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Jahrestagung unter dem Motto Inklusionsunternehmen: MehrWirkung – MehrWert

Logo der BAG Inklusionsfirmen
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Foto: bag if

Potsdam (kobinet) Mit ihrer Jahrestagung unter dem Motto "Inklusionsunternehmen: MehrWirkung – MehrWert" haben die Bundesarbeitsgemeinschaft Inklusionsfirmen (bag if) und die FAF GmbH am 23. und 24. Juni 2026 ihre Jahrestagung im Kongresshotel Potsdam rund 300 Gäste aus Politik, Praxis und Verwaltung zusammengebracht. Im Vorfeld der Jahrestagung wählte die Mitgliederversammlung Prof. Dr. Helga Seel zur neuen 1. Vorsitzenden der bag if. Sie löst Ulrich Adlhoch ab, der sechs Jahre lang die bag if prägte.

In ihrem Eröffnungsvortrag „Inklusionsunternehmen – Strategien für die Zukunft“ wandte sich Helga Seel insbesondere an die Politik und machte deutlich, wie wichtig gerade in den heutigen Zeiten Inklusionsunternehmen für Inklusion und Teilhabe am Arbeitsmarkt sind. Hier arbeiten Menschen mit und ohne Behinderung miteinander – das sei Ausdruck gelebter Inklusion. Sie führte dabei auch aus, welche verlässlichen Rahmenbedingungen Inklusionsunternehmen benötigen, um ihre Wirkung für einen inklusiven Arbeitsmarkt weiter zu entfalten.

Ein inhaltlicher Schwerpunkt der Tagung war das fachpolitische Gespräch „Inklusion gemeinsam umsetzen“. Dabei stand der Austausch mit langjährigen Netzwerkpartner*innen im Mittelpunkt. Helga Seel, Susanne Strehle (BMAS), Birgit Eiber (Bundesagentur für Arbeit), Thomas Niermann (BIH) und Michael Wedershoven (BAGüS) diskutierten gemeinsam darüber, was Inklusion im Arbeitsleben prägt, wie sie konkret gestaltet und ausgebaut werden kann. Im Mittelpunkt standen dabei Fragen, wie Inklusionsunternehmen besser gefördert, Übergänge auf den allgemeinen Arbeitsmarkt erleichtert und die Zusammenarbeit zwischen Behörden, Inklusionsunternehmen und Politik verbessert werden können.

Einen Impuls zur Zukunftsfähigkeit von Inklusionsunternehmen gab Anne-Liese Lammich (Mittelstand-Digital Zentrum Zukunftskultur) mit ihrem Vortrag Keynote „KI-Einsatz ganzheitlich planen – von der Idee zur Umsetzung“. Die Jahrestagung 2026 der bag if verdeutlichte nach Ansicht der Veranstalter*innen einmal mehr: Inklusionsunternehmen sind zentrale Akteure für einen inklusiven, zukunftsfähigen Arbeitsmarkt. Sie verbinden unternehmerisches Handeln mit sozialer Verantwortung und stärken so Teilhabe und Beschäftigung von Menschen mit Behinderungen.

Über die Bundesarbeitsgemeinschaft Inklusionsfirmen

Die Bundesarbeitsgemeinschaft Inklusionsfirmen ist der Bundesverband der über 1.000 Inklusionsunternehmen in Deutschland. Inklusionsunternehmen sind Unternehmen des allgemeinen Arbeitsmarktes, die zusätzlich einen besonderen sozialen Auftrag erfüllen. Sie verpflichten sich, mindestens 30 Prozent ihrer Arbeitsplätze mit besonders betroffenen schwerbehinderten Menschen zu besetzen. Im Spannungsfeld zwischen ökonomischer Effizienz und gleichberechtigter beruflicher Teilhabe gelten Inklusionsbetriebe als Leuchttürme der sozialen Marktwirtschaft.

Weitere Informationen gibt’s unter: https://bag-if.de

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