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Jung und Alt nicht gegeneinander ausspielen!

Bild mit Portrait von Jugendlichen mit verschiedener Hautfarbe
Für Jugendliche ist der Start ins Berufsleben entscheidend
Foto: Franz26 In neuem Fenster öffnen via Pixabay In neuem Fenster öffnen

DÜSSELDORF (kobinet) Mit einer neuen Kampagne des Sozialverband SoVD in Nordrhein-Westfalen nimmt dieser Verband die Belange der Jugend in den Blick. Der traditionsreiche Sozialverband richtet sich mit einem dringenden Appell an die Politik und fordert, junge Menschen viel stärker als bisher zu berücksichtigen. Um dieser Forderung Nachdruck zu verleihen, startet der Verband sogar eigens eine Kampagne mit dem Titel "Join the bailout", einem Begriff, den einige noch aus der Zeit der Bankenrettung und der Euro-Krise vor etlichen Jahren kennen.

„Da dafür Geld und Maßnahmen in erheblichem Maße zur Verfügung standen, sagen wir: Auch die Jugend hat längst neue Chancen und eine echte Entlastungsoffensive verdient!“, so Greta Lutterbach, stellvertretende Landesgeschäftsführerin des SoVD NRW und beschreibt die Lage weiter: „Ob schlecht ausgestattete Schulen und überfüllte Unis, schier unbezahlbare Studentenzimmer, prekäre Jobs oder der bange Blick auf das Thema Rente – die Politik muss sich endlich mit Nachdruck um die Belange dieser inzwischen ziemlich frustrierten Generation kümmern, ansonsten droht eine Perspektivlosigkeit und eine Resignation, die wir uns einfach nicht leisten können und die unserer Demokratie erheblich schaden würde“, so die Initiatorin der Kampagne weiter. Hier sei nicht nur, aber auch und vor allem die NRW-Landesregierung gefordert, erst recht bei klassischen landespolitischen Themen wie Wohnraum und Bildung.

Wenn junge Menschen nicht mehr mit einem positiven Blick in die Zukunft schauen, sich politisch kaum noch berücksichtigt fühlen, nicht mehr daran glauben, sich mit Fleiß etwas aufbauen zu können und dann auch noch den Eindruck haben, die Lasten von morgen allein tragen zu müssen, dann ist der soziale Frieden und der Zusammenhalt in Gefahr, so das Fazit.

Mit seiner Kampagne will der SoVD NRW darüber informieren, was getan werden kann und getan werden muss, damit „Jung und Alt“ eben nicht gegeneinander ausgespielt werden. Weitere Einzelheiten zu dieser Kampagne sind auf dieser Internetseite zu erfahren.