Fulda (kobinet)
Der Gemein-same Bundes-aus-schuss heißt kurz: G-BA.
Der G-BA macht wichtige Regeln für Kranken-kassen in Deutschland.
Der G-BA ist die wichtigste Gruppe in der Selbst-ver-waltung.
Selbst-ver-waltung bedeutet: Eine Gruppe regelt ihre eigenen Dinge.
Die Gruppe braucht dafür keine Erlaubnis vom Staat.
Der G-BA arbeitet für die gesetz-liche Kranken-ver-sicherung.
Die gesetz-liche Kranken-ver-sicherung zahlt für Arzt-Besuche.
Sie zahlt auch für Behandlungen.
Fast alle Menschen in Deutschland sind dort versichert.
Gesetz-liche Kranken-ver-sicherung heißt kurz: GKV.
In der GKV sind viele Menschen kranken-versichert.
Im G-BA arbeiten viele Gruppen zusammen.
Dazu gehören Kranken-kassen und Ärzte.
Sie machen gemeinsam Regeln für die Gesund-heits-ver-sorgung.
Gesund-heits-ver-sorgung bedeutet: Menschen bekommen Hilfe bei Krankheit.
Dazu gehören Ärzte, Kranken-häuser und Medikamente.
Patienten-vertreter dürfen auch mitmachen.
Patienten-vertreter sind Menschen, die für Patienten sprechen.
Sie sorgen dafür, dass Patienten gehört werden.
Den Innovations-fonds gibt es seit 2016.
Der Innovations-fonds ist ein Geld-Topf für neue Ideen.
Das Geld hilft, die Medizin zu verbessern.
Der Innovations-fonds gehört zum G-BA.
Er unterstützt neue Ideen in der Medizin.
Medizin ist die Wissen-schaft vom Gesund-werden.
Der Innovations-fonds fördert auch Forschungs-projekte.
Fördert bedeutet: Er gibt Geld dafür.
Bei einem Forschungs-projekt untersuchen Fach-leute eine Frage.
Sie wollen neue Lösungen finden.
Der Innovations-fonds hat ein wichtiges Projekt gefördert.
Gefördert bedeutet: Er hat Geld dafür gegeben.
Das Projekt heißt: BEta.
Die Hoch-schule Fulda hat das Projekt geleitet.
Der Fach-bereich Pflege und Gesund-heit war zuständig.
Das Projekt BEta hat eine große Studie gemacht.
Eine Studie ist eine genaue Unter-suchung.
Forscher stellen dabei vielen Menschen Fragen.
So findet man heraus, wie etwas wirklich ist.
Die Studie lief in ganz Deutschland.
Sie hat Medizin-ische Zentren für Erwachsene mit Behinderung untersucht.
Eine Behinderung macht manche Dinge schwierig.
Menschen mit Behinderung brauchen oft mehr Hilfe.
Diese Zentren heißen kurz: MZEB.
MZEB sind besondere Arzt-Zentren.
Sie helfen Menschen mit geistiger Behinderung.
Sie helfen auch Menschen mit schwerer Mehr-fach-behinderung.
Mehr-fach-behinderung bedeutet: jemand hat mehrere Behinderungen.
Das macht den Alltag besonders schwer.
Menschen mit Behinderung haben oft Probleme beim Arzt-Besuch.
Viele Arzt-Praxen haben keine Rampen oder Aufzüge.
Eine Rampe ist eine schräge Fläche zum Hoch-fahren.
Sie hilft Menschen im Roll-stuhl.
Ein Aufzug ist eine Kabine in einem Gebäude.
Die Kabine fährt nach oben und nach unten.
Manche Ärzte kennen sich mit Behinderungen nicht gut aus.
Manche Ärzte können sich nicht gut verständigen.
Verständigen bedeutet: miteinander sprechen und verstehen.
Die MZEB wurden gegründet, um diese Probleme zu lösen.
Das Projekt BEta hat alle MZEB in Deutschland angeschaut.
Manche MZEB sind noch im Aufbau.
Das Projekt hat auch diese MZEB untersucht.
Das Projekt hat auch geplante MZEB berücksichtigt.
Das Projekt hat auch regionale Besonderheiten untersucht.
Regional bedeutet: etwas gilt für ein bestimmtes Gebiet.
Zum Beispiel nur in einer Stadt oder einem Bundes-land.
Das Projekt hat auch die Zusammen-arbeit mit anderen Zentren untersucht.
Diese Zentren heißen: Sozial-päd-iatrische Zentren.
Sozial-päd-iatrische Zentren sind besondere Arzt-Stellen für Kinder.
Sie helfen Kindern mit besonderen Bedürfnissen.
Besondere Bedürfnisse bedeutet: Das Kind braucht mehr Hilfe.
Zum Beispiel bei einer Behinderung oder Krankheit.

Foto: privat
Fulda (kobinet) Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) ist das höchste Gremium in der Selbstverwaltung der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV). 2016 wurde beim G-BA der Innovationsfonds gesetzlich eingerichtet, der die Aufgabe hat, qualitative Fortentwicklungen der medizinischen Versorgung und besondere Projekte in den Bereichen Versorgungsforschung, Neue Versorgungsformen und medizinische Leitlinien zu unterstützen. Dieser Fonds hat neben vielen anderen Vorhaben ein Projekt gefördert, mit dem unter Leitung des Fachbereiches Pflege und Gesundheit der Hochschule Fulda eine bundesweite Studie über den Stand der Etablierung der Medizinischen Zentren für Erwachsene mit Behinderung (MZEB) durchgeführt worden ist, in der mögliche Barrieren bei der Errichtung und beim Betrieb der MZEB festgestellt werden sollten. Darauf macht Henry Spradau in seinem Bericht für die kobinet-nachrichten aufmerksam.
BEta – Barrieren bei der Etablierung von und Versorgung in Medizinischen Zentren für Erwachsene mit Behinderung (MZEB): Eine bundesweite Studie
Bericht von Henry Spradau
Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) ist das höchste Gremium in der Selbstverwaltung der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV). In ihr wirken alle Kostenträger und Leistungserbringer zur Schaffung von Regelungen im Rahmen ihres Auftrages nach dem Sozialgesetzbuch Fünftes Buch (SGB V) zusammen. Patient*innenvertreter sind an allen Verfahren beteiligt. Ferner wurde ab 2016 beim G-BA der Innovationsfonds gesetzlich eingerichtet, der die Aufgabe hat, qualitative Fortentwicklungen der medizinischen Versorgung und besondere Projekte in den Bereichen Versorgungsforschung, Neue Versorgungsformen und medizinische Leitlinien zu unterstützen. Auch hier wirken die Patient*innenvertreter mit.
Nähere Einzelheiten siehe
https://www.g-ba.de/ueber-den-gba/
https://innovationsfonds.g-ba.de/
Dieser Fonds hat neben vielen anderen Vorhaben ein Projekt gefördert, mit dem unter Leitung des Fachbereiches Pflege und Gesundheit der Hochschule Fulda eine bundesweite Studie über den Stand der Etablierung der MZEB durchgeführt worden ist, in der mögliche Barrieren bei Errichtung und Betrieb der MZEB festgestellt werden sollten.
Menschen mit geistiger und schwerer Mehrfachbehinderung beklagen seit vielen Jahren Hürden bei ihrer medizinischen Versorgung, beispielsweise oft nicht barrierefreie Zugänge zu den Praxen, nicht zielgruppengerechte Qualifikation von Ärztinnen und Ärzte sowie eine nicht behinderungsangemessene Kommunikation.
MZEB wurden geschaffen, um die Versorgung der Betroffenen zu verbessern. Das Projekt BEta hat alle bestehenden, im Aufbau befindlichen und geplanten MZEBs in Deutschland untersucht, dabei auch regionale und strukturelle Besonderheiten der Versorgung von Menschen mit geistiger und schwerer Mehrfachbehinderung erfasst. Es wurde auch die Zusammenarbeit mit Sozialpädiatrischen Zentren einbezogen.
Nähere Informationen sind unter den folgenden Links ersichtlich:
https://innovationsfonds.g-ba.de/downloads/beschluss-dokumente/863/2025-05-23_BEta.pdf

Foto: privat
Fulda (kobinet) Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) ist das höchste Gremium in der Selbstverwaltung der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV). 2016 wurde beim G-BA der Innovationsfonds gesetzlich eingerichtet, der die Aufgabe hat, qualitative Fortentwicklungen der medizinischen Versorgung und besondere Projekte in den Bereichen Versorgungsforschung, Neue Versorgungsformen und medizinische Leitlinien zu unterstützen. Dieser Fonds hat neben vielen anderen Vorhaben ein Projekt gefördert, mit dem unter Leitung des Fachbereiches Pflege und Gesundheit der Hochschule Fulda eine bundesweite Studie über den Stand der Etablierung der Medizinischen Zentren für Erwachsene mit Behinderung (MZEB) durchgeführt worden ist, in der mögliche Barrieren bei der Errichtung und beim Betrieb der MZEB festgestellt werden sollten. Darauf macht Henry Spradau in seinem Bericht für die kobinet-nachrichten aufmerksam.
BEta – Barrieren bei der Etablierung von und Versorgung in Medizinischen Zentren für Erwachsene mit Behinderung (MZEB): Eine bundesweite Studie
Bericht von Henry Spradau
Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) ist das höchste Gremium in der Selbstverwaltung der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV). In ihr wirken alle Kostenträger und Leistungserbringer zur Schaffung von Regelungen im Rahmen ihres Auftrages nach dem Sozialgesetzbuch Fünftes Buch (SGB V) zusammen. Patient*innenvertreter sind an allen Verfahren beteiligt. Ferner wurde ab 2016 beim G-BA der Innovationsfonds gesetzlich eingerichtet, der die Aufgabe hat, qualitative Fortentwicklungen der medizinischen Versorgung und besondere Projekte in den Bereichen Versorgungsforschung, Neue Versorgungsformen und medizinische Leitlinien zu unterstützen. Auch hier wirken die Patient*innenvertreter mit.
Nähere Einzelheiten siehe
https://www.g-ba.de/ueber-den-gba/
https://innovationsfonds.g-ba.de/
Dieser Fonds hat neben vielen anderen Vorhaben ein Projekt gefördert, mit dem unter Leitung des Fachbereiches Pflege und Gesundheit der Hochschule Fulda eine bundesweite Studie über den Stand der Etablierung der MZEB durchgeführt worden ist, in der mögliche Barrieren bei Errichtung und Betrieb der MZEB festgestellt werden sollten.
Menschen mit geistiger und schwerer Mehrfachbehinderung beklagen seit vielen Jahren Hürden bei ihrer medizinischen Versorgung, beispielsweise oft nicht barrierefreie Zugänge zu den Praxen, nicht zielgruppengerechte Qualifikation von Ärztinnen und Ärzte sowie eine nicht behinderungsangemessene Kommunikation.
MZEB wurden geschaffen, um die Versorgung der Betroffenen zu verbessern. Das Projekt BEta hat alle bestehenden, im Aufbau befindlichen und geplanten MZEBs in Deutschland untersucht, dabei auch regionale und strukturelle Besonderheiten der Versorgung von Menschen mit geistiger und schwerer Mehrfachbehinderung erfasst. Es wurde auch die Zusammenarbeit mit Sozialpädiatrischen Zentren einbezogen.
Nähere Informationen sind unter den folgenden Links ersichtlich:
https://innovationsfonds.g-ba.de/downloads/beschluss-dokumente/863/2025-05-23_BEta.pdf





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