Nürnberg (kobinet)
Die Bundes-Agentur für Arbeit hat einen neuen Bericht veröffentlicht.
Die Bundes-Agentur für Arbeit ist eine staatliche Einrichtung.
Sie hilft Menschen, Arbeit zu finden.
Der Bericht handelt von schwer-behinderten Menschen.
Er zeigt, wie es für sie auf dem Arbeits-Markt aussieht.
Der Arbeits-Markt ist kein Ort.
Er ist eine Idee.
Die Idee zeigt, wie Menschen Arbeit suchen und finden.
Der Bericht gilt für das Jahr 2025.
Im Jahr 2023 lebten rund 7,9 Millionen schwer-behinderte Menschen in Deutschland.
Eine Schwer-behinderung ist eine starke Einschränkung im Alltag.
Der Staat erkennt diese Behinderung offiziell an.
Das sind 9,3 Prozent aller Menschen in Deutschland.
Neuere Zahlen gibt es dazu noch nicht.
Im Jahr 2024 hatten 50,9 Prozent der schwer-behinderten Menschen einen Job.
Bei Menschen ohne Behinderung ist dieser Anteil deutlich höher.
Rund 1,14 Millionen schwer-behinderte Menschen arbeiteten 2024 in größeren Betrieben.
Ein Betrieb ist eine Firma.
Dort arbeiten Menschen zusammen.
Das sind Betriebe mit mindestens 20 Arbeits-Plätzen.
Diese Zahl stieg um 1,5 Prozent gegenüber dem Jahr davor.
Viele schwer-behinderte Menschen arbeiten in der Industrie.
Industrie bedeutet: Alle Fabriken in einem Gebiet.
Viele arbeiten auch in der öffentlichen Verwaltung.
Die Verwaltung regelt wichtige Dinge für Menschen.
Zum Beispiel in einer Stadt oder Behörde.
Die Verwaltung beschäftigt in 64 Prozent der Fälle genug schwer-behinderte Menschen.
Das ist der höchste Wert aller Bereiche.
Arbeit-Geber mit mindestens 20 Stellen müssen schwer-behinderte Menschen einstellen.
Ein Arbeit-Geber ist der Chef einer Firma.
Der Arbeit-Geber gibt Menschen Arbeit und bezahlt sie.
Das ist eine gesetzliche Pflicht.
Eine gesetzliche Pflicht ist eine Regel vom Staat.
Alle müssen diese Regel einhalten.
Weniger Betriebe als früher stellen gar keine schwer-behinderten Menschen ein.
Im Jahr 2025 waren 12,0 Prozent der schwer-behinderten Menschen arbeitslos.
Arbeitslos bedeutet: Eine Person hat keine Arbeit.
Sie sucht eine Stelle, findet aber keine.
Bei Menschen ohne Behinderung ist die Arbeits-Losigkeit geringer.
Schwer-behinderte arbeitslose Menschen haben oft eine gute Aus-bildung.
In einer Aus-bildung lernst du einen Beruf.
Du lernst in einer Schule und in einem Betrieb.
Sie sind aber im Durchschnitt älter als andere arbeitslose Menschen.
Schwer-behinderte Menschen sind oft länger arbeitslos.
Es ist für sie schwerer, eine neue Stelle zu finden.
Den ganzen Bericht kannst du hier lesen:
Bericht zur Arbeits-Markt-Situation schwerbehinderter Menschen

Foto: BA
Nürnberg (kobinet) Passend zum Tag der Arbeit hat die Bundesagentur für Arbeit einen Bericht zur Arbeitsmarktsituation schwerbehinderter Menschen in Deutschland für das Jahr 2025 vorgelegt. Die Arbeitslosigkeit von schwerbehinderten Menschen ist im Vergleich zur Gesamtbevölkerung höher und betrug im Jahr 2025 12,0 Prozent. Und dies obwohl schwerbehinderte Arbeitssuchende besser qualifiziert sind. Das ist ein Ergebnis des vorgelegten Berichts.
Im Bericht der Bundesagentur für Arbeit zur Arbeitsmarktsituation schwerbehinderter Menschen in Deutschland heißt es in der Zusammenfassung der wichtigsten Angaben:
• Im Jahr 2023 – aktuellere Daten liegen nocht nicht vor – lag die Zahl der schwerbehinderten Menschen in Deutschland bei
rund 7,9 Millionen, was einer Schwerbehindertenquote von 9,3 Prozent entspricht.
• Die Erwerbstätigenquote von schwerbehinderten Menschen betrug 2024 50,9 Prozent und lag damit deutlich unter der
Quote der Gesamtbevölkerung.
• Die Zahl der beschäftigten schwerbehinderten Menschen bei Arbeitgebern mit 20 oder mehr Arbeitsplätzen belief sich 2024
auf rund 1,14 Millionen und war damit um 1,5 Prozent höher als im Vorjahr.
• Die Beschäftigung von schwerbehinderten Menschen ist in verschiedenen Wirtschaftszweigen unterschiedlich verteilt,
wobei das Verarbeitende Gewerbe und die Öffentliche Verwaltung die größten Anteile aufweisen.
• Die Erfüllung der Beschäftigungspflicht von Arbeitgebern variiert stark zwischen den Branchen, wobei die Öffentliche
Verwaltung mit 64 Prozent den höchsten Anteil an vollständig erfüllten Pflichtarbeitsplätzen aufweist.
• Die Anzahl der Betriebe ohne besetzte Pflichtarbeitsplätze ist im Vergleich zum Vorjahr rückläufig.
• Die Arbeitslosigkeit von schwerbehinderten Menschen ist im Vergleich zur Gesamtbevölkerung höher und betrug im Jahr
2025 12,0 Prozent.
• Schwerbehinderte Arbeitslose haben im Vergleich zu nicht schwerbehinderten Arbeitslosen eine höhere Qualifikation,
jedoch sind sie auch älter und haben eine längere Arbeitslosigkeitsdauer. Die Abgangsrate aus der Arbeitslosigkeit ist bei schwerbehinderten Menschen niedriger als bei nicht schwerbehinderten Menschen, was bedeutet, dass sie weniger Chancen haben, eine neue Arbeitsstelle zu finden.

Foto: BA
Nürnberg (kobinet) Passend zum Tag der Arbeit hat die Bundesagentur für Arbeit einen Bericht zur Arbeitsmarktsituation schwerbehinderter Menschen in Deutschland für das Jahr 2025 vorgelegt. Die Arbeitslosigkeit von schwerbehinderten Menschen ist im Vergleich zur Gesamtbevölkerung höher und betrug im Jahr 2025 12,0 Prozent. Und dies obwohl schwerbehinderte Arbeitssuchende besser qualifiziert sind. Das ist ein Ergebnis des vorgelegten Berichts.
Im Bericht der Bundesagentur für Arbeit zur Arbeitsmarktsituation schwerbehinderter Menschen in Deutschland heißt es in der Zusammenfassung der wichtigsten Angaben:
• Im Jahr 2023 – aktuellere Daten liegen nocht nicht vor – lag die Zahl der schwerbehinderten Menschen in Deutschland bei
rund 7,9 Millionen, was einer Schwerbehindertenquote von 9,3 Prozent entspricht.
• Die Erwerbstätigenquote von schwerbehinderten Menschen betrug 2024 50,9 Prozent und lag damit deutlich unter der
Quote der Gesamtbevölkerung.
• Die Zahl der beschäftigten schwerbehinderten Menschen bei Arbeitgebern mit 20 oder mehr Arbeitsplätzen belief sich 2024
auf rund 1,14 Millionen und war damit um 1,5 Prozent höher als im Vorjahr.
• Die Beschäftigung von schwerbehinderten Menschen ist in verschiedenen Wirtschaftszweigen unterschiedlich verteilt,
wobei das Verarbeitende Gewerbe und die Öffentliche Verwaltung die größten Anteile aufweisen.
• Die Erfüllung der Beschäftigungspflicht von Arbeitgebern variiert stark zwischen den Branchen, wobei die Öffentliche
Verwaltung mit 64 Prozent den höchsten Anteil an vollständig erfüllten Pflichtarbeitsplätzen aufweist.
• Die Anzahl der Betriebe ohne besetzte Pflichtarbeitsplätze ist im Vergleich zum Vorjahr rückläufig.
• Die Arbeitslosigkeit von schwerbehinderten Menschen ist im Vergleich zur Gesamtbevölkerung höher und betrug im Jahr
2025 12,0 Prozent.
• Schwerbehinderte Arbeitslose haben im Vergleich zu nicht schwerbehinderten Arbeitslosen eine höhere Qualifikation,
jedoch sind sie auch älter und haben eine längere Arbeitslosigkeitsdauer. Die Abgangsrate aus der Arbeitslosigkeit ist bei schwerbehinderten Menschen niedriger als bei nicht schwerbehinderten Menschen, was bedeutet, dass sie weniger Chancen haben, eine neue Arbeitsstelle zu finden.




