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Studie zu Barrieren in Medizinischen Zentren für Erwachsene mit Behinderung

Henry Spradau
Henry Spradau
Foto: privat

Fulda (kobinet) Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) ist das höchste Gremium in der Selbstverwaltung der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV). 2016 wurde beim G-BA der Innovationsfonds gesetzlich eingerichtet, der die Aufgabe hat, qualitative Fortentwicklungen der medizinischen Versorgung und besondere Projekte in den Bereichen Versorgungsforschung, Neue Versorgungsformen und medizinische Leitlinien zu unterstützen. Dieser Fonds hat neben vielen anderen Vorhaben ein Projekt gefördert, mit dem unter Leitung des Fachbereiches Pflege und Gesundheit der Hochschule Fulda eine bundesweite Studie über den Stand der Etablierung der Medizinischen Zentren für Erwachsene mit Behinderung (MZEB) durchgeführt worden ist, in der mögliche Barrieren bei der Errichtung und beim Betrieb der MZEB festgestellt werden sollten. Darauf macht Henry Spradau in seinem Bericht für die kobinet-nachrichten aufmerksam.

BEta – Barrieren bei der Etablierung von und Versorgung in Medizinischen Zentren für Erwachsene mit Behinderung (MZEB): Eine bundesweite Studie

Bericht von Henry Spradau

Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) ist das höchste Gremium in der Selbstverwaltung der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV). In ihr wirken alle Kostenträger und Leistungserbringer zur Schaffung von Regelungen im Rahmen ihres Auftrages nach dem Sozialgesetzbuch Fünftes Buch (SGB V) zusammen. Patient*innenvertreter sind an allen Verfahren beteiligt. Ferner wurde ab 2016 beim G-BA der Innovationsfonds gesetzlich eingerichtet, der die Aufgabe hat, qualitative Fortentwicklungen der medizinischen Versorgung und besondere Projekte in den Bereichen Versorgungsforschung, Neue Versorgungsformen und medizinische Leitlinien zu unterstützen. Auch hier wirken die Patient*innenvertreter mit.

Nähere Einzelheiten siehe

https://www.g-ba.de/ueber-den-gba/

https://innovationsfonds.g-ba.de/

Dieser Fonds hat neben vielen anderen Vorhaben ein Projekt gefördert, mit dem unter Leitung des Fachbereiches Pflege und Gesundheit der Hochschule Fulda eine bundesweite Studie über den Stand der Etablierung der MZEB durchgeführt worden ist, in der mögliche Barrieren bei Errichtung und Betrieb der MZEB festgestellt werden sollten.

Menschen mit geistiger und schwerer Mehrfachbehinderung beklagen seit vielen Jahren Hürden bei ihrer medizinischen Versorgung, beispielsweise oft nicht barrierefreie Zugänge zu den Praxen, nicht zielgruppengerechte Qualifikation von Ärztinnen und Ärzte sowie eine nicht behinderungsangemessene Kommunikation.

MZEB wurden geschaffen, um die Versorgung der Betroffenen zu verbessern. Das Projekt BEta hat alle bestehenden, im Aufbau befindlichen und geplanten MZEBs in Deutschland untersucht, dabei auch regionale und strukturelle Besonderheiten der Versorgung von Menschen mit geistiger und schwerer Mehrfachbehinderung erfasst. Es wurde auch die Zusammenarbeit mit Sozialpädiatrischen Zentren einbezogen.

Nähere Informationen sind unter den folgenden Links ersichtlich:

https://innovationsfonds.g-ba.de/downloads/beschluss-dokumente/863/2025-05-23_BEta.pdf

https://innovationsfonds.g-ba.de/downloads/beschluss-dokumente/864/2025-05-23_BEta_Ergebnisbericht.pdf

 

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