Kassel (kobinet)
Am 14. Juli 2026 gibt es eine besondere Film-Vor-führung.
Bei einer Vor-führung schauen Menschen gemeinsam etwas an.
Zum Beispiel einen Film oder ein Theater-Stück.
Der Film heißt LUISA.
Die Vor-führung beginnt um 17:30 Uhr.
Sie findet im Großen Bali Kino in Kassel statt.
4 Vereine veranstalten die Vor-führung gemeinsam mit dem Kino.
Der Film handelt von einer jungen Frau.
Die Frau heißt Luisa.
Luisa lebt in einer Wohn-Gruppe.
In einer Wohn-Gruppe wohnen mehrere Menschen zusammen.
Sie bekommen dort Unterstützung.
Luisa lebt gerne ihr Leben.
Luisa wird immer stiller.
Dann wissen alle: Luisa ist schwanger.
Schwanger bedeutet: In dem Bauch von einer Frau wächst ein Baby.
Das nennt man Schwanger-schaft.
Luisa sagt nichts dazu.
Man weiß nicht, wie das passiert ist.
Es gibt den Verdacht auf sexualisierte Gewalt.
Verdacht bedeutet: Man glaubt, dass etwas Schlimmes passiert ist.
Man weiß es aber noch nicht sicher.
Sexualisierte Gewalt bedeutet: Jemand tut sexuelle Dinge gegen den Willen einer Person.
Das ist verboten und eine Straf-Tat.
Luisa trifft eine Entscheidung.
Sie möchte die Schwanger-schaft abbrechen.
Jemand ruft die Polizei.
Die Polizei prüft, ob eine Straf-Tat passiert ist.
Eine Straf-Tat ist etwas, das gegen das Gesetz ist.
Das ist sehr schwer für Luisa und alle in der Wohn-Gruppe.
Nach dem Film gibt es ein Gespräch.
Fach-Frauen sprechen über sexualisierte Gewalt.
Fach-Frauen kennen sich sehr gut mit einem Thema aus.
Besonders sprechen sie über Gewalt gegen Frauen mit Behinderung.
Eine Behinderung macht manche Sachen schwieriger.
Man braucht oft mehr Hilfe als andere Menschen.
Du kannst schon jetzt Tickets kaufen.
Das geht hier: www.filmladen.de/film/luisa
Dort gibt es auch einen kurzen Vorschau-Film.
Ein Vorschau-Film zeigt kurze Ausschnitte aus dem Film.
Der Film hat Unter-Titel.
Unter-Titel sind Texte in Filmen.
Die Texte stehen unten im Bild.
Der Film hat auch Audio-Deskription.
Audio-Deskription bedeutet: Eine Stimme erklärt, was im Film passiert.
So können auch blinde Menschen den Film verstehen.
Beides funktioniert mit der App GRETA.
Eine App ist ein Programm auf dem Handy.
Du lädst die App GRETA auf dein Handy herunter.
Dann kannst du Unter-Titel und Audio-Deskription nutzen.

Foto: Susanne Göbel
Kassel (kobinet) Die Vereine Weibernetz, Selbstbestimmt Leben in Nordhessen (SliN), das Hessische Koordinationsbüro für behinderte Frauen und eigenMächtig veranstalten am 14. Juli 2026 um 17.30 Uhr im Großes Bali Kino Kassel gemeinsam mit dem Bali Kino Kassel die Vorführung des Films LUISA mit anschließendem Gespräch. Darauf hat Martina Puschke vom Weibernetz die kobinet-nachrichten hingewiesen.
Zum Film heißt es in der Ankündigung: „LUISA ist vor kurzem von zu Hause ausgezogen und neugierig, was das Leben für sie bereithält. Sie liebt Partys, ist für jeden Spaß zu haben, lässt sich auf Flirts und kleine Abenteuer ein. Sie lebt in der Wohngruppe einer Einrichtung für Menschen mit Behinderung. Dort erhält sie Unterstützung. Unbemerkt wird Luisa zunehmend stiller, in der Wohngruppe geht das alltägliche Leben weiter, bis unerwartet festgestellt wird, dass Luisa schwanger ist. Luisa selbst sagt nicht, wie das passiert ist, sie schweigt. Jede und jeder weiß, dass ihr Freund Anton nicht zeugungsfähig ist. Der Verdacht auf sexualisierte Gewalt liegt nahe. Luisa entschließt sich, die Schwangerschaft abbrechen zu lassen. Die Polizei wird eingeschaltet und versucht herauszufinden, ob eine Straftat vorliegt. Die Ermittlungen werden zur Belastungsprobe für Luisa, ihre Beziehung zu Anton und für das gesamte Personal der Wohneinrichtung.
An der anschließenden Diskussion wirken Alexandra Habdank (Leiterin des Hessischen Koordinationsbüros für Frauen mit Behinderung), Martina Puschke (Leitung Politische Interessenvertretung behinderter Frauen im Weibernetz), Petra Willich (Selbstbestimmt leben in Nordhessen) und eigenmächtig e.V. mit. Tickets können ab sofort schon online gekauft werden: https://www.filmladen.de/film/luisa
Dort gibt es auch einen Trailer (ein kleiner Vorab-Film) für den Film.
Audiodeskription und Untertitel mit der GRETA-App (@greta_und_starks)

Foto: Susanne Göbel
Kassel (kobinet) Die Vereine Weibernetz, Selbstbestimmt Leben in Nordhessen (SliN), das Hessische Koordinationsbüro für behinderte Frauen und eigenMächtig veranstalten am 14. Juli 2026 um 17.30 Uhr im Großes Bali Kino Kassel gemeinsam mit dem Bali Kino Kassel die Vorführung des Films LUISA mit anschließendem Gespräch. Darauf hat Martina Puschke vom Weibernetz die kobinet-nachrichten hingewiesen.
Zum Film heißt es in der Ankündigung: „LUISA ist vor kurzem von zu Hause ausgezogen und neugierig, was das Leben für sie bereithält. Sie liebt Partys, ist für jeden Spaß zu haben, lässt sich auf Flirts und kleine Abenteuer ein. Sie lebt in der Wohngruppe einer Einrichtung für Menschen mit Behinderung. Dort erhält sie Unterstützung. Unbemerkt wird Luisa zunehmend stiller, in der Wohngruppe geht das alltägliche Leben weiter, bis unerwartet festgestellt wird, dass Luisa schwanger ist. Luisa selbst sagt nicht, wie das passiert ist, sie schweigt. Jede und jeder weiß, dass ihr Freund Anton nicht zeugungsfähig ist. Der Verdacht auf sexualisierte Gewalt liegt nahe. Luisa entschließt sich, die Schwangerschaft abbrechen zu lassen. Die Polizei wird eingeschaltet und versucht herauszufinden, ob eine Straftat vorliegt. Die Ermittlungen werden zur Belastungsprobe für Luisa, ihre Beziehung zu Anton und für das gesamte Personal der Wohneinrichtung.
An der anschließenden Diskussion wirken Alexandra Habdank (Leiterin des Hessischen Koordinationsbüros für Frauen mit Behinderung), Martina Puschke (Leitung Politische Interessenvertretung behinderter Frauen im Weibernetz), Petra Willich (Selbstbestimmt leben in Nordhessen) und eigenmächtig e.V. mit. Tickets können ab sofort schon online gekauft werden: https://www.filmladen.de/film/luisa
Dort gibt es auch einen Trailer (ein kleiner Vorab-Film) für den Film.
Audiodeskription und Untertitel mit der GRETA-App (@greta_und_starks)





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