Berlin (kobinet)
Verena Bentele ist die Chefin des Sozial-Verbands VdK.
Der Sozial-Verband VdK hilft Menschen mit wenig Geld.
Verena Bentele hat etwas zur geplanten Entlastung gesagt.
Entlastung bedeutet: Menschen sollen weniger zahlen müssen.
Die Regierung plant ein Entlastungs-Paket.
Das ist eine Sammlung von Hilfen vom Staat.
Diese Hilfen sollen das Leben günstiger machen.
Verena Bentele findet das Paket nicht gut genug.
Die Regierung will die Mineralöl-Steuer senken.
Mineralöl-Steuer ist eine Abgabe auf Benzin und Diesel.
Diese Abgabe zahlt man beim Tanken an den Staat.
Der Preis soll für 2 Monate sinken.
Verena Bentele sagt: Das hilft armen Menschen nicht wirklich.
Firmen könnten das gesparte Geld einfach behalten.
Menschen mit wenig Geld brauchen direkte Hilfe.
Direkte Hilfe bedeutet: Das Geld kommt sicher an.
Indirekte Hilfe bedeutet: Der Staat senkt nur Preise oder Steuern.
Bei indirekter Hilfe bekommt man kein Geld direkt.
Verena Bentele sagt: Indirekte Hilfe reicht nicht.
Wer wenig Geld hat, braucht sichere und direkte Hilfe.
Die Regierung plant eine steuer-freie Prämie.
Prämie bedeutet: Eine Sonder-Zahlung vom Arbeit-Geber.
Steuer-frei bedeutet: Von diesem Geld muss man keine Steuern zahlen.
Aber Rentnerinnen und Rentner bekommen diese Prämie nicht.
Studierende bekommen diese Prämie auch nicht.
Genau diese Menschen leiden am meisten unter hohen Preisen.
Verena Bentele sagt: Das ist ungerecht.
Wirtschaftliche Interessen werden berücksichtigt.
Wirtschaftliche Interessen bedeutet: Jemand möchte Geld verdienen oder sparen.
Berücksichtigen bedeutet: Man denkt daran und handelt danach.
Aber Menschen mit wenig Geld werden vergessen.
Der Sozial-Verband VdK fordert deshalb eine Änderung.
Die Hilfe soll gezielt bei armen Menschen ankommen.
Gezielt bedeutet: Genau für bestimmte Menschen gedacht.
Pauschale Maßnahmen helfen nicht allen gleich gut.
Pauschal bedeutet: Alle bekommen das Gleiche, egal wie viel Hilfe sie brauchen.
Soziale Gerechtigkeit braucht konkrete Maßnahmen.
Soziale Gerechtigkeit bedeutet: Alle Menschen sollen die gleichen Chancen haben.
Konkrete Maßnahmen bedeutet: Klare und sichere Schritte für bestimmte Menschen.

Foto: VdK Bayern
Berlin (kobinet) Die VdK-Präsidentin Verena Bentele hat sich zum geplanten Entlastungspaket der Regierungskoalition geäußert und kritisiert, dass dieses keine echte Hilfe für Menschen mit niedrigem Einkommen bietet: "Die Senkung der Mineralölsteuer um rund 17 Cent pro Liter für zwei Monate wird als Entlastung verkauft. In Wirklichkeit ist sie aber keine gezielte Hilfe für Menschen mit geringen Einkommen. Denn ob diese Entlastung überhaupt bei den Verbraucherinnen und Verbrauchern ankommt, ist völlig offen. Einen wirksamen Mechanismus, der die vollständige Weitergabe garantiert, gibt es nicht. Damit droht sich ein bekanntes Muster zu wiederholen: Staatliche Maßnahmen verpuffen, während Unternehmen profitieren. Gerade Menschen, die jeden Euro zweimal umdrehen müssen, gehen dann leer aus."
Hinter der Entscheidung stehe nach Ansicht von Verena Bentele einmal mehr die Hoffnung, dass Entlastungen über den Markt bei den Bürgerinnen und Bürgern ankommen. Doch diese Rechnung gehe für viele nicht auf. Wer schon heute kaum über die Runden komme, könne sich auf solche indirekten Effekte nicht verlassen. Soziale Entlastung müsse dort ankommen, wo sie gebraucht wird, und zwar direkt und verlässlich.
„Auch die geplante steuerfreie Prämie für Beschäftigte greift zu kurz. Rentnerinnen und Rentner, Studierende oder Familien mit geringen Einkommen profitieren kaum oder überhaupt nicht davon. Gerade diejenigen, die besonders stark unter steigenden Preisen leiden, bleiben also außen vor. Unterm Strich zeigt sich eine Schieflage: Während wirtschaftliche Interessen berücksichtigt werden, fehlt es an wirksamer Unterstützung für einkommensschwache Haushalte. Der Sozialverband VdK fordert deshalb eine klare Neuausrichtung: weg von pauschalen Maßnahmen, hin zu zielgenauer Entlastung. Denn soziale Gerechtigkeit entsteht nicht durch Hoffnung, sondern durch konkrete Maßnahmen“, betonte die VdK-Präsidentin.

Foto: VdK Bayern
Berlin (kobinet) Die VdK-Präsidentin Verena Bentele hat sich zum geplanten Entlastungspaket der Regierungskoalition geäußert und kritisiert, dass dieses keine echte Hilfe für Menschen mit niedrigem Einkommen bietet: "Die Senkung der Mineralölsteuer um rund 17 Cent pro Liter für zwei Monate wird als Entlastung verkauft. In Wirklichkeit ist sie aber keine gezielte Hilfe für Menschen mit geringen Einkommen. Denn ob diese Entlastung überhaupt bei den Verbraucherinnen und Verbrauchern ankommt, ist völlig offen. Einen wirksamen Mechanismus, der die vollständige Weitergabe garantiert, gibt es nicht. Damit droht sich ein bekanntes Muster zu wiederholen: Staatliche Maßnahmen verpuffen, während Unternehmen profitieren. Gerade Menschen, die jeden Euro zweimal umdrehen müssen, gehen dann leer aus."
Hinter der Entscheidung stehe nach Ansicht von Verena Bentele einmal mehr die Hoffnung, dass Entlastungen über den Markt bei den Bürgerinnen und Bürgern ankommen. Doch diese Rechnung gehe für viele nicht auf. Wer schon heute kaum über die Runden komme, könne sich auf solche indirekten Effekte nicht verlassen. Soziale Entlastung müsse dort ankommen, wo sie gebraucht wird, und zwar direkt und verlässlich.
„Auch die geplante steuerfreie Prämie für Beschäftigte greift zu kurz. Rentnerinnen und Rentner, Studierende oder Familien mit geringen Einkommen profitieren kaum oder überhaupt nicht davon. Gerade diejenigen, die besonders stark unter steigenden Preisen leiden, bleiben also außen vor. Unterm Strich zeigt sich eine Schieflage: Während wirtschaftliche Interessen berücksichtigt werden, fehlt es an wirksamer Unterstützung für einkommensschwache Haushalte. Der Sozialverband VdK fordert deshalb eine klare Neuausrichtung: weg von pauschalen Maßnahmen, hin zu zielgenauer Entlastung. Denn soziale Gerechtigkeit entsteht nicht durch Hoffnung, sondern durch konkrete Maßnahmen“, betonte die VdK-Präsidentin.




