BERLIN (kobinet)
Welt-weit brauchen viele Menschen dringend Hilfe.
Mindestens 240 Millionen Menschen sind betroffen.
Die Hälfte davon sind Kinder und Jugend-liche.
Jugend-liche sind junge Menschen.
Sie sind meist zwischen 12 und 18 Jahren alt.
Diese Menschen brauchen Hilfe zum Über-leben.
Die Hilfe kann nicht warten.
Ohne Hilfe sterben Menschen.
Die Bundes-Regierung plant Kürzungen.
Kürzungen bedeutet: Die Regierung gibt weniger Geld aus.
In diesem Fall: weniger Geld für Hilfe.
Es geht um Geld für humanitäre Hilfe.
Humanitäre Hilfe bedeutet: Hilfe für Menschen in Not.
Die Regierung will die Kürzungen weiterführen.
Hermann Gröhe ist der Chef des Deutschen Roten Kreuzes.
Das Deutsche Rote Kreuz nennt man auch: DRK.
Das DRK hilft Menschen in Not.
Hermann Gröhe sagt: Diese Kürzungen sind verantwortungslos.
Verantwortungslos bedeutet: Man schadet anderen Menschen durch sein Handeln.
Es gibt immer mehr Kriege und Krisen auf der Welt.
Eine Krise ist eine gefährliche Lage mit großen Problemen.
Viele Menschen brauchen dann schnell Hilfe.
Deshalb brauchen mehr Menschen Hilfe.
Deutschland ist ein reiches Land.
Reiche Länder müssen mehr helfen.
Die Regierungs-Parteien haben das versprochen.
Regierungs-Parteien bilden gemeinsam die Regierung.
Sie entscheiden zusammen über Gesetze.
Ein Versprechen ist eine feste Zusage.
Man sagt: Das werde ich tun.
Die Regierung will dieses Versprechen brechen.
Das ist schon das 3. Mal.
Seit 2024 hat die Regierung die Hilfe um 53 Prozent gekürzt.
Prozent zeigt einen Teil von 100.
50 Prozent bedeutet: die Hälfte von allem.
53 Prozent bedeutet: Mehr als die Hälfte des Geldes fehlt.
Hermann Gröhe fordert: Das Parlament muss jetzt handeln.
Das Parlament ist eine Versammlung von gewählten Menschen.
Diese Menschen vertreten alle Bürger.
Sie machen Gesetze.
Das Parlament soll die Kürzungen stoppen.

Foto: World Vision / Gwayi Patrick
BERLIN (kobinet) Weltweit sind mindestens 240 Millionen Menschen dringend auf humanitäre Hilfe angewiesen. Rund die Hälfte davon sind Kinder und Jugendliche. Die überlebensnotwendige Hilfe lässt sich nicht aufschieben. Unterlassene Hilfeleistung gefährdet heute Menschenleben. Zu der von der Bundesregierung geplanten Fortschreibung der Kürzungen im Bereich der humanitären Hilfe erklärt der Präsident des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) Hermann Gröhe: "Jetzt ist das Parlament gefordert! Kürzungen in der humanitären Hilfe sind verantwortungslos! Angesichts der wachsenden Zahl bewaffneter Konflikte und schwerster humanitärer Krisen in der Welt können wir zur von der Bundesregierung beabsichtigten Fortschreibung der massiven Kürzungen der letzten Jahre nicht schweigen! Deutschland muss angesichts der Not in vielen Teilen der Welt einen Beitrag zur humanitären Hilfe leisten, der seiner Wirtschaftskraft entspricht. Nicht mehr, aber auch nicht weniger. Deshalb war es richtig, dass die Regierungsparteien in ihrem Koalitionsvertrag eine Stärkung der humanitären Hilfe zugesagt haben. Dieses Versprechen soll nun zum dritten Mal in Folge gebrochen werden - mit der Fortschreibung einer Kürzung von 53 Prozent seit 2025 gegenüber 2024."

Foto: World Vision / Gwayi Patrick
BERLIN (kobinet) Weltweit sind mindestens 240 Millionen Menschen dringend auf humanitäre Hilfe angewiesen. Rund die Hälfte davon sind Kinder und Jugendliche. Die überlebensnotwendige Hilfe lässt sich nicht aufschieben. Unterlassene Hilfeleistung gefährdet heute Menschenleben. Zu der von der Bundesregierung geplanten Fortschreibung der Kürzungen im Bereich der humanitären Hilfe erklärt der Präsident des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) Hermann Gröhe: "Jetzt ist das Parlament gefordert! Kürzungen in der humanitären Hilfe sind verantwortungslos! Angesichts der wachsenden Zahl bewaffneter Konflikte und schwerster humanitärer Krisen in der Welt können wir zur von der Bundesregierung beabsichtigten Fortschreibung der massiven Kürzungen der letzten Jahre nicht schweigen! Deutschland muss angesichts der Not in vielen Teilen der Welt einen Beitrag zur humanitären Hilfe leisten, der seiner Wirtschaftskraft entspricht. Nicht mehr, aber auch nicht weniger. Deshalb war es richtig, dass die Regierungsparteien in ihrem Koalitionsvertrag eine Stärkung der humanitären Hilfe zugesagt haben. Dieses Versprechen soll nun zum dritten Mal in Folge gebrochen werden - mit der Fortschreibung einer Kürzung von 53 Prozent seit 2025 gegenüber 2024."





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