DÜSSELDORF (kobinet)
Der Sozial-Verband NRW kritisiert ein neues Gesetz.
Ein Sozial-Verband ist eine Gruppe von Menschen.
Diese Menschen kämpfen für faire Behandlung aller.
Das Gesetz heißt GKV-Kosten-Stabilisierungs-Gesetz.
GKV bedeutet: Gesetzliche Kranken-Versicherung.
Eine Kranken-Versicherung bezahlt den Arzt für dich.
Dieses Gesetz soll die Kosten der Kranken-Kassen senken.
Der Sozial-Verband NRW findet das Gesetz schlecht.
Das Gesetz schadet Menschen mit wenig Geld.
Menschen müssen mehr Geld für Medikamente bezahlen.
Das nennt man Zu-Zahlung.
Eine Zu-Zahlung ist Geld, das du selbst bezahlen musst.
Zum Beispiel beim Kauf von Medikamenten in der Apotheke.
Zu-Zahlungen treffen vor allem Menschen mit wenig Geld.
Auch Zahn-Ersatz wird teurer.
Zahn-Ersatz sind künstliche Zähne vom Zahnarzt.
Das sagt Verbands-Präsident Horst Vöge.
Horst Vöge kritisiert noch etwas anderes.
Viele arme Menschen bekommen Grund-Sicherung.
Grund-Sicherung ist Geld vom Staat.
Menschen ohne eigenes Geld bekommen diese Hilfe.
Der Staat zahlt die Kranken-Kassen-Beiträge dieser Menschen nicht vollständig.
Ein Kranken-Kassen-Beitrag ist Geld, das du jeden Monat zahlst.
Dafür bist du bei der Kranken-Kasse versichert.
Das reicht nicht aus, sagt Horst Vöge.
Der Sozial-Verband NRW fordert Änderungen am Gesetz.
Der Bundes-Tag soll das Gesetz ändern.
Der Bundes-Tag ist eine Gruppe von Politikern.
Die Menschen in Deutschland wählen diese Politiker.
Alle Menschen sollen gut versorgt werden.
Menschen mit wenig Geld dürfen nicht benachteiligt werden.

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DÜSSELDORF (kobinet) Der Sozialverband NRW übt scharfe Kritik am aktuellen Entwurf des GKV-Kostenstabilisierungsgesetzes. Insbesondere für Menschen mit geringen und mittleren Einkommen drohen spürbare Mehrbelastungen. So sieht der Gesetzentwurf unter anderem höhere beziehungsweise weiterhin erhebliche Zuzahlungen für Medikamente vor. "Diese treffen vor allem jene Versicherten, die ohnehin finanziell stark eingeschränkt sind. Auch die geplante Reduzierung der Festzuschüsse für Zahnersatz verschärft die soziale Schieflage im Gesundheitssystem weiter", mahnt Präsident Horst Vöge an.
Besonders kritisch bewertet der Verband zudem die weiterhin unzureichende Finanzierung der gesetzlichen Krankenversicherung aus Steuermitteln. „Die geplanten zusätzlichen Bundeszuschüsse für die Beiträge von Grundsicherungsempfängern bleiben weit hinter dem tatsächlichen Bedarf zurück. Statt einer vollständigen Kostenübernahme handelt es sich lediglich um eine unzureichende Abschlagszahlung“, betont Horst Vöge.
Der VdK NRW fordert den Bundestag daher auf, den Gesetzentwurf nochmals grundlegend zu überarbeiten. Eine solidarische Gesundheitsversorgung darf nicht zulasten derjenigen gehen, die ohnehin am stärksten belastet sind.

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DÜSSELDORF (kobinet) Der Sozialverband NRW übt scharfe Kritik am aktuellen Entwurf des GKV-Kostenstabilisierungsgesetzes. Insbesondere für Menschen mit geringen und mittleren Einkommen drohen spürbare Mehrbelastungen. So sieht der Gesetzentwurf unter anderem höhere beziehungsweise weiterhin erhebliche Zuzahlungen für Medikamente vor. "Diese treffen vor allem jene Versicherten, die ohnehin finanziell stark eingeschränkt sind. Auch die geplante Reduzierung der Festzuschüsse für Zahnersatz verschärft die soziale Schieflage im Gesundheitssystem weiter", mahnt Präsident Horst Vöge an.
Besonders kritisch bewertet der Verband zudem die weiterhin unzureichende Finanzierung der gesetzlichen Krankenversicherung aus Steuermitteln. „Die geplanten zusätzlichen Bundeszuschüsse für die Beiträge von Grundsicherungsempfängern bleiben weit hinter dem tatsächlichen Bedarf zurück. Statt einer vollständigen Kostenübernahme handelt es sich lediglich um eine unzureichende Abschlagszahlung“, betont Horst Vöge.
Der VdK NRW fordert den Bundestag daher auf, den Gesetzentwurf nochmals grundlegend zu überarbeiten. Eine solidarische Gesundheitsversorgung darf nicht zulasten derjenigen gehen, die ohnehin am stärksten belastet sind.




