Berlin (kobinet)
Es gab einen Fest-Akt.
Ein Fest-Akt ist eine besondere Feier.
Menschen kommen zusammen, um etwas Wichtiges zu feiern.
Die Feier war für ein wichtiges Gesetz.
Das Gesetz heißt: Allgemeines Gleich-Behandlungs-Gesetz.
Das Gesetz schützt Menschen vor Ungerechtigkeit.
Alle Menschen sollen gleich behandelt werden.
Abgekürzt heißt es: AGG.
Das AGG ist jetzt 20 Jahre alt.
Beim Fest-Akt sprach Stefanie Hubig.
Sie ist Bundes-Ministerin für Justiz.
Eine Bundes-Ministerin ist eine wichtige Frau in der Regierung.
Sie ist zuständig für ein Thema in ganz Deutschland.
Justiz bedeutet: Recht und Gerichte in Deutschland.
Sie sagte: Das AGG macht unser Land fairer.
Das AGG schützt Menschen vor Diskriminierung.
Diskriminierung bedeutet: Eine Person wird ungerecht behandelt.
Die Person wird schlechter behandelt als andere Menschen.
Auch Ferda Ataman sprach beim Fest-Akt.
Sie ist die Bundes-Beauftragte für Antidiskriminierung.
Die Bundes-Beauftragte hat einen besonderen Auftrag vom Staat.
Sie kümmert sich in ganz Deutschland um ein bestimmtes Thema.
Antidiskriminierung bedeutet: gegen ungerechte Behandlung eintreten.
Es gibt Gesetze, die ungerechte Behandlung verbieten.
Sie sagte: Das AGG ist ein wichtiger Schritt für unsere Demokratie.
Demokratie bedeutet: Das Volk entscheidet über wichtige Dinge.
Die Menschen wählen zum Beispiel die Regierung.
Das AGG hat Deutschland fairer gemacht.
Mehr Menschen werden jetzt vor Ungerechtigkeit geschützt.
Beim Fest-Akt waren etwa 400 Gäste.
Auch frühere Politikerinnen und Richterinnen waren dabei.
Eine Frau hatte ein wichtiges Urteil gewonnen.
Ein Urteil ist die Entscheidung eines Gerichts.
Das Gericht sagt damit, wer Recht hat.
Das Urteil schützte sie vor Diskriminierung bei der Wohnungs-Suche.
Michel Abdollahi hat die Veranstaltung moderiert.
Moderiert bedeutet: Eine Person leitet das Gespräch.
Die Person achtet darauf, dass alle reden können.
Am 11. Juni 2026 gibt es eine Debatte im Bundes-Tag.
Eine Debatte ist ein Gespräch über verschiedene Meinungen.
Menschen reden darüber, was gut oder schlecht ist.
Die Debatte beginnt um 14:10 Uhr.
Es geht um Änderungen am AGG.
Viele Menschen finden: Das neue Gesetz ist nicht gut genug.
Der Schutz vor Diskriminierung muss stärker werden.
Die Antidiskriminierungs-Stelle des Bundes wurde 2006 gegründet.
Die Antidiskriminierungs-Stelle ist ein Amt.
Das Amt hilft Menschen, die ungerecht behandelt wurden.
Abgekürzt heißt sie: ADS.
Ab jetzt schreiben wir nur: ADS.
Die ADS hilft Menschen, die ungerecht behandelt werden.
Die ADS berät Menschen zu ihren Rechten.
Die ADS forscht auch zum Thema Diskriminierung.
Seit 2022 wählt der Bundes-Tag die Leiterin der ADS.

Foto: Antidiskriminierungsstelle des Bundes
Berlin (kobinet) Bei einem von der Antidiskriminierungsstelle des Bundes organisierten Festakt hat die Bundesministerin der Justiz und für Verbraucherschutz, Dr. Stefanie Hubig, das zwanzigjährige Bestehen des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes (AGG) als "eine Frage der Gerechtigkeit und des gesellschaftlichen Fortschritts" gewürdigt: "Klagewellen, Bürokratiemonster und angebliches Gerichtshopping befürchteten manche, als das AGG in Kraft getreten ist. Nichts davon ist eingetreten. Zwanzig Jahre später wissen wir: Das AGG schafft Klarheit, stärkt Betroffene und hat unser Land fairer gemacht. Es zeigt, dass der Kampf gegen Diskriminierung eine Frage der Gerechtigkeit und des gesellschaftlichen Fortschritts ist", sagte die Ministerin beim Festakt zum 20jährigen Geburtstag des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz im TIPI am Kanzleramt in Berlin. Am Donnerstag, 11 Juni 2026, findet im Bundestag die Debatte zum äusserst unambitionierten Gesetzentwurf der Bundesregierung zu Änderungen des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes (AGG) ab 14:10 Uhr statt.
Die Unabhängige Bundesbeauftragte für Antidiskriminierung, Ferda Ataman, nannte das AGG beim Festakt „einen Meilenstein in der Geschichte unserer Demokratie“. Das AGG habe „unser Land verändert“ und „Deutschland besser gemacht“, sagte Ataman bei Ihrer Begrüßungsrede vor etwa 400 geladenen Gästen. „Gleiche Rechte für alle“ seien darüber hinaus „auch ein Versprechen für die Zukunft unserer Kinder“, ergänzte Ataman: „Ein Versprechen, das wir jeden Tag neu verwirklichen müssen. Ein Versprechen, für das wir alle gemeinsam zuständig sind“.
Am Festakt nahmen neben Ataman und Hubig auch Bundesjustizministerin a.D. Brigitte Zypries, die ehemalige Richterin am Bundesverfassungsgericht Prof. Dr. Dr. Susanne Baer, die ihren gehalt- und humorvollen Brief an das AGG vortrug, und Humaira Waseem teil, die kürzlich ein wegweisendes Urteil zu Diskriminierungen auf dem Wohnungsmarkt vor dem Bundesgerichtshof (BGH) mit Unterstützung ihrer ebenfalls anwesenden Anwältin erstritten hatte. Moderiert wurde der Festakt von Michel Abdollahi, künstlerisch begleitet wurde er von Maren Kroymann und Band und vom Streichensemble „The String Archestra“.
Unter den zahlreichen Gästen waren auch eine Reihe von Bundestagsabgeordneten. Diese haben am 11. Juni 2026 die Möglichkeit in der ersten Lesung des Gesetzes zur Änderung des AGG ihre Veränderungsvorschläge zu skizzieren, denn so wie der Gesetzentwurf derzeit aussieht, dürfe er nach Ansicht vieler Aktiver aus dem Bündnis AGG Reform Jetzt! nicht bleiben. Der Diskriminierungsschutz in Deutschland müsse entscheidend gestärkt werden und dürfe nicht durch ein äusserst unambitioniertes Gesetz auf der Stelle treten.
Die Antidiskriminierungsstelle des Bundes (ADS) ist 2006 mit Inkrafttreten des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes (AGG) gegründet worden. Ziel des Gesetzes ist es, Diskriminierung aus rassistischen oder antisemitischen Gründen, wegen des Geschlechts, der Religion oder Weltanschauung, einer Behinderung, des Alters oder der sexuellen Identität zu verhindern oder zu beseitigen. Die ADS berät rechtlich, kann Stellungnahmen einholen und gütliche Einigungen vermitteln. Sie betreibt Forschung und Öffentlichkeitsarbeit zum Thema Diskriminierung. Seit 2022 wird die Leitung der Stelle als Unabhängige Bundesbeauftrage für Antidiskriminierung vom Deutschen Bundestag gewählt.

Foto: Antidiskriminierungsstelle des Bundes
Berlin (kobinet) Bei einem von der Antidiskriminierungsstelle des Bundes organisierten Festakt hat die Bundesministerin der Justiz und für Verbraucherschutz, Dr. Stefanie Hubig, das zwanzigjährige Bestehen des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes (AGG) als "eine Frage der Gerechtigkeit und des gesellschaftlichen Fortschritts" gewürdigt: "Klagewellen, Bürokratiemonster und angebliches Gerichtshopping befürchteten manche, als das AGG in Kraft getreten ist. Nichts davon ist eingetreten. Zwanzig Jahre später wissen wir: Das AGG schafft Klarheit, stärkt Betroffene und hat unser Land fairer gemacht. Es zeigt, dass der Kampf gegen Diskriminierung eine Frage der Gerechtigkeit und des gesellschaftlichen Fortschritts ist", sagte die Ministerin beim Festakt zum 20jährigen Geburtstag des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz im TIPI am Kanzleramt in Berlin. Am Donnerstag, 11 Juni 2026, findet im Bundestag die Debatte zum äusserst unambitionierten Gesetzentwurf der Bundesregierung zu Änderungen des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes (AGG) ab 14:10 Uhr statt.
Die Unabhängige Bundesbeauftragte für Antidiskriminierung, Ferda Ataman, nannte das AGG beim Festakt „einen Meilenstein in der Geschichte unserer Demokratie“. Das AGG habe „unser Land verändert“ und „Deutschland besser gemacht“, sagte Ataman bei Ihrer Begrüßungsrede vor etwa 400 geladenen Gästen. „Gleiche Rechte für alle“ seien darüber hinaus „auch ein Versprechen für die Zukunft unserer Kinder“, ergänzte Ataman: „Ein Versprechen, das wir jeden Tag neu verwirklichen müssen. Ein Versprechen, für das wir alle gemeinsam zuständig sind“.
Am Festakt nahmen neben Ataman und Hubig auch Bundesjustizministerin a.D. Brigitte Zypries, die ehemalige Richterin am Bundesverfassungsgericht Prof. Dr. Dr. Susanne Baer, die ihren gehalt- und humorvollen Brief an das AGG vortrug, und Humaira Waseem teil, die kürzlich ein wegweisendes Urteil zu Diskriminierungen auf dem Wohnungsmarkt vor dem Bundesgerichtshof (BGH) mit Unterstützung ihrer ebenfalls anwesenden Anwältin erstritten hatte. Moderiert wurde der Festakt von Michel Abdollahi, künstlerisch begleitet wurde er von Maren Kroymann und Band und vom Streichensemble „The String Archestra“.
Unter den zahlreichen Gästen waren auch eine Reihe von Bundestagsabgeordneten. Diese haben am 11. Juni 2026 die Möglichkeit in der ersten Lesung des Gesetzes zur Änderung des AGG ihre Veränderungsvorschläge zu skizzieren, denn so wie der Gesetzentwurf derzeit aussieht, dürfe er nach Ansicht vieler Aktiver aus dem Bündnis AGG Reform Jetzt! nicht bleiben. Der Diskriminierungsschutz in Deutschland müsse entscheidend gestärkt werden und dürfe nicht durch ein äusserst unambitioniertes Gesetz auf der Stelle treten.
Die Antidiskriminierungsstelle des Bundes (ADS) ist 2006 mit Inkrafttreten des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes (AGG) gegründet worden. Ziel des Gesetzes ist es, Diskriminierung aus rassistischen oder antisemitischen Gründen, wegen des Geschlechts, der Religion oder Weltanschauung, einer Behinderung, des Alters oder der sexuellen Identität zu verhindern oder zu beseitigen. Die ADS berät rechtlich, kann Stellungnahmen einholen und gütliche Einigungen vermitteln. Sie betreibt Forschung und Öffentlichkeitsarbeit zum Thema Diskriminierung. Seit 2022 wird die Leitung der Stelle als Unabhängige Bundesbeauftrage für Antidiskriminierung vom Deutschen Bundestag gewählt.





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