BERLIN (kobinet)
Der Paritätische Gesamt-Verband ist ein Wohl-fahrts-Verband.
Ein Wohl-fahrts-Verband ist eine große Organisation.
Die Organisation hilft Menschen, die Unterstützung brauchen.
Katja Kipping leitet den Paritätischen Gesamt-Verband.
Sie ist die Geschäfts-Führerin.
Die Geschäfts-Führerin trifft die wichtigen Entscheidungen.
Katja Kipping findet die Pläne der Bundes-Regierung gut.
Die Bundes-Regierung will eine Zucker-Steuer einführen.
Eine Zucker-Steuer ist eine Abgabe an den Staat.
Du zahlst sie beim Kauf von Lebens-Mitteln mit viel Zucker.
Süße Getränke und Lebens-Mittel mit viel Zucker werden dann teurer.
Katja Kipping sagt: Die Zucker-Steuer soll die Ernährung verbessern.
Ernährung bedeutet: alles, was du isst und trinkst.
Dein Körper braucht das zum Leben.
Die Zucker-Steuer soll nicht nur Geld bringen.
Die Regierung soll noch mehr tun.
Die Regierung soll Spekulation mit Lebens-Mitteln stoppen.
Spekulation bedeutet: Manche Menschen kaufen viele Waren auf.
Dann verkaufen sie die Waren teurer weiter.
So steigen die Preise künstlich an.
Das schadet Menschen mit wenig Geld.
Die Regierung soll auch Menschen mit Ernährungs-Armut helfen.
Ernährungs-Armut bedeutet: Manche Menschen haben zu wenig Geld.
Sie können sich kein gesundes Essen kaufen.
Manche Menschen haben die Krankheit Zöliakie.
Zöliakie spricht man so: Tsö-lia-kie.
Bei dieser Krankheit darf man kein Gluten essen.
Gluten ist ein Stoff in vielen Getreide-Produkten.
Zum Beispiel in Brot oder Nudeln.
Lebens-Mittel ohne Gluten kosten oft mehr Geld.
Diese Menschen brauchen besondere Unterstützung.
Soziale Einrichtungen sollen auf gesünderes Essen umstellen.
Soziale Einrichtungen sind zum Beispiel Schulen oder Kranken-Häuser.
Dort essen viele Menschen gemeinsam.
Das nennt man Klima-gesunde Gemeinschafts-Verpflegung.
Das Essen ist gut für Menschen und auch gut für die Umwelt.
Die Einrichtungen sollen dabei Hilfe bekommen.

Foto: Clker-Free-Vector-Images In neuem Fenster öffnen via Pixabay In neuem Fenster öffnen
BERLIN (kobinet) Der Paritätische begrüßt, wie Katja Kipping, die Geschäftsführerin beim Paritätischen Gesamtverband betont, ausdrücklich die Pläne der Bundesregierung zur Einführung einer Zuckersteuer. "Als Wohlfahrtsverband verstehen wir die Zuckersteuer weniger als ein Instrument zum Stopfen von Haushaltslöchern, sondern eher als Instrument einer Ernährungswende. Insofern sollte die Regierung nicht bei der Einführung einer Zuckersteuer stehen bleiben. Vielmehr müssen Maßnahmen gegen Spekulationen mit Lebensmitteln, gegen Ernährungsarmut, zur Anerkennung von Mehrbedarfen bei ernährungsbedingten Krankheiten wie Zöliakie und eine Unterstützung sozialer Einrichtungen bei der Umstellung auf klimagesunde Gemeinschafsverpflegung folgen.", so Kipping.

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BERLIN (kobinet) Der Paritätische begrüßt, wie Katja Kipping, die Geschäftsführerin beim Paritätischen Gesamtverband betont, ausdrücklich die Pläne der Bundesregierung zur Einführung einer Zuckersteuer. "Als Wohlfahrtsverband verstehen wir die Zuckersteuer weniger als ein Instrument zum Stopfen von Haushaltslöchern, sondern eher als Instrument einer Ernährungswende. Insofern sollte die Regierung nicht bei der Einführung einer Zuckersteuer stehen bleiben. Vielmehr müssen Maßnahmen gegen Spekulationen mit Lebensmitteln, gegen Ernährungsarmut, zur Anerkennung von Mehrbedarfen bei ernährungsbedingten Krankheiten wie Zöliakie und eine Unterstützung sozialer Einrichtungen bei der Umstellung auf klimagesunde Gemeinschafsverpflegung folgen.", so Kipping.




