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Netzwerk Inklusion Niedersachsen mit über 40 Teilnehmenden gestartet

Landkarte Lage Niedersachsen in Deutschland
Deutschland Lage Niedersachsen
Foto: Gemeinfrei https://de.wikipedia.org/wiki/Flaggen_und_Wappen_der_L%C3%A4nder_der_Bundesrepublik_Deutschland

Hannover (kobinet) Mit großer Resonanz und vollem Engagement hat das "Netzwerk Inklusion Niedersachsen" am 2. Juni 2026 sein Kick-off-Treffen erfolgreich veranstaltet. Mehr als 40 Personen aus dem Kreis der Inklusionsbeauftragten und Arbeitgebervertretungen folgten der Einladung ins Tagungszentrum der Polizei Niedersachsen. Teilgenommen haben auch Geschäftsführende sowie Vertretungen von Personalabteilungen und schwerbehinderter Menschen. Sie alle setzten damit ein deutliches Zeichen für die Bedeutung von Inklusion auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt. Darauf hat die Landesbehindertenbeauftragte von Niedersachsen, Annetraud Grote mittels einer Presseinformation hingewiesen.

Eröffnet wurde die Veranstaltung durch Johannes Pfeiffer, dem Vorsitzenden der Geschäftsführung der Regionaldirektion Niedersachsen-Bremen der Bundesagentur für Arbeit. Er begrüßte die Teilnehmenden und hob die Bedeutung des Netzwerks für nachhaltige Inklusionsbestrebungen in der Arbeitswelt hervor. Auch die beiden Initiatorinnen des neuen Netzwerks: Annetraud Grote, Niedersächsische Landesbeauftragte für Menschen mit Behinderungen, und Birgit Balster, Inklusionsbeauftragte der Bundesgesellschaft für Endlagerung, teilen diese Grundüberzeugung. Sie haben die Idee bereits im Januar 2026 bei einem ersten Treffen vorgestellt und konnten nun
den nächsten Meilenstein feiern. „Menschen mit Behinderungen bringen wertvolle Kompetenzen und Perspektiven in die Arbeitswelt ein – und doch scheitert ihre Teilhabe oft nicht an mangelndem Willen der Arbeitgebenden, sondern an fehlenden Strukturen und Informationen. Genau hier setzt das Netzwerk Inklusion Niedersachsen an: Wir wollen Brücken bauen, Wissen teilen und gemeinsam Barrieren abbauen – für eine Arbeitswelt, in der Vielfalt selbstverständlich ist.“ erklärte Annetraud Grote.

Im Mittelpunkt des Kick-offs stand der Mehrwert des Netzwerks für alle Beteiligten. Neben wertvollen Impulsen von Matthias Lade, Vorstandsmitglied des Inklusiven Unternehmensnetzwerks und Olaf Guttzeit, Inklusionsberater und Vorstandsvorsitzender des Unternehmensforums, bot die Veranstaltung viel Raum für offenen Austausch und gegenseitige Vernetzung. Ziel ist es, Inklusionsbeauftragte und Arbeitgebervertretungen dauerhaft miteinander zu verbinden, als Plattform für Informationen, gemeinsames Lernen und konkrete Unterstützung im Arbeitsalltag. „Das überwältigende Interesse und die aktive Beteiligung beim Kick-off bestätigen uns: Es gibt einen echten Bedarf für dieses Netzwerk. Gemeinsam können wir Inklusion im Arbeitsmarkt wirksam voranbringen.“ beschreibt Birgit Balster.

Das Netzwerk Inklusion versteht sich als langfristige Initiative. Weitere Treffen sollen in regelmäßigen Abständen stattfinden, um den begonnenen Dialog fortzuführen, neue Themen aufzugreifen und die Gemeinschaft der Akteurinnen und Akteure rund um Inklusion und Teilhabe stetig zu stärken.

Hintergrund:

Das Netzwerk Inklusion Niedersachsen richtet sich primär an Inklusionsbeauftragte sowie Vertretungen von Arbeitgebenden. Es verfolgt das Ziel, die Inklusion von Menschen mit Behinderungen in den allgemeinen Arbeitsmarkt zu fördern und bietet dazu Informationen, Vernetzungsmöglichkeiten und einen offenen Austausch. Initiiert wurde das Netzwerk von Annetraud Grote, niedersächsische Landesbeauftragte für Menschen mit Behinderungen und Birgit Balster, Inklusionsbeauftragte der Bundesgesellschaft für Endlagerung.

„Melden Sie sich gern, wenn Sie ins Netzwerk für Inklusionsbeauftragte aufgenommen
werden möchten: [email protected] oder unter [email protected]„, heißt es in der Presseinformation.

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