DÜSSELDORF (kobinet)
Der Sozial-Verband VdK NRW ist ein großer Verein.
Der Verein hilft Menschen mit Problemen.
Zum Beispiel bei Gesundheit oder Rente.
Der Verein lehnt neue Pläne der Bundes-Regierung ab.
Die Bundes-Regierung will Zu-Zahlungen erhöhen.
Zu-Zahlungen bedeutet: Du musst selbst Geld bezahlen.
Das gilt für Arzt-Kosten oder Medikamente.
Das gilt für Medikamente auf Rezept.
Ein Rezept ist ein Zettel vom Arzt.
Mit dem Zettel bekommst du Medikamente.
Das gilt auch für Aufenthalte im Kranken-Haus.
Beim Kranken-Haus-Aufenthalt bleibt eine Person im Kranken-Haus.
Sie schläft dort und wird behandelt.
Bisher zahlen Patienten zwischen 5 und 10 Euro selbst.
In Zukunft sollen es 7,50 bis 15 Euro sein.
Das ist deutlich mehr Geld.
VdK-Präsident Horst Vöge sagt: Das ist ungerecht.
Ein Präsident ist der Chef eines Vereins oder einer Organisation.
Viele Menschen nehmen täglich mehrere Medikamente.
Das sind oft ältere Menschen und Rentner.
Das sind auch Menschen mit dauerhaften Krankheiten.
Für diese Menschen ist mehr zahlen sehr schwer.
Das Leben kostet heute schon viel Geld.
Viele Menschen haben wenig Geld übrig.
Höhere Zu-Zahlungen machen das noch schwerer.
Manche Menschen kaufen dann keine Medikamente mehr.
Das ist gefährlich für ihre Gesundheit.
Horst Vöge sagt: Gesundheit darf kein Luxus sein.
Luxus bedeutet: etwas, das nur Menschen mit viel Geld haben können.
Jeder Mensch soll gute Medizin bekommen.
Egal wie viel Geld jemand hat.
Der VdK NRW hat eine klare Forderung.
Eine Forderung ist ein Wunsch, den du laut sagst.
Du willst, dass etwas passiert.
Die Bundes-Regierung soll die Pläne stoppen.
Die Versorgung der Menschen soll gut bleiben.
Versorgung bedeutet: Menschen bekommen Hilfe, zum Beispiel Medikamente oder Arzt-Hilfe.
Die Versicherten sollen nicht mehr zahlen müssen.
Versicherte sind Menschen mit einer Kranken-Kasse.
Die Kranken-Kasse bezahlt den Arzt für sie.
Viele Menschen bekommen Bürger-Geld.
Bürger-Geld ist Geld vom Staat.
Menschen bekommen es, wenn sie keine Arbeit haben.
Der VdK NRW fordert: Der Staat soll helfen.
Der Staat soll die Kranken-Kassen-Beiträge für diese Menschen bezahlen.
Kranken-Kassen-Beiträge sind monatliche Zahlungen an die Kranken-Kasse.
Bisher zahlen andere Versicherte diese Kosten mit.
Das sind 92 Prozent aller Menschen in Deutschland.
Es geht um 12 Milliarden Euro.
1 Milliarde ist 1.000 Millionen.
Das ist eine sehr große Zahl.
Der Staat soll diese Kosten selbst übernehmen.

Foto: Irina Tischer
DÜSSELDORF (kobinet) Der Sozialverband VdK NRW kritisiert die geplante Erhöhung der Zuzahlungen für verschreibungspflichtige Medikamente und Krankenhausaufenthalte scharf. "Die vorgesehenen Anhebungen von 5–10 Euro auf 7,50–15 Euro stellen aus unserer Sicht eine unverhältnismäßige Belastung für Patientinnen und Patienten dar – insbesondere für ältere Menschen, Rentnerinnen und Rentner sowie chronisch Kranke, die häufig mehrere Medikamente täglich einnehmen müssen", sagt Präsident Horst Vöge.
Der Verband warnt vor einer weiteren sozialen Schieflage im Gesundheitswesen. Schon heute seien viele Betroffene durch steigende Lebenshaltungskosten stark unter Druck. Zusätzliche Zuzahlungen würden dazu führen, dass notwendige medizinische Versorgung zunehmend vom Geldbeutel abhängt. „Das ist der falsche Weg“, betont Horst Vöge, „Gesundheit darf nicht zu einer Frage der finanziellen Leistungsfähigkeit werden. Es besteht die reale Gefahr, dass Menschen aus Kostengründen auf dringend benötigte Medikamente verzichten und so ihre Gesundheit gefährden.“ Der VdK NRW fordert die Bundesregierung auf, die Pläne umgehend zurückzunehmen und stattdessen die Versorgungsqualität zu sichern, ohne die Versicherten weiter finanziell zu belasten.
Aus Sicht des VdK NRW sollte der Staat erstmal seinen Aufgaben nachkommen, indem er die Beiträge von Bürgergeldbeziehenden vollständig und sofort übernimmt. Horst Vöge: „Wir sprechen hier von 12 Milliarden Euro, die bisher von Versicherten (92 Prozent der Bevölkerung) gezahlt wurden.“

Foto: Irina Tischer
DÜSSELDORF (kobinet) Der Sozialverband VdK NRW kritisiert die geplante Erhöhung der Zuzahlungen für verschreibungspflichtige Medikamente und Krankenhausaufenthalte scharf. "Die vorgesehenen Anhebungen von 5–10 Euro auf 7,50–15 Euro stellen aus unserer Sicht eine unverhältnismäßige Belastung für Patientinnen und Patienten dar – insbesondere für ältere Menschen, Rentnerinnen und Rentner sowie chronisch Kranke, die häufig mehrere Medikamente täglich einnehmen müssen", sagt Präsident Horst Vöge.
Der Verband warnt vor einer weiteren sozialen Schieflage im Gesundheitswesen. Schon heute seien viele Betroffene durch steigende Lebenshaltungskosten stark unter Druck. Zusätzliche Zuzahlungen würden dazu führen, dass notwendige medizinische Versorgung zunehmend vom Geldbeutel abhängt. „Das ist der falsche Weg“, betont Horst Vöge, „Gesundheit darf nicht zu einer Frage der finanziellen Leistungsfähigkeit werden. Es besteht die reale Gefahr, dass Menschen aus Kostengründen auf dringend benötigte Medikamente verzichten und so ihre Gesundheit gefährden.“ Der VdK NRW fordert die Bundesregierung auf, die Pläne umgehend zurückzunehmen und stattdessen die Versorgungsqualität zu sichern, ohne die Versicherten weiter finanziell zu belasten.
Aus Sicht des VdK NRW sollte der Staat erstmal seinen Aufgaben nachkommen, indem er die Beiträge von Bürgergeldbeziehenden vollständig und sofort übernimmt. Horst Vöge: „Wir sprechen hier von 12 Milliarden Euro, die bisher von Versicherten (92 Prozent der Bevölkerung) gezahlt wurden.“




