Berlin (kobinet)
Kristina kommt mit einer Lähmung zur Welt.
Bei einer Lähmung können sich Arme oder Beine nicht bewegen.
Die Muskeln funktionieren nicht richtig.
Ihre Eltern wollen ein normales Leben für Kristina.
Kristina geht in einen normalen Kinder-Garten.
Danach geht sie in eine normale Schule.
Das macht Kristina stark.
Kristina hat viele schwere Operationen.
Bei einer Operation behandeln Ärzte den Körper.
Die Ärzte helfen so, eine Krankheit zu heilen.
Manche Menschen sind gemein zu ihr.
Aber Kristina gibt nicht auf.
Kristina will ein freies Leben.
Kristina will selbst-bestimmt leben.
Selbst-bestimmt bedeutet: Man entscheidet für sich selbst.
Niemand anderes entscheidet für einen.
Kristina will nicht in einem Heim leben.
Ein Heim ist ein Haus für Menschen mit Behinderung.
Als Studentin lernt sie das Arbeit-Geber-Modell kennen.
Beim Arbeit-Geber-Modell suchst du deine Pflege-Helfer selbst.
Du bezahlst sie direkt.
Du bist ihr Chef.
Du sagst, was gemacht werden soll.
Mit Anfang 20 stellt Kristina eigene Assistenten an.
Assistenten helfen einer Person im Alltag.
Heute leitet Kristina einen Verband.
Ein Verband ist eine Gruppe von Menschen mit dem gleichen Ziel.
Sie setzen sich gemeinsam für etwas ein.
Der Verband heißt: Selbst-bestimmt-Leben.
Kristina kämpft für das Arbeit-Geber-Modell.
Sie will, dass mehr Menschen es nutzen können.
Ihre Eltern sind gestorben.
Das ist ein großer Verlust für Kristina.
Verlust bedeutet: Jemand Wichtiges ist nicht mehr da.
Das macht sehr traurig.
Aber ihr Assistenz-Team hilft ihr sehr.
Die Assistenten sind sehr wichtig für Kristina.
Sie sind wie eine Familie für sie.
Diese Geschichte ist ein Film.
Den Film kannst du in der ARD-Mediathek anschauen.
Die ARD-Mediathek ist eine Internet-Seite.
Dort kannst du Sendungen später ansehen.

Foto: Bayerischer Rundfunk
Berlin (kobinet) "Kristina kommt mit einer spastischen Lähmung an Armen und Beinen zur Welt. Ihre Eltern entscheiden sich bewusst gegen eine 'Sonderrolle' und schicken das Mädchen in den Regelkindergarten und dann in eine Regelschule. Diese frühe Erfahrung von Normalität und Zugehörigkeit legt den Grundstein für ihre innere Stärke. Und hilft ihr, zahlreiche schmerzhafte Operationen zu verkraften, verbale Angriffe und Anfeindungen auszuhalten und unbeirrt an ihrem Ziel festzuhalten: ein möglichst freies, selbstbestimmtes Leben." So heißt es u.a. in der Ankündigung des Fernsehbeitrags des Bayerischen Rundfunks vom 8. Juni 2026, der in der Mediathek angeschaut werden kann und auf den Sabine Lohner die kobinet-nachrichten aufmerksam gemacht hat.
Weiter heißt es in der Ankündigung: „Kristina will auf keinen Fall in einem geschützten Raum für Menschen mit Behinderung untergebracht sein. Als junge Studentin entdeckt sie bei einem Praktikum das sogenannte Arbeitgebermodell: 24-Stunden-Assistenz, selbst organisiert. Mit Anfang 20 wird sie Arbeitgeberin ihrer eigenen Assistenten. Heute engagiert sich Kristina als Vorsitzende des Verbands behinderter ArbeitgeberInnen – Selbstbestimmt Leben e. V. dafür, dass dieses Modell mehr Menschen offensteht. Nach dem Tod ihrer Eltern verliert sie ihre wichtigste Stütze. Doch sie merkt, dass ihr Assistenzteam mehr ist als Hilfestellung im Alltag – es ist für sie wie Familie.“

Foto: Bayerischer Rundfunk
Berlin (kobinet) "Kristina kommt mit einer spastischen Lähmung an Armen und Beinen zur Welt. Ihre Eltern entscheiden sich bewusst gegen eine 'Sonderrolle' und schicken das Mädchen in den Regelkindergarten und dann in eine Regelschule. Diese frühe Erfahrung von Normalität und Zugehörigkeit legt den Grundstein für ihre innere Stärke. Und hilft ihr, zahlreiche schmerzhafte Operationen zu verkraften, verbale Angriffe und Anfeindungen auszuhalten und unbeirrt an ihrem Ziel festzuhalten: ein möglichst freies, selbstbestimmtes Leben." So heißt es u.a. in der Ankündigung des Fernsehbeitrags des Bayerischen Rundfunks vom 8. Juni 2026, der in der Mediathek angeschaut werden kann und auf den Sabine Lohner die kobinet-nachrichten aufmerksam gemacht hat.
Weiter heißt es in der Ankündigung: „Kristina will auf keinen Fall in einem geschützten Raum für Menschen mit Behinderung untergebracht sein. Als junge Studentin entdeckt sie bei einem Praktikum das sogenannte Arbeitgebermodell: 24-Stunden-Assistenz, selbst organisiert. Mit Anfang 20 wird sie Arbeitgeberin ihrer eigenen Assistenten. Heute engagiert sich Kristina als Vorsitzende des Verbands behinderter ArbeitgeberInnen – Selbstbestimmt Leben e. V. dafür, dass dieses Modell mehr Menschen offensteht. Nach dem Tod ihrer Eltern verliert sie ihre wichtigste Stütze. Doch sie merkt, dass ihr Assistenzteam mehr ist als Hilfestellung im Alltag – es ist für sie wie Familie.“





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