Berlin (kobinet)
Bund und Länder wollen beim Wohn-Geld sparen.
Wohn-Geld ist Geld vom Staat.
Das Geld hilft Menschen bei der Miete.
Menschen mit wenig Geld bekommen es.
Ab 2027 soll es weniger Wohn-Geld geben.
Bund und Länder wollen 1,5 Milliarden Euro sparen.
Ab 2028 sollen es über 2 Milliarden Euro sein.
Verena Bentele ist Chefin des Sozial-Verbands VdK.
Ein Sozial-Verband ist eine große Gruppe von Menschen.
Diese Menschen setzen sich gemeinsam für die Rechte anderer ein.
Verena Bentele kritisiert die Pläne.
Sie sagt: Die Kürzungen treffen die Schwächsten.
Kürzungen bedeuten: Jemand bekommt weniger Geld als vorher.
Die Schwächsten sind Menschen mit sehr wenig Geld.
Diese Menschen brauchen besondere Hilfe.
Mehr als die Hälfte aller Wohn-Geld-Haushalte sind Rentnerinnen und Rentner.
Rentnerinnen und Rentner arbeiten nicht mehr.
Sie bekommen jeden Monat Rente vom Staat.
Dazu kommen noch Familien.
44 Prozent aller Wohn-Geld-Haushalte sind Familien.
Viele davon sind Allein-Erziehende.
Allein-Erziehende sind Mütter oder Väter.
Sie ziehen ihre Kinder alleine groß.
Es gibt keine zweite erwachsene Person im Haus.
Diese Menschen haben kein zweites Einkommen.
Sie haben keine Rück-Lagen.
Rück-Lagen ist Geld, das jemand gespart hat.
Dieses Geld wird für später aufgehoben.
Diese Menschen sind auf das Wohn-Geld angewiesen.
Beim VdK melden sich viele Mitglieder.
Sie haben Angst, ihre Wohnung zu verlieren.
Das Wohn-Geld entscheidet oft darüber.
Viele Menschen können nur so ihre Wohnung behalten.
Außerdem steigen die Mieten in vielen Städten.
Es gibt kaum noch günstige Wohnungen.
Ein Umzug ist für viele Menschen nicht möglich.
Das steht im Gesetz-Entwurf.
Ein Gesetz-Entwurf ist ein erster Plan für ein neues Gesetz.
Der Plan kann noch verändert werden.
Durch die Kürzungen brauchen Hunderttausende andere Hilfe vom Staat.
Diese Hilfe heißt Grund-Sicherung.
Grund-Sicherung bekommen Menschen ohne ausreichendes Einkommen.
Verena Bentele sagt:
Das ist kein echtes Sparen.
Die Kosten werden nur auf die Schwächsten verschoben.

Foto: VdK Bayern
Berlin (kobinet) Bund und Länder planen massive Einschnitte beim Wohngeld: Laut einem Gesetzentwurf des Bundesbauministeriums sollen 2027 insgesamt rund 1,5 Milliarden Euro eingespart werden, ab 2028 soll die jährliche Kürzung sogar auf über zwei Milliarden Euro steigen. VdK-Präsidentin Verena Bentele erklärte dazu: "Bund und Länder wollen ausgerechnet bei Menschen sparen, die schon heute kaum ihre Miete bezahlen können. Was das Bauministerium hier vorlegt, ist eine der größten Sozialkürzungen der letzten Jahre. Und sie trifft diejenigen, die sich am wenigsten dagegen wehren können. Über die Hälfte der Wohngeldhaushalte sind Seniorinnen und Senioren mit kleinen Renten. 44 Prozent sind Familien, viele davon Alleinerziehende. Diese Menschen haben kein Polster, kein zweites Einkommen und keine Rücklagen – sie haben das Wohngeld. Nun sollen sie erhebliche Teile dieser Unterstützung verlieren."
Beim VdK gehen nach Angaben von Verena Bentele seit geraumer Zeit sehr viele Zuschriften von Mitgliedern ein, die Angst haben, ihre Wohnung zu verlieren. „Das sind keine abstrakten Zahlen, das sind Menschen in echter Not. Für viele Haushalte entscheidet das Wohngeld bereits heute darüber, ob sie ihre Wohnung halten können. Die Bundesregierung plant diese Kürzungen zu einem Zeitpunkt, an dem vielerorts die Mietpreise explodieren, keine günstigen Wohnungen mehr auf dem Wohnungsmarkt angeboten werden und ein Umzug damit illusorisch ist. Besonders widersprüchlich ist, dass der Gesetzentwurf selbst einräumt, dass infolge der Kürzungen hunderttausende Menschen in die Grundsicherung gedrängt werden. Das ist kein Sparen, sondern eine Kosten-Verschiebung auf dem Rücken der Schwächsten. Wohnungsnot und Altersarmut lassen sich nicht durch Kürzungen verhindern“, erklärte Verena Bentele.

Foto: VdK Bayern
Berlin (kobinet) Bund und Länder planen massive Einschnitte beim Wohngeld: Laut einem Gesetzentwurf des Bundesbauministeriums sollen 2027 insgesamt rund 1,5 Milliarden Euro eingespart werden, ab 2028 soll die jährliche Kürzung sogar auf über zwei Milliarden Euro steigen. VdK-Präsidentin Verena Bentele erklärte dazu: "Bund und Länder wollen ausgerechnet bei Menschen sparen, die schon heute kaum ihre Miete bezahlen können. Was das Bauministerium hier vorlegt, ist eine der größten Sozialkürzungen der letzten Jahre. Und sie trifft diejenigen, die sich am wenigsten dagegen wehren können. Über die Hälfte der Wohngeldhaushalte sind Seniorinnen und Senioren mit kleinen Renten. 44 Prozent sind Familien, viele davon Alleinerziehende. Diese Menschen haben kein Polster, kein zweites Einkommen und keine Rücklagen – sie haben das Wohngeld. Nun sollen sie erhebliche Teile dieser Unterstützung verlieren."
Beim VdK gehen nach Angaben von Verena Bentele seit geraumer Zeit sehr viele Zuschriften von Mitgliedern ein, die Angst haben, ihre Wohnung zu verlieren. „Das sind keine abstrakten Zahlen, das sind Menschen in echter Not. Für viele Haushalte entscheidet das Wohngeld bereits heute darüber, ob sie ihre Wohnung halten können. Die Bundesregierung plant diese Kürzungen zu einem Zeitpunkt, an dem vielerorts die Mietpreise explodieren, keine günstigen Wohnungen mehr auf dem Wohnungsmarkt angeboten werden und ein Umzug damit illusorisch ist. Besonders widersprüchlich ist, dass der Gesetzentwurf selbst einräumt, dass infolge der Kürzungen hunderttausende Menschen in die Grundsicherung gedrängt werden. Das ist kein Sparen, sondern eine Kosten-Verschiebung auf dem Rücken der Schwächsten. Wohnungsnot und Altersarmut lassen sich nicht durch Kürzungen verhindern“, erklärte Verena Bentele.





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