Berlin (kobinet)
Heute ist der 11. Juni 2026.
Im Deutschen Bundes-Tag wird heute ein Gesetz besprochen.
Der Bundes-Tag ist eine Gruppe von Politikern.
Die Menschen in Deutschland wählen diese Politiker.
Das Gesetz heißt All-gemeines Gleich-behandlungs-Gesetz.
Viele sagen kurz: AGG.
Ein Gesetz ist eine Regel.
Alle Menschen in Deutschland müssen sich daran halten.
Das AGG schützt Menschen vor Diskriminierung.
Diskriminierung bedeutet: Eine Person wird ungerecht behandelt.
Die Person wird schlechter behandelt als andere Menschen.
Ein Bündnis bittet die Mitglieder des Bundes-Tags dringend.
Das Bündnis heißt AGG Reform-Jetzt!
Ein Bündnis ist eine Gruppe von Organisationen.
Eine Organisation ist eine Gruppe von Menschen mit einem gemeinsamen Ziel.
Das Bündnis arbeitet für besseren Schutz vor Diskriminierung.
Das Bündnis sagt: Der Gesetz-Entwurf reicht nicht aus.
Ein Gesetz-Entwurf ist ein Plan für ein neues Gesetz.
Der Plan wird zuerst geprüft.
Der Plan kann noch geändert werden.
Das Bündnis fordert wichtige Verbesserungen.
Das AGG gibt es seit 20 Jahren.
Seitdem hat sich viel verändert.
Der Schutz vor Diskriminierung muss besser werden.
Im Jahr 2025 gab es 13.067 Beratungs-Anfragen.
Eine Beratungs-Anfrage bedeutet: Jemand bittet um Hilfe und Rat.
Die Person hat ein Problem und sucht Unterstützung.
Das ist ein neuer Höchst-Stand.
Höchst-Stand bedeutet: so viele wie noch nie.
Viele Menschen erlebten rassistische Diskriminierung.
Rassistische Diskriminierung bedeutet: Menschen werden wegen ihrer Herkunft ungerecht behandelt.
Auch viele Menschen mit Behinderung wurden diskriminiert.
Eine Behinderung macht manche Sachen schwierig.
Das Bündnis sagt: Schutz vor Diskriminierung ist sehr wichtig.
Schutz vor Diskriminierung stärkt den Zusammen-halt in der Gesellschaft.
Eine Gesellschaft ist eine Gruppe von Menschen.
Die Menschen leben zusammen in einem Land.
Das Bündnis findet einige Punkte im Gesetz-Entwurf gut.
Zum Beispiel: Betroffene bekommen mehr Zeit.
Betroffene sind Menschen, die diskriminiert wurden.
Fristen bedeutet: Zeit, in der man etwas tun kann.
Auch die Bundes-Anti-diskriminierungs-stelle soll gestärkt werden.
Die Bundes-Anti-diskriminierungs-stelle ist ein Amt in Deutschland.
Das Amt hilft Menschen, die ungerecht behandelt wurden.
Aber das Bündnis kritisiert den Gesetz-Entwurf auch.
Kritisieren bedeutet: Fehler und Mängel benennen.
Das Bündnis findet: Der Entwurf ändert zu wenig.
Das AGG muss von Grund auf neu gemacht werden.
Abgeordnete vertreten Menschen in der Politik.
Abgeordnete sprechen für Bürger im Bundes-Tag.
Kleine Änderungen reichen nicht.
Das Bündnis sagt an die Abgeordneten: Handelt jetzt!
Das Bündnis fordert: Überarbeitet den Gesetz-Entwurf grundlegend!
Deutschland muss Menschen besser vor Diskriminierung schützen.
Über das Bündnis AGG Reform-Jetzt!
Das Bündnis AGG Reform-Jetzt! ist eine Gruppe von Organisationen.
Die Organisationen setzen sich gegen Diskriminierung ein.
Sie fordern seit Jahren: Das AGG muss besser werden.
Das Bündnis hat 11 Forderungen zur AGG-Reform aufgestellt.
Mehr als 100 Organisationen unterstützen diese Forderungen.
Die Forderungen stehen in einer Stellungnahme.
Eine Stellungnahme ist eine schriftliche Meinung.
Man erklärt darin, was man über etwas denkt.

Foto: Bündnis AGG Reform Jetzt!
Berlin (kobinet) Anlässlich der ersten Lesung des Gesetzentwurfs zur Änderung des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes (AGG), die heute am 11. Juni 2026 voraussichtlich ab 15:55 Uhr im Deutschen Bundestag stattfindet, appelliert das Bündnis AGG Reform-Jetzt! an die Mitglieder des Deutschen Bundestages, den vorliegenden Entwurf im parlamentarischen Verfahren deutlich nachzubessern. Das Bündnis, ein Zusammenschluss von Fachverbänden und Communityorganisationen, sieht zwar erste wichtige Fortschritte, kritisiert jedoch, dass die Reform den aktuellen Herausforderungen beim Schutz vor Diskriminierung nicht gerecht wird. Zwanzig Jahre nach Inkrafttreten des AGG sei der Handlungsbedarf größer denn je. Die Antidiskriminierungsstelle des Bundes verzeichnete im Jahr 2025 mit 13.067 Beratungsanfragen einen neuen Höchststand. Besonders deutlich zeigt sich die Entwicklung bei rassistischer Diskriminierung, deren gemeldete Fälle seit 2019 erheblich zugenommen haben. An zweiter Stelle stehen Diskriminierungen, die behinderte Menschen erleben mussten.
„Wirksamer Diskriminierungsschutz ist nicht nur eine Frage individueller Rechte, sondern auch ein wichtiger Beitrag zum gesellschaftlichen Zusammenhalt und zur demokratischen Resilienz“, betont das Bündnis. Positiv bewertet das Bündnis, dass die Bundesregierung mit dem Gesetzentwurf langjährige Forderungen aus Wissenschaft, Zivilgesellschaft und Praxis aufgreift. Dazu zählen die Schließung einzelner Schutzlücken, die Verlängerung von Fristen zur Geltendmachung von Ansprüchen sowie die punktuelle Stärkung der Antidiskriminierungsstelle des Bundes.
Nach Auffassung des Bündnisses bleibt der Entwurf jedoch deutlich hinter den notwendigen Reformschritten zurück. Angesichts anhaltend hoher Diskriminierungszahlen und des 20-jährigen Bestehens des AGG brauche es eine mutige und umfassende Modernisierung des Gesetzes statt lediglich punktueller Anpassungen. Das Bündnis AGG Reform-Jetzt! fordert die Abgeordneten daher auf, den Gesetzentwurf im weiteren parlamentarischen Verfahren substanziell zu überarbeiten und den Diskriminierungsschutz in Deutschland nachhaltig zu stärken.
Über das Bündnis AGG Reform-Jetzt!
Das Bündnis AGG Reform-Jetzt! ist ein Zusammenschluss von zivilgesellschaftlichen Organisationen im Bereich der Antidiskriminierungsarbeit und Communityorganisationen der sich seit Jahren für eine wirksame Reform und Weiterentwicklung des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes einsetzt.
Link zu den 11 Forderungen des Bündnis AGG Reform Jetzt zur AGG-Reform

Foto: Bündnis AGG Reform Jetzt!
Berlin (kobinet) Anlässlich der ersten Lesung des Gesetzentwurfs zur Änderung des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes (AGG), die heute am 11. Juni 2026 voraussichtlich ab 15:55 Uhr im Deutschen Bundestag stattfindet, appelliert das Bündnis AGG Reform-Jetzt! an die Mitglieder des Deutschen Bundestages, den vorliegenden Entwurf im parlamentarischen Verfahren deutlich nachzubessern. Das Bündnis, ein Zusammenschluss von Fachverbänden und Communityorganisationen, sieht zwar erste wichtige Fortschritte, kritisiert jedoch, dass die Reform den aktuellen Herausforderungen beim Schutz vor Diskriminierung nicht gerecht wird. Zwanzig Jahre nach Inkrafttreten des AGG sei der Handlungsbedarf größer denn je. Die Antidiskriminierungsstelle des Bundes verzeichnete im Jahr 2025 mit 13.067 Beratungsanfragen einen neuen Höchststand. Besonders deutlich zeigt sich die Entwicklung bei rassistischer Diskriminierung, deren gemeldete Fälle seit 2019 erheblich zugenommen haben. An zweiter Stelle stehen Diskriminierungen, die behinderte Menschen erleben mussten.
„Wirksamer Diskriminierungsschutz ist nicht nur eine Frage individueller Rechte, sondern auch ein wichtiger Beitrag zum gesellschaftlichen Zusammenhalt und zur demokratischen Resilienz“, betont das Bündnis. Positiv bewertet das Bündnis, dass die Bundesregierung mit dem Gesetzentwurf langjährige Forderungen aus Wissenschaft, Zivilgesellschaft und Praxis aufgreift. Dazu zählen die Schließung einzelner Schutzlücken, die Verlängerung von Fristen zur Geltendmachung von Ansprüchen sowie die punktuelle Stärkung der Antidiskriminierungsstelle des Bundes.
Nach Auffassung des Bündnisses bleibt der Entwurf jedoch deutlich hinter den notwendigen Reformschritten zurück. Angesichts anhaltend hoher Diskriminierungszahlen und des 20-jährigen Bestehens des AGG brauche es eine mutige und umfassende Modernisierung des Gesetzes statt lediglich punktueller Anpassungen. Das Bündnis AGG Reform-Jetzt! fordert die Abgeordneten daher auf, den Gesetzentwurf im weiteren parlamentarischen Verfahren substanziell zu überarbeiten und den Diskriminierungsschutz in Deutschland nachhaltig zu stärken.
Über das Bündnis AGG Reform-Jetzt!
Das Bündnis AGG Reform-Jetzt! ist ein Zusammenschluss von zivilgesellschaftlichen Organisationen im Bereich der Antidiskriminierungsarbeit und Communityorganisationen der sich seit Jahren für eine wirksame Reform und Weiterentwicklung des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes einsetzt.
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