolleyball-Nationalmannschaften
Foto: DBS

FRECHEN (kobinet) Mit unterschiedlichen Voraussetzungen, aber viel Zuversicht starten die deutschen Sitzvolleyball-Nationalmannschaften in die Weltmeisterschaften vom 10. bis 17. Juli in Hangzhou (China). Insgesamt kämpfen jeweils 16 Männer- und Frauen-Teams um die Medaillen. Während die deutschen Herren erneut den Sprung unter die besten vier Nationen schaffen wollen, sehen die Frauen die WM als Standortbestimmung auf dem Weg zur Europameisterschaft 2027.

Die deutsche Männer-Nationalmannschaft blickt auf zwei erfolgreiche Jahre zurück. Nach Platz vier bei den Paralympics 2024 in Paris musste das Team einen großen personellen Umbruch verarbeiten. Gleich mehrere langjährige Leistungsträger beendeten ihre Karriere, dafür rückten junge Spieler nach. Die Vorbereitung auf die WM verlief intensiv. Seit Jahresbeginn wurde das Trainingspensum erhöht, hinzu kamen Lehrgänge und Turniere in Japan, den USA sowie zuletzt in den Niederlanden. In der Vorrunde treffen die deutschen Herren auf Gastgeber China, Thailand und Kanada.

Für die Frauen ist die Ausgangslage etwas komplizierter. Cheftrainer Norman Thomas muss auf drei Stammspielerinnen verzichten, die verletzungs- beziehungsweise schwangerschaftsbedingt fehlen. Gleichzeitig kehrten zwei Spielerinnen nach längerer Pause in den Kader zurück. Nach der knapp verpassten Qualifikation für die Paralympics 2024 und einem enttäuschenden fünften Platz bei der EM 2025 arbeitete die Mannschaft konzentriert an ihrer Weiterentwicklung. Gute Leistungen bei der Golden Nations League und internationalen Turnieren haben dem Team neues Selbstvertrauen gegeben. Die Aufgabe könnte allerdings schwieriger kaum sein: Deutschland trifft in der Vorrunde auf die Ukraine, die Niederlande und Top-Favorit USA. Die Stärke des deutschen Teams sieht er vor allem in ihrer Ausgeglichenheit.

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