HAMBURG (kobinet)
Brauchst du ein Hör-Gerät?
Ein Hör-Gerät ist ein kleines Gerät für das Ohr.
Es hilft Menschen, besser zu hören.
Dann hast du vielleicht viele Fragen.
Zum Beispiel diese Fragen:
Was zahlt die Kranken-Kasse?
Eine Kranken-Kasse ist eine Kranken-Versicherung.
Die Kranken-Versicherung zahlt Kosten, wenn du krank bist.
Was musst du selbst bezahlen?
Welche Rechte hast du?
Das Hör-Biz kann dir helfen.
Hör-Biz bedeutet: Hör-Beratungs- und Informations-Zentrum.
Hör-Biz ist eine Beratungs-Stelle in Hamburg.
Eine Beratungs-Stelle ist ein Büro mit Fach-Leuten.
Diese Fach-Leute helfen dir bei Problemen.
Hör-Biz gehört zum Bund der Schwer-Hörigen Hamburg.
Bund der Schwer-Hörigen ist ein Verein für Menschen mit Hör-Behinderung.
Eine Hör-Behinderung bedeutet: Ein Mensch kann schlecht oder gar nicht hören.
Hör-Biz berät Menschen mit Hör-Behinderung.
Hör-Biz berät auch Angehörige.
Angehörige sind Menschen aus der eigenen Familie.
Zum Beispiel die Mutter, der Vater oder die Schwester.
Die Beratung ist unabhängig.
Unabhängig bedeutet: Niemand gibt Hör-Biz Vorschriften.
Hör-Biz entscheidet selbst.
Das bedeutet: Hör-Biz gehört zu keiner Kranken-Kasse.
Hör-Biz gehört auch zu keinem Hör-Geräte-Geschäft.
Jörg Winkler arbeitet bei Hör-Biz als Berater.
Er sagt: Viele Menschen haben Sorgen wegen hoher Kosten.
Oder sie wissen nicht, welche Leistungen sie bekommen.
Leistungen der Kranken-Kasse bedeutet: Was bekommst du von deiner Kranken-Kasse bezahlt?
In der Beratung klären wir das gemeinsam.
Ein Hör-Gerät ist sehr wichtig.
Es hilft beim Verstehen von Gesprächen.
Es hilft dir, selbst-ständig zu bleiben.
Selbst-ständig bedeutet: Du kannst Dinge alleine tun.
Du entscheidest selbst.
Ein Hör-Gerät hilft dir, am Leben teil-zu-nehmen.
Teil-nehmen bedeutet: dabei sein, mitmachen.
Ohne Hör-Gerät ist das schwerer.
Wer schlecht hört, zieht sich manchmal zurück.
Das bedeutet: Die Person ist weniger mit anderen zusammen.
Das passiert in der Familie.
Das passiert auch im Beruf oder in der Freizeit.
Eine gute Beratung kann dabei helfen.
Du verstehst dann deine Möglichkeiten besser.
Du bekommst Hilfe zum richtigen Zeit-Punkt.
Hör-Biz berät zu diesen Themen:
Hör-Geräte-Versorgung: Wie bekommst du ein Hör-Gerät?
Versorgung bedeutet: Du bekommst das, was du brauchst.
Bei der Hör-Geräte-Versorgung helfen zum Beispiel Arzt und Kranken-Kasse.
Eigen-Anteil: Was musst du selbst bezahlen?
Der Eigen-Anteil ist der Teil der Kosten, den du selbst bezahlst.
Den Rest zahlt zum Beispiel die Kranken-Kasse.
Kranken-Kasse: Wie schreibst du der Kranken-Kasse?
Bescheide: Ein Bescheid ist ein Brief von der Kranken-Kasse.
Die Entscheidung kommt als Brief.
Darin steht, was die Kranken-Kasse zahlt oder ablehnt.
Sozial-Recht: Das sind Gesetze vom Staat.
Diese Gesetze geben dir bestimmte Rechte.
Zum Beispiel: Was muss die Kranken-Kasse für dich bezahlen?
Ein Versicherter ist ein Mensch mit einer Versicherung.
Die Versicherung zahlt zum Beispiel Kosten bei Krankheit.
Wichtig: Hör-Biz ist keine Arzt-Praxis.
Hör-Biz prüft dein Gehör nicht.
Hör-Biz passt auch kein Hör-Gerät an.
Hör-Biz hilft dir bei Fragen zum Hör-Gerät und zur Kranken-Kasse.
Du kannst Hör-Biz anrufen.
Du kannst auch eine E-Mail schreiben.
Alle Kontakt-Möglichkeiten findest du hier:
bds-hh.de/hoerbiz
Für einen Besuch vor Ort brauchst du einen Termin.

Foto: Pixabay/PublicDomainPictures
HAMBURG (kobinet) Wer ein Hörgerät benötigt, steht häufig vor vielen Fragen. Welche Kosten übernimmt die Krankenkasse? Wann entstehen private Mehrkosten? Was bedeutet ein Kostenvoranschlag? Welche Rechte haben Versicherte, wenn die Versorgung unklar ist oder ein Bescheid nicht nachvollziehbar erscheint? Das Hörberatungs- und Informationszentrum des Bundes der Schwerhörigen e.V. Hamburg, kurz HörBiz, bietet Menschen mit Hörbehinderung und ihren Angehörigen Beratung zu diesen Fragen an. Ziel ist es, Betroffene dabei zu unterstützen, ihre Möglichkeiten besser zu verstehen und gut vorbereitet in Gespräche mit HNO Praxen, Krankenkassen und Hörakustikbetrieben zu gehen. "Viele Ratsuchende kommen zu uns, weil sie Sorge vor hohen Kosten haben oder nicht wissen, welche Leistungen ihnen zustehen. In der Beratung klären wir gemeinsam, welche Schritte sinnvoll sind, welche Unterlagen wichtig sein können und welche Fragen vor einer Entscheidung gestellt werden sollten", sagt Jörg Winkler, Berater für Menschen mit Hörbehinderung beim Bund der Schwerhörigen e.V. Hamburg.
Hörgeräte sind für viele Menschen weit mehr als ein technisches Hilfsmittel. Sie ermöglichen Kommunikation, stärken Selbstständigkeit und tragen dazu bei, gesellschaftliche Teilhabe zu sichern. Wer Gespräche schlechter versteht, zieht sich nicht selten aus Familie, Beruf, Ehrenamt oder Freizeit zurück. Eine gute Information über Versorgungswege und Finanzierungsmöglichkeiten kann daher helfen, Unsicherheiten abzubauen und notwendige Unterstützung rechtzeitig in Anspruch zu nehmen.
Die Beratung im HörBiz umfasst unter anderem Fragen zur Hörgeräteversorgung, zu möglichen Eigenanteilen, zur Kommunikation mit Krankenkassen, zu Bescheiden und zu sozialrechtlichen Aspekten. Die Beratung ersetzt keine medizinische Diagnostik und keine hörakustische Anpassung. Sie bietet jedoch unabhängige Orientierung und unterstützt Ratsuchende dabei, informierte Entscheidungen zu treffen.
Interessierte können sich telefonisch oder per E Mail an das HörBiz wenden. Die Kontaktmöglichkeiten dazu sind hier zu erfahren. Für einen persönlichen Besuch wird um Terminvereinbarung gebeten.

Foto: Pixabay/PublicDomainPictures
HAMBURG (kobinet) Wer ein Hörgerät benötigt, steht häufig vor vielen Fragen. Welche Kosten übernimmt die Krankenkasse? Wann entstehen private Mehrkosten? Was bedeutet ein Kostenvoranschlag? Welche Rechte haben Versicherte, wenn die Versorgung unklar ist oder ein Bescheid nicht nachvollziehbar erscheint? Das Hörberatungs- und Informationszentrum des Bundes der Schwerhörigen e.V. Hamburg, kurz HörBiz, bietet Menschen mit Hörbehinderung und ihren Angehörigen Beratung zu diesen Fragen an. Ziel ist es, Betroffene dabei zu unterstützen, ihre Möglichkeiten besser zu verstehen und gut vorbereitet in Gespräche mit HNO Praxen, Krankenkassen und Hörakustikbetrieben zu gehen. "Viele Ratsuchende kommen zu uns, weil sie Sorge vor hohen Kosten haben oder nicht wissen, welche Leistungen ihnen zustehen. In der Beratung klären wir gemeinsam, welche Schritte sinnvoll sind, welche Unterlagen wichtig sein können und welche Fragen vor einer Entscheidung gestellt werden sollten", sagt Jörg Winkler, Berater für Menschen mit Hörbehinderung beim Bund der Schwerhörigen e.V. Hamburg.
Hörgeräte sind für viele Menschen weit mehr als ein technisches Hilfsmittel. Sie ermöglichen Kommunikation, stärken Selbstständigkeit und tragen dazu bei, gesellschaftliche Teilhabe zu sichern. Wer Gespräche schlechter versteht, zieht sich nicht selten aus Familie, Beruf, Ehrenamt oder Freizeit zurück. Eine gute Information über Versorgungswege und Finanzierungsmöglichkeiten kann daher helfen, Unsicherheiten abzubauen und notwendige Unterstützung rechtzeitig in Anspruch zu nehmen.
Die Beratung im HörBiz umfasst unter anderem Fragen zur Hörgeräteversorgung, zu möglichen Eigenanteilen, zur Kommunikation mit Krankenkassen, zu Bescheiden und zu sozialrechtlichen Aspekten. Die Beratung ersetzt keine medizinische Diagnostik und keine hörakustische Anpassung. Sie bietet jedoch unabhängige Orientierung und unterstützt Ratsuchende dabei, informierte Entscheidungen zu treffen.
Interessierte können sich telefonisch oder per E Mail an das HörBiz wenden. Die Kontaktmöglichkeiten dazu sind hier zu erfahren. Für einen persönlichen Besuch wird um Terminvereinbarung gebeten.





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