Berlin (kobinet)
Am 26. Juni 2026 fand ein wichtiges Treffen statt.
Es war der Verbands-tag des DBSV.
DBSV bedeutet: Deutscher Blinden- und Seh-behinderten-verband.
Der DBSV ist ein großer Verband in Deutschland.
Ein Verband ist eine Gruppe von Menschen.
Sie setzen sich gemeinsam für ein Ziel ein.
Der DBSV vertritt blinde und seh-behinderte Menschen.
Ein Verbands-tag ist eine große Versammlung.
Alle wichtigen Mitglieder eines Verbandes treffen sich dort.
Der Verbands-tag findet alle 4 Jahre statt.
Dort kommen Vertreter aus ganz Deutschland zusammen.
Sie legen fest, was der Verband als nächstes tun soll.
Bärbel Bas ist Bundes-sozial-ministerin.
Das bedeutet: Sie kümmert sich um soziale Themen in Deutschland.
Sie hat eine wichtige Rede gehalten.
Sie sagte: Behinderte Menschen sind keine Last für die Gesellschaft.
Inklusion und Teil-habe sind wichtig für alle.
Inklusion bedeutet: Alle Menschen sind mit dabei.
Jeder Mensch gehört dazu.
Niemand wird ausgeschlossen.
Teil-habe bedeutet: Man macht bei etwas mit.
Man gehört dazu und kann mitentscheiden.
Inklusion und Teil-habe sind kein Wunsch einzelner Gruppen.
Sie zeigen, wie wir als Gesellschaft leben wollen.
Hans-Werner Lange ist Präsident des DBSV.
Er begrüßte die Worte der Ministerin.
Er sagte: Wir machen uns große Sorgen.
Behinderte Menschen werden immer öfter als Last dargestellt.
Das stellt wichtige Werte in Frage.
Dazu gehören Menschen-würde und Gleich-berechtigung.
Menschen-würde bedeutet: Jeder Mensch ist wichtig und wertvoll.
Alle Menschen muss man gut und gleich behandeln.
Gleich-berechtigung bedeutet: Alle haben die gleichen Rechte.
Niemand wird schlechter behandelt.
Bärbel Bas sagte: Inklusion ist keine Last.
Inklusion ist wirtschaftlich notwendig.
Es gibt zu wenig Fach-kräfte in Deutschland.
Fach-kräfte sind Menschen mit einer guten Ausbildung.
Sie haben viel gelernt und viel Erfahrung.
Viele behinderte Menschen sind gut ausgebildet.
Auf sie kann man nicht verzichten.
Deutschland braucht diese Menschen.
Hans-Werner Lange stimmte dem zu.
Die Gesellschaft wird älter.
Barriere-freiheit wird immer wichtiger.
Barriere-freiheit bedeutet: Alle Menschen können etwas benutzen.
Niemand wird ausgeschlossen.
Barriere-freiheit ist auch gut für die Wirtschaft.

Foto: DBSV
Berlin (kobinet) Anlässlich des Verbandstages des Deutschen Blinden- und Sehbehindertenverbandes (DBSV) hat Bärbel Bas am 26. Juni 2026 allen Tendenzen, behinderte Menschen und ihre Anliegen als eine Belastung für die Gesellschaft darzustellen, eine Absage erteilt. "Inklusion, Teilhabe, Selbstbestimmung und gleiche Chancen sind keine Interessen einzelner Gruppen. Sie sind der Maßstab dafür, wie wir als Gesellschaft zusammenleben wollen", sagte die Bundessozialministerin in ihrem Statement vor Delegierten aus ganz Deutschland und geladenen Gästen des Verbandes. DBSV-Präsident Hans-Werner Lange begrüßte die klaren Worte der Ministerin als ein wichtiges Signal: "Mit großer Sorge nehmen wir wahr, dass Menschen mit Behinderungen zunehmend als Bürde für die Gesellschaft dargestellt werden – sei es in der Diskussion um die Eingliederungshilfe oder im Entwurf für das neue Behindertengleichstellungsgesetz, in dem alle nötigen baulichen Veränderungen und Änderungen von Gütern und Dienstleistungen pauschal als unverhältnismäßige Belastung für die Wirtschaft gelten. Dadurch werden Werte wie Menschenwürde, Gleichberechtigung und Solidarität infrage gestellt."
Für Bärbel Bas ist Inklusion keine Belastung, sondern „eine ökonomische Notwendigkeit. In Zeiten des Fachkräftemangels können wir auf die vielen gut qualifizierten Menschen mit Behinderungen nicht verzichten“, sagte die Ministerin. Das kann Lange nur unterstreichen und ergänzte einen weiteren Aspekt: „In unserer älter werdenden Gesellschaft wird Barrierefreiheit ein wichtiger Faktor für wirtschaftlichen Erfolg werden.“
Stichwort „DBSV-Verbandstag“
Der Deutsche Blinden- und Sehbehindertenverband (DBSV) gehört zu den größten Selbsthilfeorganisationen behinderter Menschen in Deutschland. Der Verbandstag ist das höchste Gremium des DBSV, tritt alle vier Jahre zusammen und legt die Leitlinien für die Arbeit des Verbandes fest.

Foto: DBSV
Berlin (kobinet) Anlässlich des Verbandstages des Deutschen Blinden- und Sehbehindertenverbandes (DBSV) hat Bärbel Bas am 26. Juni 2026 allen Tendenzen, behinderte Menschen und ihre Anliegen als eine Belastung für die Gesellschaft darzustellen, eine Absage erteilt. "Inklusion, Teilhabe, Selbstbestimmung und gleiche Chancen sind keine Interessen einzelner Gruppen. Sie sind der Maßstab dafür, wie wir als Gesellschaft zusammenleben wollen", sagte die Bundessozialministerin in ihrem Statement vor Delegierten aus ganz Deutschland und geladenen Gästen des Verbandes. DBSV-Präsident Hans-Werner Lange begrüßte die klaren Worte der Ministerin als ein wichtiges Signal: "Mit großer Sorge nehmen wir wahr, dass Menschen mit Behinderungen zunehmend als Bürde für die Gesellschaft dargestellt werden – sei es in der Diskussion um die Eingliederungshilfe oder im Entwurf für das neue Behindertengleichstellungsgesetz, in dem alle nötigen baulichen Veränderungen und Änderungen von Gütern und Dienstleistungen pauschal als unverhältnismäßige Belastung für die Wirtschaft gelten. Dadurch werden Werte wie Menschenwürde, Gleichberechtigung und Solidarität infrage gestellt."
Für Bärbel Bas ist Inklusion keine Belastung, sondern „eine ökonomische Notwendigkeit. In Zeiten des Fachkräftemangels können wir auf die vielen gut qualifizierten Menschen mit Behinderungen nicht verzichten“, sagte die Ministerin. Das kann Lange nur unterstreichen und ergänzte einen weiteren Aspekt: „In unserer älter werdenden Gesellschaft wird Barrierefreiheit ein wichtiger Faktor für wirtschaftlichen Erfolg werden.“
Stichwort „DBSV-Verbandstag“
Der Deutsche Blinden- und Sehbehindertenverband (DBSV) gehört zu den größten Selbsthilfeorganisationen behinderter Menschen in Deutschland. Der Verbandstag ist das höchste Gremium des DBSV, tritt alle vier Jahre zusammen und legt die Leitlinien für die Arbeit des Verbandes fest.





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