DÜSSELDORF (kobinet)
Horst Vöge ist der Chef des Sozial-Verbands VdK Nordrhein-Westfalen.
Der Sozial-Verband VdK hilft Menschen mit wenig Geld oder Behinderung.
Er spricht über die Vorschläge der Renten-Kommission.
Eine Renten-Kommission ist eine Gruppe von Fach-Leuten.
Diese Gruppe macht Vorschläge zur Rente.
Horst Vöge sagt:
Die Vorschläge sind nicht gut genug.
Das Renten-Alter soll steigen.
Das Renten-Alter ist das Alter, in dem man aufhört zu arbeiten.
Ab dann bekommt man Geld vom Staat.
Dieses Geld heißt Rente.
Der VdK findet das nicht gut.
Es gibt keine Pläne gegen Alters-Armut.
Alters-Armut bedeutet: Alte Menschen haben zu wenig Geld.
Auch soziale Gerechtigkeit wird zu wenig gestärkt.
Soziale Gerechtigkeit bedeutet: Alle Menschen werden fair behandelt.
Nicht alle Menschen können lange arbeiten.
Manche Menschen werden krank.
Sie müssen früher aufhören zu arbeiten.
Für diese Menschen braucht es bessere Regeln.
Die Erwerbs-Minderungs-Rente muss besser werden.
Die Erwerbs-Minderungs-Rente ist Geld vom Staat.
Menschen, die wegen Krankheit nicht arbeiten können, bekommen dieses Geld.
Der VdK unterstützt einen anderen Vorschlag.
Selbstständige sollen in die Renten-Versicherung einzahlen.
Selbstständige sind Menschen mit eigenem Geschäft.
Sie haben keinen Chef, der sie angestellt hat.
Die Renten-Versicherung sammelt Geld von arbeitenden Menschen.
Im Alter bekommt man Geld aus dieser Versicherung zurück.
Auch Beamte und Politiker sollen einzahlen.
Beamte sind Menschen, die für den Staat arbeiten.
Zum Beispiel Lehrer oder Polizisten.
Das fordert der VdK schon lange.
Ob das passiert, ist noch nicht sicher.
Länder und Kommunen müssen zustimmen.
Kommunen sind Städte und Gemeinden.
Der VdK NRW hat eine klare Forderung.
Alle Beteiligten sollen die Vorschläge prüfen.
Beteiligte sind alle, die mitentscheiden.
Sie sollen fragen: Was kostet das?
Sie sollen fragen: Was bedeutet das für die Menschen?
Horst Vöge sagt:
Alle sollen nicht streiten.
Sie sollen die Vorschläge gemeinsam prüfen.
Nur so wird die Rente besser.

Foto: VdK Nordrhein-Westfalen
DÜSSELDORF (kobinet) Zu den bisher veröffentlichten Empfehlungen der Rentenkommission erklärt Horst Vöge, Präsident des Sozialverbands VdK Nordrhein-Westfalen: "Wir sehen in den Empfehlungen der Rentenkommission noch einige Ungleichgewichte. Kritisch bewerten wir die vorgesehene stufenweise Anhebung des Renteneintrittsalters. Zudem fehlen konkrete Maßnahmen zur Bekämpfung von Altersarmut und zur Stärkung der sozialen Gerechtigkeit. Dabei bleibt insbesondere unberücksichtigt, dass nicht alle Menschen überhaupt in der Lage sind, das reguläre Renteneintrittsalter zu erreichen. Hier bedarf es einer deutlichen Stärkung der Erwerbsminderungsrente sowie verlässlicher und fairer Regelungen für diejenigen, die aus gesundheitlichen Gründen vorzeitig aus dem Erwerbsleben ausscheiden müssen."
Dieser Sozialverband unterstützt, dass künftig auch Selbstständige, Beamte und Politiker in die gesetzliche Rentenversicherung einzahlen sollen. Dabei handelt es sich um eine langjährige Forderung des VdK. Allerdings bleibt abzuwarten, ob Länder und Kommunen dieser Empfehlung tatsächlich folgen werden.
Der VdK NRW erwartet von allen Beteiligten, die vorgeschlagenen Maßnahmen in den kommenden Wochen sorgfältig auf ihre sozialen und finanziellen Auswirkungen zu prüfen. „Unser Appell lautet daher: Nicht streiten, sondern nachdenken.“ so der Präsident dieses Verbandes.

Foto: VdK Nordrhein-Westfalen
DÜSSELDORF (kobinet) Zu den bisher veröffentlichten Empfehlungen der Rentenkommission erklärt Horst Vöge, Präsident des Sozialverbands VdK Nordrhein-Westfalen: "Wir sehen in den Empfehlungen der Rentenkommission noch einige Ungleichgewichte. Kritisch bewerten wir die vorgesehene stufenweise Anhebung des Renteneintrittsalters. Zudem fehlen konkrete Maßnahmen zur Bekämpfung von Altersarmut und zur Stärkung der sozialen Gerechtigkeit. Dabei bleibt insbesondere unberücksichtigt, dass nicht alle Menschen überhaupt in der Lage sind, das reguläre Renteneintrittsalter zu erreichen. Hier bedarf es einer deutlichen Stärkung der Erwerbsminderungsrente sowie verlässlicher und fairer Regelungen für diejenigen, die aus gesundheitlichen Gründen vorzeitig aus dem Erwerbsleben ausscheiden müssen."
Dieser Sozialverband unterstützt, dass künftig auch Selbstständige, Beamte und Politiker in die gesetzliche Rentenversicherung einzahlen sollen. Dabei handelt es sich um eine langjährige Forderung des VdK. Allerdings bleibt abzuwarten, ob Länder und Kommunen dieser Empfehlung tatsächlich folgen werden.
Der VdK NRW erwartet von allen Beteiligten, die vorgeschlagenen Maßnahmen in den kommenden Wochen sorgfältig auf ihre sozialen und finanziellen Auswirkungen zu prüfen. „Unser Appell lautet daher: Nicht streiten, sondern nachdenken.“ so der Präsident dieses Verbandes.





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