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Trotz UN-Verpflichtung: Deutschland scheitert weiter an echter Inklusion

Katrin Fey
Katrin Fey
Foto: Katrin Fey

Berlin (kobinet) Deutschland hat sich mit der Ratifizierung der UN-Behindertenrechtskonvention verpflichtet, ein inklusives Schulsystem zu schaffen. Eine aktuelle bundesweite Studie des Deutschen Institut für Menschenrechte macht jedoch deutlich, dass dieses Ziel noch immer in weiter Ferne liegt. Dazu hat sich die Bundestagsabgeordnete Katrin Fey, Obfrau im Ausschuss für Menschenrechte und Humanitäre Hilfe des Deutschen Bundestages zu Wort gemeldet und bekräftigt, dass Deutschland trotz der Verpflichtung der Vereintan Nationen weiterhin an echter Inklusion scheitert. "Die Ergebnisse der Studie sind eine schallende Ohrfeige für die Inklusionspolitik in Deutschland. Mehr als 15 Jahre nach Inkrafttreten der UN-Behindertenrechtskonvention wird Kindern mit Behinderungen noch immer das Recht auf gleichberechtigte Bildung verwehrt - nicht aus Mangel an Wissen, sondern weil der politische Wille fehlt", betonte Katrin Fey, die seit März 2025 Mitglied des Deutschen Bundestags in der Fraktion Die Linke. und Sprecherin für Bürger- und Menschenrechte ist.

„Wer Inklusion immer wieder verspricht, sie aber an Personalmangel, fehlender Finanzierung und unklaren Zuständigkeiten scheitern lässt, verletzt grundlegende Menschenrechte. Es ist beschämend, dass ausgerechnet eines der wohlhabendsten Länder der Welt seinen menschenrechtlichen Verpflichtungen hinterherläuft. Bund und Länder müssen endlich handeln, statt sich gegenseitig die Verantwortung zuzuschieben. Jeder weitere verlorene Jahrgang ist einer zu viel“, betonte Katrin Fey.

Link zur Studie Inklusive Bildung zwischen Wunsch und Wirklichkeit des Deutschen Institut für Menschenrechte

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