Berlin (kobinet)
Berlin, 9. Juni 2026
Heute ist ein besonderer Tag.
Das Allgemeine Gleich-behandlungs-Gesetz wird 20 Jahre alt.
Das Allgemeine Gleich-behandlungs-Gesetz heißt kurz: AGG.
Das AGG schützt Menschen vor Benachteiligung.
Benachteiligung bedeutet: Jemand wird schlechter behandelt als andere.
Das AGG trat im Jahr 2006 in Kraft.
Die Antidiskriminierungs-Stelle des Bundes feiert diesen Geburtstag.
Die Antidiskriminierungs-Stelle des Bundes hilft Menschen bei Benachteiligung.
Die Feier findet heute Abend in Berlin statt.
Der Ort heißt: TIPI am Kanzleramt.
Ferda Ataman hat dazu eingeladen.
Bei der Feier sind besondere Gäste dabei.
Die amtierende Bundes-justiz-ministerin heißt Dr. Stefanie Hubig.
Amtierend bedeutet: Sie hat diesen Job gerade.
Die Bundes-justiz-ministerin ist zuständig für Gesetze in Deutschland.
Die frühere Bundes-justiz-ministerin heißt Brigitte Zypries.
Michel Abdollahi führt durch den Abend.
Maren Kroymann und Band spielen Musik.
Auch The String Ar-chestra spielt Musik.
Am 11. Juni wird das AGG im Bundes-tag besprochen.
Der Bundes-tag ist eine Gruppe von Politikern und Politikerinnen.
Die Menschen in Deutschland wählen diese Politiker und Politikerinnen.
Das passiert ab 14:10 Uhr.
Die Bundes-regierung hat einen Gesetz-entwurf vorgelegt.
Ein Gesetz-entwurf ist ein Plan für ein neues Gesetz.
Der Plan wird zuerst geprüft.
Er kann noch geändert werden.
Dieser Plan soll das AGG verändern.
Das ist die 1. Lesung im Bundes-tag-Plenum.
Eine Lesung bedeutet: Politiker und Politikerinnen besprechen den Gesetz-Entwurf.
Das passiert mehrmals, bevor ein Gesetz beschlossen wird.
Das Plenum ist eine große Versammlung.
Dort kommen alle Mitglieder zusammen.
Viele Menschen sind unzufrieden mit dem Gesetz-entwurf.
Der Entwurf geht vielen nicht weit genug.
Ein wichtiger Grund ist Barriere-freiheit.
Barriere-freiheit bedeutet: Alle Menschen können überall mitmachen.
Niemand wird ausgeschlossen.
Der Entwurf enthält keine Pflicht zur Barriere-freiheit für behinderte Menschen.
Eine Reform bedeutet: Etwas wird geändert und verbessert.
Hier findest du mehr Informationen zur geplanten AGG-Reform:

Foto: Antidiskriminierungsstelle des Bundes
Berlin (kobinet) Heute, am 9. Juni 2026 findet in Berlin der Empfang zu 20 Jahre Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz (AGG) im TIPI am Kanzleramt statt, zu dem die Antidiskriminierungsstelle des Bundes eingeladen hat. Denn 2006 wurde in Deutschland nach jahrelangen Forderungen der Betroffenen und aufgrund verschiedener EU-Richtlinien das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG) beschlossen und trat in Kraft. 20 Jahre später soll das Gesetz reformiert werden. Nach der Feier des Erreichten dürfte am 11. Juni ab 14:10 Uhr dann wahrscheinlich die Ernüchterung eintreten, wenn der Gesetzentwurf der Bundesregierung zur Änderung des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz (AGG) auf der Tagesordnung des Bundestagsplenums steht und in erster Lesung debattiert wird. Der Gesetzentwurf wird von vielen Akteur*innen als äusserst unambitioniert eingeschätzt und dürfte aufgrund der Nichtaufnahme von angemessenen Vorkehrungen und verpflichtenden Maßnahmen zur Barrierefreiheit für behinderte Menschen nicht viel Neues bringen.
„Zum Jubiläum wollen wir miteinander ins Gespräch kommen. Wir werden am Abend die amtierende Bundesjustizministerin Dr. Stefanie Hubig und die ehemalige Justizministerin Brigitte Zypries begrüßen. Durch den Abend begleitet uns Michel Abdollahi. Musikalisch begleiten uns Maren Kroymann und Band sowie The String Archestra“, heißt es in der Einladung von Ferda Ataman zum Empfang.

Foto: Antidiskriminierungsstelle des Bundes
Berlin (kobinet) Heute, am 9. Juni 2026 findet in Berlin der Empfang zu 20 Jahre Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz (AGG) im TIPI am Kanzleramt statt, zu dem die Antidiskriminierungsstelle des Bundes eingeladen hat. Denn 2006 wurde in Deutschland nach jahrelangen Forderungen der Betroffenen und aufgrund verschiedener EU-Richtlinien das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG) beschlossen und trat in Kraft. 20 Jahre später soll das Gesetz reformiert werden. Nach der Feier des Erreichten dürfte am 11. Juni ab 14:10 Uhr dann wahrscheinlich die Ernüchterung eintreten, wenn der Gesetzentwurf der Bundesregierung zur Änderung des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz (AGG) auf der Tagesordnung des Bundestagsplenums steht und in erster Lesung debattiert wird. Der Gesetzentwurf wird von vielen Akteur*innen als äusserst unambitioniert eingeschätzt und dürfte aufgrund der Nichtaufnahme von angemessenen Vorkehrungen und verpflichtenden Maßnahmen zur Barrierefreiheit für behinderte Menschen nicht viel Neues bringen.
„Zum Jubiläum wollen wir miteinander ins Gespräch kommen. Wir werden am Abend die amtierende Bundesjustizministerin Dr. Stefanie Hubig und die ehemalige Justizministerin Brigitte Zypries begrüßen. Durch den Abend begleitet uns Michel Abdollahi. Musikalisch begleiten uns Maren Kroymann und Band sowie The String Archestra“, heißt es in der Einladung von Ferda Ataman zum Empfang.





Lesermeinungen