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Koalitionsvorschläge: Paritätischer kritisiert Entlastung mit der Gießkanne

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Foto: Paritätischer Gesamtverband

Berlin (kobinet) Aus Anlass der am 13. April 2026 veröffentlichten Ankündigungen der Bundesregierung zu vorübergehenden Entlastungsmaßnahmen im Energiebereich hat sich Dr. Joachim Rock, Hauptgeschäftsführer des Paritätischen Gesamtverbandes, wie folgt geäußert: "Was die Koalition vorlegt, ist eine auf nur zwei Monate befristete Entlastung mit der Gießkanne. Der Tankrabatt entlastet viele besonders belastete Personengruppen zu kurz und in zu geringem Umfang, während ein großer Verbrauch unabhängig vom konkreten Bedarf begünstigt wird. Die notwendige Stärkung des ÖPNV und eine gezielte Unterstützung sozialer Dienste fehlen völlig. Wer kein Auto hat, wer arm ist, geht leer aus. Wir brauchen nachhaltige und gezielte Lösungen, die Bundesregierung liefert das Gegenteil."

Die Bundesregierung müsse nachliefern: „Ein Mobilitäts- und Klimageld für Menschen mit geringem Einkommen, eine Direktförderung für soziale Dienste und ein dauerhafter Sozialtarif beim Deutschlandticket sind wichtige Maßnahmen, die in die Zukunft führen. Wer nur an der Zapfsäule entlastet, hat den Umfang der Krise noch nicht erfasst“, betonte Dr. Joachim Rock vom Partitätischen.