Berlin (kobinet)
Der Deutsche Bundes-Tag stimmt bald über wichtige Themen ab.
Der Bundes-Tag ist das Parlament in Deutschland.
Die Menschen in Deutschland wählen die Politiker für den Bundes-Tag.
Das passiert noch vor der Sommer-Pause.
Ein wichtiges Thema ist ein Blut-Test für Schwangere.
Dieser Test heißt NIPT.
NIPT bedeutet: Nicht-invasiver Pränatal-Test.
Pränatal bedeutet: vor der Geburt.
Der Test untersucht das Kind im Bauch der Mutter.
Der Test zeigt, ob das Baby gesund ist.
Das bedeutet: Der Test untersucht das ungeborene Kind.
Der Test sucht nach bestimmten Besonderheiten beim Kind.
Zum Beispiel nach Trisomie 21.
Chromosomen sind winzige Teile in jeder Körper-Zelle.
Sie bestimmen, wie ein Mensch aussieht und aufgebaut ist.
Normalerweise hat jeder Mensch von jedem Chromosom 2 Kopien.
Bei Trisomie hat ein Chromosom 3 Kopien statt 2.
Trisomie 21 bedeutet: Das Kind hat ein extra Chromosom.
Menschen mit Trisomie 21 haben das Down-Syndrom.
Das Down-Syndrom ist keine Krankheit.
Menschen mit Down-Syndrom leben ihr eigenes Leben.
Auch Trisomie 13 und Trisomie 18 kann der Test erkennen.
Seit 2022 zahlt die Kranken-Kasse für diesen Test.
Eine Kranken-Kasse zahlt Arzt-Rechnungen für ihre Mitglieder.
Jetzt macht jede 2. Schwangere diesen Test.
Manche Eltern machen den Test nicht freiwillig.
Sie fühlen sich unter Druck gesetzt.
Viele Menschen finden diesen Druck nicht gut.
Sie sagen: Eltern sollen frei entscheiden dürfen.
Deshalb wollen Abgeordnete im Bundes-Tag etwas ändern.
Abgeordnete sind gewählte Vertreter im Bundes-Tag.
Sie sprechen für die Menschen in Deutschland.
Diese Abgeordneten kommen aus verschiedenen Parteien.
Eine Partei ist eine Gruppe von Menschen mit der gleichen Meinung zur Politik.
Sie haben gemeinsam einen Antrag geschrieben.
Ein Antrag ist ein offizieller Vorschlag im Bundes-Tag.
Die Abgeordneten stimmen dann darüber ab.
Die Abgeordneten wollen wichtige Fragen diskutieren.
Zum Beispiel: Welche Folgen hat dieser Test?
Sie wollen, dass Fach-Leute den Test genauer untersuchen.
Außerdem soll es ein neues Gremium geben.
Ein Gremium ist eine Gruppe von Fach-Leuten.
Sie treffen zusammen wichtige Entscheidungen.
Diese Gruppe soll den Test weiter beobachten.
Dieses Thema wird am 25. Juni 2026 besprochen.
Die Debatte ist von 15:10 Uhr bis 15:45 Uhr geplant.
Eine Debatte ist ein Gespräch im Bundes-Tag.
Die Abgeordneten sprechen über verschiedene Meinungen zu einem Thema.
Die Abgeordnete Corinna Rüffer setzt sich dafür ein.
Sie ist von der Partei Bündnis 90 - Die Grünen.
Sie arbeitet seit vielen Jahren für die Rechte von behinderten Menschen.
Hier findest du die geplante Tages-Ordnung für diese Sitzungs-Woche.
Eine Tages-Ordnung ist eine Liste von Themen für einen Tag.
Foto: Irina Tischer
Berlin (kobinet) Noch vor der Sommerpause werden im Deutschen Bundestag eine Reihe von Anträgen und Gesetzesinitiativen beraten und beschlossen, die für behinderte Menschen wichtig sind. So geht es voraussichtlich am 25. Juni 2026 uner Tagesordnungspunkt 13 vor allem um das Monitoring der kassenzugelassenen nicht-invasiven Pränataltests. "Beratung der Beschlussempfehlung und des Berichts des Ausschusses für Gesundheit (14. Ausschuss) zu dem Antrag der Abgeordneten Corinna Rüffer, Michael Brand, Simone Fischer, Max Lucks, Dr. Stephan Pilsinger, Sören Pellmann, Dagmar Schmidt, Stefan Schmidt, Stefan Schwartze, Emmi Zeulner und weiterer Abgeordneter Kassenzulassung des nicht-invasiven Pränataltests – Monitoring der Konsequenzen und Einrichtung eines Gremiums", heißt es in der kurzen Erläuterung zu dem Tagesordnungspunkt, der bisher für den 25. Juni von 15:10 Uhr bis 15:45 Uhr zur Debatte und Beschlussfassung vorgesehen ist.
Foto: Irina Tischer
Berlin (kobinet) Noch vor der Sommerpause werden im Deutschen Bundestag eine Reihe von Anträgen und Gesetzesinitiativen beraten und beschlossen, die für behinderte Menschen wichtig sind. So geht es voraussichtlich am 25. Juni 2026 uner Tagesordnungspunkt 13 vor allem um das Monitoring der kassenzugelassenen nicht-invasiven Pränataltests. "Beratung der Beschlussempfehlung und des Berichts des Ausschusses für Gesundheit (14. Ausschuss) zu dem Antrag der Abgeordneten Corinna Rüffer, Michael Brand, Simone Fischer, Max Lucks, Dr. Stephan Pilsinger, Sören Pellmann, Dagmar Schmidt, Stefan Schmidt, Stefan Schwartze, Emmi Zeulner und weiterer Abgeordneter Kassenzulassung des nicht-invasiven Pränataltests – Monitoring der Konsequenzen und Einrichtung eines Gremiums", heißt es in der kurzen Erläuterung zu dem Tagesordnungspunkt, der bisher für den 25. Juni von 15:10 Uhr bis 15:45 Uhr zur Debatte und Beschlussfassung vorgesehen ist.




