Berlin (kobinet)
Am 5. Mai 2026 ist der Europa-weite Protest-Tag.
An diesem Tag kämpfen Menschen für Gleich-stellung.
Gleich-stellung bedeutet: Alle Menschen werden gleich behandelt.
Niemand hat Nachteile.
Der Berliner Landes-Beirat für Menschen mit Behinderungen macht mit.
Ein Landes-Beirat ist eine Gruppe von Menschen.
Sie beraten die Politik in einem Bundes-Land.
Die Sozial-Helden machen auch mit.
Das Motto der Demo lautet: Menschen-Rechte sind nicht verhandelbar.
Menschen-Rechte sind Rechte für alle Menschen auf der Welt.
Alle Menschen haben die gleichen Rechte.
Niemand darf diese Rechte wegnehmen.
Gerade jetzt ist dieses Motto sehr wichtig.
Der Staat will an vielen Stellen Geld sparen.
Das trifft auch Menschen mit Behinderungen.
Eine Behinderung ist eine dauerhafte Einschränkung.
Diese Einschränkung kann körperlich oder geistig sein.
Der Landes-Beirat sagt: Menschen mit Behinderungen sind keine Kosten-Faktoren.
Kosten-Faktor bedeutet: Jemanden nur als teuer ansehen.
Das ist falsch.
Raul Krauthausen von den Sozial-Helden sagt: Es wird schlechter statt besser.
Barriere-Freiheit in Firmen bleibt oft ein leeres Versprechen.
Barriere-Freiheit bedeutet: Alle Menschen können etwas benutzen.
Niemand wird ausgeschlossen.
Außerdem drohen große Kürzungen bei der Eingliederungs-Hilfe.
Eingliederungs-Hilfe bedeutet: Du bekommst Geld und Unterstützung.
Die Hilfe ist für Menschen mit Behinderung.
Deshalb gehen Menschen am 5. Mai 2026 in ganz Deutschland auf die Straße.
Der Landes-Beirat sagt: Das widerspricht den Menschen-Rechten.
Die UN-Behinderten-rechts-konvention verpflichtet Deutschland zu Inklusion.
Inklusion bedeutet: Alle Menschen sind mit dabei.
Jeder Mensch gehört dazu.
Die UN-Behinderten-rechts-konvention ist ein Vertrag vieler Länder.
Der Vertrag schützt die Rechte von Menschen mit Behinderungen.
Deutschland hat diesen Vertrag unterschrieben.
Die Berliner Verwaltung hat 2023 eine Pflicht erfüllt.
Eine Verwaltung regelt wichtige Dinge für Menschen.
Zum Beispiel in einer Stadt.
Sie hat genug Menschen mit schweren Behinderungen eingestellt.
Aber es gab weniger Einstellungen als 2022.
Viele dieser Beschäftigten gehen bald in Rente.
Beschäftigte sind Menschen, die arbeiten.
Sie haben einen Job bei einer Firma oder beim Staat.
Für junge Menschen mit Behinderungen gibt es zu wenige Ausbildungs-Plätze.
Ein Ausbildungs-Platz ist eine Stelle zum Lernen eines Berufs.
Dort wird man auf eine Arbeit vorbereitet.
Dadurch entsteht eine Lücke in der Verwaltung.
Thomas Seerig ist der Vorsitzende des Landes-Beirats.
Ein Vorsitzender leitet eine Gruppe.
Er spricht für die Gruppe nach außen.
Thomas Seerig sagt: Menschen-Rechte sind nicht verhandelbar.
Das gilt auch dann, wenn der Staat wenig Geld hat.
Wer jetzt bei Inklusion spart, schafft morgen größere Probleme.
Die öffentliche Verwaltung muss mehr in Ausbildung investieren.
Das gilt besonders für Menschen mit Behinderungen.
Die Demo am 5. Mai macht diese Forderungen sichtbar.
Eine Forderung ist etwas, das man von anderen verlangt.
Man sagt klar: Das muss sich ändern.
Nach der Demo gibt es eine Übergabe am Roten Rathaus.
Dort wird eine Petition übergeben.
Eine Petition ist eine Bitte oder eine Beschwerde an wichtige Leute.
Oft ist es eine Liste mit Unterschriften.
Die Petition fordert ein gerechtes Behinderten-gleichstellungs-gesetz.
Das Behinderten-gleichstellungs-gesetz wird auch BGG genannt.
So läuft die Demo ab:
- 15:00 Uhr: Start am Brandenburger Tor
- 15:30 bis 16:30 Uhr: Demo-Zug zum Roten Rathaus
- ab 16:00 Uhr: Musik und Kund-gebung am Roten Rathaus
Eine Kund-gebung ist eine Versammlung.
Viele Menschen treffen sich.
Sie zeigen gemeinsam ihre Meinung.
Raul Krauthausen sagt: Der aktuelle Plan zur BGG-Reform ist kein Fortschritt.
Eine Reform bedeutet: Ein Gesetz wird verändert.
Es soll besser werden.
Firmen sollen von Umbau-Pflichten befreit werden.
Umbau-Pflichten bedeutet: Firmen müssen ihre Gebäude umbauen.
So können auch Menschen mit Behinderungen hinein.
Das ist laut Raul Krauthausen nicht akzeptabel.
Inklusion darf nicht vom guten Willen der Firmen abhängen.
Menschen brauchen einklagbare Rechte auf Barriere-Freiheit.
Einklagbare Rechte bedeutet: Man kann sein Recht vor Gericht einfordern.
Das muss für alle Lebens-Bereiche gelten.
Also für Gebäude, das Internet und die Kommunikation.
Kommunikation bedeutet: Menschen tauschen Informationen aus.
Zum Beispiel durch Sprechen.
Am 7. Mai 2026 berät der Bundes-Tag über die BGG-Reform.
Ab 9:00 Uhr sind Aktivisten direkt vor dem Reichs-Tag.
Aktivisten sind Menschen, die sich für eine Sache einsetzen.
Sie kämpfen für Veränderungen.
Mit Warn-Westen und Bau-Helmen zeigen sie: Das Gesetz ist noch nicht fertig.
Eine Warn-Weste ist eine leuchtend-gelbe oder orange Weste.
Sie macht Menschen gut sichtbar.
Der Landes-Beirat ruft alle Berlinerinnen und Berliner auf: Macht mit!
Setzt gemeinsam ein klares Zeichen.
Für Menschen-Rechte, für Teil-habe und für eine inklusive Zukunft.
Teil-habe bedeutet: Man macht bei etwas mit.
Man gehört dazu.

Foto: Bündnis Protesttag Berlin
Berlin (kobinet) Anlässlich des Europäischen Protesttages zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen am 5. Mai 2026 rufen auch der Berliner Landesbeirat für Menschen mit Behinderungen und die Sozialhelden zur Teilnahme an der zentralen Demonstration unter dem Motto "Menschenrechte sind nicht verhandelbar" auf. Ein Motto, das kaum besser zur aktuellen Zeit passen könnte, wie es vom Landesbeirat heißt. Gerade in Zeiten wachsender Haushaltskürzungen und einer politischen Debatte, in der Teilhabe zunehmend unter Kostendruck gerät, sei ein deutliches Signal notwendig: "Menschen mit Behinderungen sind keine 'Kostenfaktoren', sondern Trager*innen unveräußerlicher Rechte!" "Wir schlagen Alarm: Unter der aktuellen Bundesregierung aus CDU/CSU und SPD sehen wir gravierende Rückschritte für echte Teilhabe und Selbstbestimmung. Während Barrierefreiheit in der Privatwirtschaft weiterhin ein leeres Versprechen bleibt, drohen durch Pläne von Bund und Ländern massive Kürzungen in der Eingliederungshilfe. Deshalb gehen wir am 5. Mai 2026 deutschlandweit auf die Straße", betonte Raul Krauthausen von den Sozialhelden.
„Leistungen und Unterstützungsstrukturen infrage zu stellen, widerspricht dem Anspruch einer inklusiven Gesellschaft und den menschenrechtlichen Verpflichtungen der UN-Behinderten-rechtskonvention in besonderer Weise und steht damit im klaren Gegensatz zu ihrem verbindlichen Auftrag. Vor diesem Hintergrund wird auch mit Blick auf die Berliner Verwaltung deutlich, dass Anspruch und Realität auseinanderfallen können: Zwar wurde am 28. April 2026 veröffentlicht, dass die Berliner Verwaltung die gesetzliche Beschäftigungsquote für schwerbehinderte Menschen 2023 erfüllt hat , doch gleichzeitig ist das ein Rückgang gegenüber 2022. Zudem steht ein erheblicher Teil der Beschäftigten kurz vor dem Renteneintritt, während es an ausreichenden Ausbildungs- und Einstiegsmöglichkeiten für junge Menschen mit Behinderungen fehlt. So entwickelt sich schleichend eine Lücke, die nicht nur Teilhabechancen mindert, sondern sich perspektivisch auch auf die Leistungsfähigkeit der Verwaltung auswirkt. Ein Fachkräftemangel wird auf diese Weise mit verursacht, wenn vorhandene Potenziale nicht konsequent gefördert und einbezogen werden“, heißt es vom Berliner Landesbehindertenbeirat.
Der Vorsitzende des Landesbeirats, Thomas Seerig, erklärte: „Menschenrechte sind nicht verhandelbar – auch nicht in Zeiten knapper Kassen. Wer heute bei Inklusion und Teilhabe spart, verschärft die Probleme von morgen. Gerade die öffentliche Verwaltung muss ihrer Vorbildfunktion gerecht werden und endlich stärker in Ausbildung und Beschäftigung von Menschen mit Behinderungen investieren.“
Die Demonstration am 5. Mai macht diese Forderungen sichtbar und bietet zugleich Raum für Austausch und politische Diskussion.
Im Anschluss an den Demonstrationszug wird am Roten Rathaus eine Petition für ein gerechtes Behindertengleichstellungsgesetz (BGG) an Politiker und Politikerinnen übergeben und mit Gästen aus Politik und Gesellschaft diskutiert.
Ablauf der Demonstration:
• 15:00 Uhr – Auftakt am Brandenburger Tor
• 15:30–16:30 Uhr – Demonstrationszug zum Roten Rathaus
• ab 16:00 Uhr – Musik und Kundgebung am Roten Rathaus
Der Landesbeirat ruft alle Berliner*innen dazu auf, sich zu beteiligen und gemeinsam ein klares Zeichen zu setzen: Für Menschenrechte, für Teilhabe und für eine inklusive Zukunft.
„Der aktuelle Entwurf zur BGG-Reform ist kein Fortschritt – er ist Etikettenschwindel“, erklärte Raul Krauthausen. „Dass die Privatwirtschaft pauschal von baulichen Änderungen befreit wird, wenn diese angeblich zu teuer sind, ist eine Frechheit. Die Bundesregierung segnet damit Diskriminierung staatlich ab. Inklusion darf nicht länger vom Wohlwollen der Unternehmen abhängen. Wir brauchen einklagbare Rechte und Barrierefreiheit in allen Lebensbereichen: baulich, digital und kommunikativ!“
Raul Krauthausen und die Sozialhelden weisen zudem darauf hin, dass der Protest weitergeht: „Am 7. Mai 2026 berät der Bundestag in erster Lesung über die BGG-Reform. Ab 09:00 Uhr werden wir im Rahmen einer weiteren Aktion von AbilityWatch unter dem Motto ‚Baustelle Barrierefreiheit‘ direkt vor dem Reichstag präsent sein. Mit Warnwesten und Bauhelmen zeigen wir den Abgeordneten: Das Gesetz ist noch lange nicht fertig – wir fordern Nachbesserung statt fauler Kompromisse! Menschenrechte sind nicht verhandelbar! Zeigt Haltung, seid dabei!“

Foto: Bündnis Protesttag Berlin
Berlin (kobinet) Anlässlich des Europäischen Protesttages zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen am 5. Mai 2026 rufen auch der Berliner Landesbeirat für Menschen mit Behinderungen und die Sozialhelden zur Teilnahme an der zentralen Demonstration unter dem Motto "Menschenrechte sind nicht verhandelbar" auf. Ein Motto, das kaum besser zur aktuellen Zeit passen könnte, wie es vom Landesbeirat heißt. Gerade in Zeiten wachsender Haushaltskürzungen und einer politischen Debatte, in der Teilhabe zunehmend unter Kostendruck gerät, sei ein deutliches Signal notwendig: "Menschen mit Behinderungen sind keine 'Kostenfaktoren', sondern Trager*innen unveräußerlicher Rechte!" "Wir schlagen Alarm: Unter der aktuellen Bundesregierung aus CDU/CSU und SPD sehen wir gravierende Rückschritte für echte Teilhabe und Selbstbestimmung. Während Barrierefreiheit in der Privatwirtschaft weiterhin ein leeres Versprechen bleibt, drohen durch Pläne von Bund und Ländern massive Kürzungen in der Eingliederungshilfe. Deshalb gehen wir am 5. Mai 2026 deutschlandweit auf die Straße", betonte Raul Krauthausen von den Sozialhelden.
„Leistungen und Unterstützungsstrukturen infrage zu stellen, widerspricht dem Anspruch einer inklusiven Gesellschaft und den menschenrechtlichen Verpflichtungen der UN-Behinderten-rechtskonvention in besonderer Weise und steht damit im klaren Gegensatz zu ihrem verbindlichen Auftrag. Vor diesem Hintergrund wird auch mit Blick auf die Berliner Verwaltung deutlich, dass Anspruch und Realität auseinanderfallen können: Zwar wurde am 28. April 2026 veröffentlicht, dass die Berliner Verwaltung die gesetzliche Beschäftigungsquote für schwerbehinderte Menschen 2023 erfüllt hat , doch gleichzeitig ist das ein Rückgang gegenüber 2022. Zudem steht ein erheblicher Teil der Beschäftigten kurz vor dem Renteneintritt, während es an ausreichenden Ausbildungs- und Einstiegsmöglichkeiten für junge Menschen mit Behinderungen fehlt. So entwickelt sich schleichend eine Lücke, die nicht nur Teilhabechancen mindert, sondern sich perspektivisch auch auf die Leistungsfähigkeit der Verwaltung auswirkt. Ein Fachkräftemangel wird auf diese Weise mit verursacht, wenn vorhandene Potenziale nicht konsequent gefördert und einbezogen werden“, heißt es vom Berliner Landesbehindertenbeirat.
Der Vorsitzende des Landesbeirats, Thomas Seerig, erklärte: „Menschenrechte sind nicht verhandelbar – auch nicht in Zeiten knapper Kassen. Wer heute bei Inklusion und Teilhabe spart, verschärft die Probleme von morgen. Gerade die öffentliche Verwaltung muss ihrer Vorbildfunktion gerecht werden und endlich stärker in Ausbildung und Beschäftigung von Menschen mit Behinderungen investieren.“
Die Demonstration am 5. Mai macht diese Forderungen sichtbar und bietet zugleich Raum für Austausch und politische Diskussion.
Im Anschluss an den Demonstrationszug wird am Roten Rathaus eine Petition für ein gerechtes Behindertengleichstellungsgesetz (BGG) an Politiker und Politikerinnen übergeben und mit Gästen aus Politik und Gesellschaft diskutiert.
Ablauf der Demonstration:
• 15:00 Uhr – Auftakt am Brandenburger Tor
• 15:30–16:30 Uhr – Demonstrationszug zum Roten Rathaus
• ab 16:00 Uhr – Musik und Kundgebung am Roten Rathaus
Der Landesbeirat ruft alle Berliner*innen dazu auf, sich zu beteiligen und gemeinsam ein klares Zeichen zu setzen: Für Menschenrechte, für Teilhabe und für eine inklusive Zukunft.
„Der aktuelle Entwurf zur BGG-Reform ist kein Fortschritt – er ist Etikettenschwindel“, erklärte Raul Krauthausen. „Dass die Privatwirtschaft pauschal von baulichen Änderungen befreit wird, wenn diese angeblich zu teuer sind, ist eine Frechheit. Die Bundesregierung segnet damit Diskriminierung staatlich ab. Inklusion darf nicht länger vom Wohlwollen der Unternehmen abhängen. Wir brauchen einklagbare Rechte und Barrierefreiheit in allen Lebensbereichen: baulich, digital und kommunikativ!“
Raul Krauthausen und die Sozialhelden weisen zudem darauf hin, dass der Protest weitergeht: „Am 7. Mai 2026 berät der Bundestag in erster Lesung über die BGG-Reform. Ab 09:00 Uhr werden wir im Rahmen einer weiteren Aktion von AbilityWatch unter dem Motto ‚Baustelle Barrierefreiheit‘ direkt vor dem Reichstag präsent sein. Mit Warnwesten und Bauhelmen zeigen wir den Abgeordneten: Das Gesetz ist noch lange nicht fertig – wir fordern Nachbesserung statt fauler Kompromisse! Menschenrechte sind nicht verhandelbar! Zeigt Haltung, seid dabei!“




