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Sozialverband fordert Nachbesserungen bei Reformplänen

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Foto: VdK Nordrhein-Westfalen

DÜSSELDORF (kobinet) Zu den bisher veröffentlichten Empfehlungen der Rentenkommission erklärt Horst Vöge, Präsident des Sozialverbands VdK Nordrhein-Westfalen: "Wir sehen in den Empfehlungen der Rentenkommission noch einige Ungleichgewichte. Kritisch bewerten wir die vorgesehene stufenweise Anhebung des Renteneintrittsalters. Zudem fehlen konkrete Maßnahmen zur Bekämpfung von Altersarmut und zur Stärkung der sozialen Gerechtigkeit. Dabei bleibt insbesondere unberücksichtigt, dass nicht alle Menschen überhaupt in der Lage sind, das reguläre Renteneintrittsalter zu erreichen. Hier bedarf es einer deutlichen Stärkung der Erwerbsminderungsrente sowie verlässlicher und fairer Regelungen für diejenigen, die aus gesundheitlichen Gründen vorzeitig aus dem Erwerbsleben ausscheiden müssen."

Dieser Sozialverband unterstützt, dass künftig auch Selbstständige, Beamte und Politiker in die gesetzliche Rentenversicherung einzahlen sollen. Dabei handelt es sich um eine langjährige Forderung des VdK. Allerdings bleibt abzuwarten, ob Länder und Kommunen dieser Empfehlung tatsächlich folgen werden.

Der VdK NRW erwartet von allen Beteiligten, die vorgeschlagenen Maßnahmen in den kommenden Wochen sorgfältig auf ihre sozialen und finanziellen Auswirkungen zu prüfen. „Unser Appell lautet daher: Nicht streiten, sondern nachdenken.“ so der Präsident dieses Verbandes.