HANNOVER (kobinet)
Nieder-sachsens Arbeits-Minister heißt Andreas Philippi.
Ein Arbeits-Minister kümmert sich um Arbeits-Regeln.
Er sorgt für gute Arbeits-Bedingungen für alle Menschen.
Andreas Philippi hat einen Plan gemacht.
Der Plan hat 10 Punkte.
Der Plan soll Menschen mit Behinderung helfen.
Eine Behinderung macht manche Dinge schwierig.
Zum Beispiel: Nicht gut sehen oder nicht gut laufen können.
Diese Menschen sollen einen Job finden.
Der Job soll auf dem normalen Arbeits-Markt sein.
Arbeits-Markt bedeutet: Alle Orte, wo Menschen einen Job finden können.
Der Sozial-Verband Deutschland heißt auch SoVD.
Ein Sozial-Verband ist eine große Gruppe von Menschen.
Die Gruppe hilft Menschen bei Problemen im Leben.
Der SoVD ist in Nieder-sachsen.
Der SoVD findet den Plan gut.
Aber der SoVD hat auch Kritik.
Kritik bedeutet: Etwas gefällt nicht so gut.
Der SoVD sagt: Der Plan muss schnell umgesetzt werden.
Umsetzen bedeutet: Den Plan wirklich in die Tat umsetzen.
Außerdem fehlen 2 wichtige Dinge im Plan.
Das erste fehlende Ding: Werk-stätten müssen besser einbezogen werden.
Werk-stätten sind besondere Orte zum Arbeiten.
Dort arbeiten Menschen mit Behinderung zusammen.
Das zweite fehlende Ding: Kleine Firmen haben gute Erfahrungen gemacht.
Diese Erfahrungen müssen genutzt werden.
In kleinen Firmen arbeiten immer mehr Menschen mit Behinderung.
Die Zahl ist um 33 Prozent gestiegen.
33 Prozent mehr bedeutet: Früher arbeiteten 100 Menschen mit Behinderung dort.
Jetzt sind es 133 Menschen.
Die Firmen haben das freiwillig gemacht.
Es gibt also gute Beispiele.
Werk-stätten helfen Menschen mit Behinderung beim Arbeiten.
Aber nur wenige wechseln danach in einen normalen Job.
Der SoVD sagt: Das muss besser werden.
Dirk Kortylak ist Vor-stand beim SoVD Nieder-sachsen.
Der Vor-stand leitet den Verband.
Die Menschen im Vor-stand treffen wichtige Entscheidungen für den SoVD.
Dirk Kortylak sagt:
Wir brauchen mehr Menschen mit Behinderung im normalen Arbeits-Markt.

Foto: SoVD-Landesverband Niedersachsen e.V.
HANNOVER (kobinet) Niedersachsens Arbeits- und Sozialminister Dr. Andreas Philippi hat einen Zehn-Punkte-Plan für das Land vorgelegt, mit dem mehr Menschen mit Behinderung einen Job auf dem regulären Arbeitsmarkt finden sollen. Der Sozialverband Deutschland (SoVD) in Niedersachsen begrüßt die Maßnahmen, mahnt aber auch an, die Pläne jetzt schnell umzusetzen, Werkstätten für Menschen mit Behinderung stärker einzubeziehen und die Potenziale in Kleinbetrieben stärker zu nutzen. Beim Maßnahmenkatalog fehlen dem größten Sozialverband in Niedersachsen allerdings zwei Dinge: eine bessere Verzahnung mit den Werkstätten für Menschen mit Behinderung und eine stärkere Nutzung des Know-hows kleiner Unternehmen. "Hier ist die Beschäftigungsquote der Menschen mit Behinderung in den zurückliegenden Jahren um 33 Prozent gestiegen – und das ohne eine Verpflichtung. Hier gibt es also positive Erfahrungswerte, die wir dringend nutzen müssen", fordert der SoVD-Vorstand. Außerdem müssten Werkstätten für Menschen mit Behinderung einen besseren Übergang in den ersten Arbeitsmarkt ermöglichen. "Die Übergangsquote ist bislang viel zu gering", sagt Dirk Kortylak, Vorstand des SoVD in Niedersachsen und ergänzt: "Wichtig ist, dass die guten Vorschläge jetzt schnell angepackt werden und an manchen Stellen noch nachgebessert wird. Wir brauchen mehr Menschen mit Behinderung auf dem regulären Arbeitsmarkt."

Foto: SoVD-Landesverband Niedersachsen e.V.
HANNOVER (kobinet) Niedersachsens Arbeits- und Sozialminister Dr. Andreas Philippi hat einen Zehn-Punkte-Plan für das Land vorgelegt, mit dem mehr Menschen mit Behinderung einen Job auf dem regulären Arbeitsmarkt finden sollen. Der Sozialverband Deutschland (SoVD) in Niedersachsen begrüßt die Maßnahmen, mahnt aber auch an, die Pläne jetzt schnell umzusetzen, Werkstätten für Menschen mit Behinderung stärker einzubeziehen und die Potenziale in Kleinbetrieben stärker zu nutzen. Beim Maßnahmenkatalog fehlen dem größten Sozialverband in Niedersachsen allerdings zwei Dinge: eine bessere Verzahnung mit den Werkstätten für Menschen mit Behinderung und eine stärkere Nutzung des Know-hows kleiner Unternehmen. "Hier ist die Beschäftigungsquote der Menschen mit Behinderung in den zurückliegenden Jahren um 33 Prozent gestiegen – und das ohne eine Verpflichtung. Hier gibt es also positive Erfahrungswerte, die wir dringend nutzen müssen", fordert der SoVD-Vorstand. Außerdem müssten Werkstätten für Menschen mit Behinderung einen besseren Übergang in den ersten Arbeitsmarkt ermöglichen. "Die Übergangsquote ist bislang viel zu gering", sagt Dirk Kortylak, Vorstand des SoVD in Niedersachsen und ergänzt: "Wichtig ist, dass die guten Vorschläge jetzt schnell angepackt werden und an manchen Stellen noch nachgebessert wird. Wir brauchen mehr Menschen mit Behinderung auf dem regulären Arbeitsmarkt."





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