Berlin (kobinet)
Das Bundes-Familien-Ministerium startet eine Aktions-Woche gegen Einsamkeit.
Einsamkeit bedeutet: Ein Mensch ist allein.
Der Mensch hat wenig Kontakt zu anderen Menschen.
Das ist am 22. Juni 2026.
Der Sozial-Verband VdK macht auch mit.
Ein Sozial-Verband ist eine große Gruppe von Menschen.
Diese Menschen helfen sich gegenseitig.
Sie setzen sich für die Rechte anderer ein.
Verena Bentele ist die Chefin des VdK.
Sie spricht für alle Mitglieder des VdK.
Verena Bentele sagt: Einsamkeit kann jeden treffen.
Manche Menschen nehmen wenig am Gemeinschafts-Leben teil.
Gemeinschafts-Leben bedeutet: Zusammen mit anderen etwas tun.
Zum Beispiel Feste feiern oder in einen Verein gehen.
Diese Menschen werden schneller einsam.
Pflege-nde Angehörige sind besonders betroffen.
Pflege-nde Angehörige sind Menschen aus der eigenen Familie.
Diese Menschen pflegen andere zuhause.
Das sind zum Beispiel Ehe-frauen oder Ehe-männer.
Auch Kinder pflegen manchmal ihre Eltern.
Vielen fehlt Zeit und Kraft für Hobbys oder Feste.
Einsamkeit ist sehr gefährlich für die Gesundheit.
Gesundheit bedeutet: Körper und Seele sind in Ordnung.
Die Gefahr für Depressionen steigt.
Depression bedeutet: Ein Mensch ist sehr traurig.
Der Mensch hat keine Freude am Leben.
Die Gefahr für Herz-Krankheiten steigt auch.
Die Gefahr für einen Schlag-Anfall steigt ebenfalls.
Schlag-Anfall bedeutet: Eine Blut-bahn im Gehirn ist verstopft.
Das Gehirn bekommt dann nicht genug Blut.
Das ist sehr gefährlich.
Die Regierung plant eine Reform des Pflege-Gesetzes.
Das Pflege-Gesetz ist eine Regel vom Staat.
Die Regel sagt: So werden Menschen bei der Pflege unterstützt.
Reform bedeutet: Das Gesetz wird geändert.
Das Ziel ist: Etwas soll besser werden.
Bei der Reform wird Geld gespart.
Das bedeutet: Der Staat gibt weniger Geld aus.
Pflege-nde Angehörige bekommen dann weniger Unterstützung.
Manche bekommen gar keine Hilfe mehr.
Verena Bentele sagt: Das ist nicht in Ordnung.
Pflege-nde Angehörige leisten schon jetzt sehr viel.
Sie können nicht noch mehr leisten.
Einsamkeit zeigt: Pflege-nde Angehörige sind zu stark belastet.
Belastet bedeutet: Jemand hat sehr viel Schwieriges auf einmal.
Das ist anstrengend und macht müde.
Die Regierung muss das eigentliche Problem lösen.
Das eigentliche Problem ist die Ursache.
Ursache bedeutet: Das ist der Grund, warum etwas passiert.
Die Regierung muss Pflege-nde Angehörige besser unterstützen.

Foto: VdK Bayern
Berlin (kobinet) Das Bundesfamilienministerium startet heute, am 22. Juni 2026, eine Aktionswoche gegen Einsamkeit, an der sich auch der Sozialverband VdK beteiligt. Dazu sagt VdK-Präsidentin Verena Bentele: "Einsamkeit kann jeden treffen. Besonders gefährdet sind jedoch Menschen, die wenig am gesellschaftlichen Leben teilhaben können. Viel stärker in den Fokus rücken müssen hier die pflegenden Angehörigen. Vielen von ihnen fehlt es vor allem an Zeit und Kraft, sich neben der Pflege ihrer Liebsten im Verein zu engagieren, einem Hobby nachzugehen oder einfach nur mal ein Volksfest im Ort zu besuchen. Das ist ein riesiges Problem."
Wer unter Einsamkeit leide, sei gesundheitlich besonders gefährdet: „Das Risiko steigt, an psychischen Krankheiten wie Depressionen oder an körperlichen Leiden wie Herzkrankheiten und Schlaganfällen zu erkranken. Die Reform des Pflegegesetzes birgt die Gefahr, dass noch mehr pflegende Angehörige von Einsamkeit betroffen sein werden. Die Sparmaßnahmen, die die Reform im Bereich häuslicher Pflege vorsieht, können dazu führen, dass pflegende Angehörige noch weniger Entlastungsmöglichkeiten haben und finanziell kaum noch Spielraum bleibt. Anstatt pflegende Angehörige zu entlasten, werden viele von ihnen gar nicht mehr an Leistungen kommen oder es werden Leistungen extrem gekürzt. Es geht nicht, dass die Regierung diese Lasten auf ihre Schultern ablädt. Pflegende Angehörige sind am Limit. Einsamkeit ist nur eins von vielen Symptomen, in denen sich die zu starke Belastung für pflegende Angehörige zeigt. Bekämpfen wir nicht nur die Symptome – bekämpfen wir die Ursache“, erklärte Verena Bentele.

Foto: VdK Bayern
Berlin (kobinet) Das Bundesfamilienministerium startet heute, am 22. Juni 2026, eine Aktionswoche gegen Einsamkeit, an der sich auch der Sozialverband VdK beteiligt. Dazu sagt VdK-Präsidentin Verena Bentele: "Einsamkeit kann jeden treffen. Besonders gefährdet sind jedoch Menschen, die wenig am gesellschaftlichen Leben teilhaben können. Viel stärker in den Fokus rücken müssen hier die pflegenden Angehörigen. Vielen von ihnen fehlt es vor allem an Zeit und Kraft, sich neben der Pflege ihrer Liebsten im Verein zu engagieren, einem Hobby nachzugehen oder einfach nur mal ein Volksfest im Ort zu besuchen. Das ist ein riesiges Problem."
Wer unter Einsamkeit leide, sei gesundheitlich besonders gefährdet: „Das Risiko steigt, an psychischen Krankheiten wie Depressionen oder an körperlichen Leiden wie Herzkrankheiten und Schlaganfällen zu erkranken. Die Reform des Pflegegesetzes birgt die Gefahr, dass noch mehr pflegende Angehörige von Einsamkeit betroffen sein werden. Die Sparmaßnahmen, die die Reform im Bereich häuslicher Pflege vorsieht, können dazu führen, dass pflegende Angehörige noch weniger Entlastungsmöglichkeiten haben und finanziell kaum noch Spielraum bleibt. Anstatt pflegende Angehörige zu entlasten, werden viele von ihnen gar nicht mehr an Leistungen kommen oder es werden Leistungen extrem gekürzt. Es geht nicht, dass die Regierung diese Lasten auf ihre Schultern ablädt. Pflegende Angehörige sind am Limit. Einsamkeit ist nur eins von vielen Symptomen, in denen sich die zu starke Belastung für pflegende Angehörige zeigt. Bekämpfen wir nicht nur die Symptome – bekämpfen wir die Ursache“, erklärte Verena Bentele.





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