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Geschwistererlebnisse in Bayern

Zwei junge Frauen halten sich in den Armen und lachen
Bildmotiv zum Geschwistertag
Foto: Lebenshilfe - David Maurer

ERLANGEN (kobinet) Die Schwester oder der Bruder von einem Kind mit Behinderung zu sein, das ist für viele etwas Besonderes. Viele Geschwister übernehmen früh Verantwortung in der Familie und stecken selbst zurück. "Das kostet viel Kraft. Deshalb brauchen auch Geschwister unsere Unterstützung!" Das betont die Lebenshilfe-Landesvorsitzende Carolina Trautner anlässlich des Welttag der Geschwister am 10. April. Die Lebenshilfe Bayern bietet deshalb seit vielen Jahren eigene Freizeiten und Seminare für Geschwister von Menschen mit Behinderungen und chronischen Erkrankungen.

Auch im Jahr 2026 geht es in den bayerischen Pfingstferien los mit der Abenteuerwoche „Mut tut gut“ für die 12- bis 17-jährigen Geschwister. Und in den Sommerferien folgt für die 8- bis 13-Jährigen die Erlebniswoche „Ich bin ein Geschwisterkind“.

Auch für erwachsene Geschwister gibt es wieder Seminare zum Informieren, Austauschen und Vernetzen: Im September findet der zweitägige Workshop „Mein Leben – meine Zukunft“ in Präsenz in Erlangen statt und im November das Online-Seminar Im „Dschungel“ der Bürokratie.

Das Fortbildungsinstitut der Lebenshilfe Bayern bietet ein praxisbezogenes Angebot an Fort- und Weiterbildungen für alle, die in sozialen Einrichtungen insbesondere in der Eingliederungshilfe arbeiten. Außerdem unterstützt und fördert die Lebenshilfe Bayern erwachsene Menschen mit Behinderungen und deren Familien, vor allem Eltern und Geschwister, mit eigenen Seminaren und Freizeiten. Alle Kurse können ohne eine Mitgliedschaft oder Mitarbeit bei der Lebenshilfe besucht werden.

Unter dem Motto „Lebenshilfe für Geschwister“ hat die Bundesvereinigung dazu zahlreiche Informationen auf ihrer Website zusammengestellt.