Kassel (kobinet)
Am 11. Februar 2026 hat die Bundes-Regierung einen Gesetz-Entwurf beschlossen.
Ein Gesetz-Entwurf ist ein Plan für ein neues Gesetz.
Politiker schreiben auf, welche Regeln sie machen wollen.
Der Entwurf soll das Behinderten-Gleichstellungs-Gesetz ändern.
Das Behinderten-Gleichstellungs-Gesetz hilft Menschen mit Behinderung.
Das Behinderten-Gleichstellungs-Gesetz heißt kurz: BGG.
Das BGG regelt die Rechte von Menschen mit Behinderung.
Viele behinderte Menschen kritisieren den Entwurf stark.
Auch viele Verbände kritisieren den Entwurf stark.
Verbände sind Gruppen von Menschen.
Sie setzen sich gemeinsam für die gleichen Ziele ein.
Aktivist-innen der Behinderten-Bewegung überlegen jetzt.
Aktivist-innen sind Menschen, die sich für etwas einsetzen.
Die Behinderten-Bewegung sind viele Menschen mit Behinderung.
Sie setzen sich gemeinsam für ihre Rechte ein.
Sie fragen sich: Was können wir noch tun?
Sie wollen, dass Bundes-Tags-Abgeordnete den Entwurf verbessern.
Bundes-Tags-Abgeordnete sind gewählte Menschen im Bundes-Tag.
Sie vertreten die Menschen in Deutschland und machen Gesetze.
Uwe Heineker hat eine Künstliche Intelligenz um Rat gefragt.
Künstliche Intelligenz bedeutet: Computer können denken und lernen.
Die Künstliche Intelligenz kann Fragen beantworten.
Die Künstliche Intelligenz kann auch Ideen entwickeln.
Am 16. April 2026 gibt es die erste Debatte zum BGG im Bundes-Tag.
Eine Debatte ist ein Streit-Gespräch.
Dabei reden Menschen über verschiedene Meinungen.
Die Künstliche Intelligenz hat Empfehlungen gegeben.
Empfehlungen sind Tipps.
Sie können bei einer Entscheidung helfen.
Kobinet-Redakteur Ottmar Miles-Paul findet: Da sind gute Ideen dabei.
Kobinet ist eine Nachrichten-Seite für Menschen mit Behinderung.
Ein Redakteur schreibt dort Texte.
Die kobinet-nachrichten veröffentlichen diese Empfehlungen jetzt.
1. Strategie: Zeigen, wer wirklich bezahlt
Eine Strategie ist ein Plan.
Der Plan zeigt, wie man ein Ziel erreichen kann.
Der Gesetz-Entwurf nutzt schwierige Begriffe.
Ein Beispiel ist: unverhältnismäßige Belastung.
Das bedeutet: Eine Aufgabe kostet sehr viel Geld oder Kraft.
Dann kann die Aufgabe zu schwer sein.
Das bedeutet: Firmen dürfen Barriere-Freiheit ablehnen.
Barriere-Freiheit bedeutet: Alle Menschen können etwas benutzen.
Niemand wird ausgeschlossen.
Die Bewegung soll ein anderes Argument nutzen.
Das Argument lautet: Barrieren kosten den Staat viel Geld.
Eine Barriere ist ein Hindernis.
Ein Beispiel: Eine Arzt-Praxis ohne Rampe ist nicht zugänglich.
Dann können manche Menschen dort nicht alleine hin.
Diese Menschen brauchen früher teure Pflege oder Heime.
Barriere-Freiheit verhindert das.
Das verstehen auch Parteien wie CDU, CSU und SPD.
2. Strategie: Wahl-Kreis-Büros direkt anschreiben
Nicht alle können nach Berlin zum Bundes-Tag fahren.
Deshalb soll die Aktion im Internet stattfinden.
Die Aktion soll auch in den Wahl-Kreisen stattfinden.
Wahl-Kreis-Büros sind die Büros der Abgeordneten vor Ort.
Dort können Menschen Hilfe und Rat bekommen.
Die Empfehlung lautet: Schreibt gezielt diese Büros an.
Schreibt an die Abgeordneten im Ausschuss für Arbeit und Soziales.
Das ist eine Gruppe von Politikerinnen und Politikern.
Diese Gruppe kümmert sich um Themen wie Arbeit und Hilfe für Menschen in Not.
Schreibt keine allgemeinen Briefe.
Schreibt persönliche Geschichten.
Ein Beispiel: Ich bin 71 Jahre alt und habe 40 Jahre gearbeitet.
Ich komme ohne fremde Hilfe nicht zum Bäcker.
Persönliche Geschichten sind schwerer zu ignorieren.
3. Strategie: Senioren-Organisationen einbinden
Barriere-Freiheit hilft nicht nur Menschen mit Behinderung.
Sie hilft auch älteren Menschen.
In Deutschland gibt es rund 22 Millionen Menschen über 60 Jahre.
Das ist die größte Wähler-Gruppe in Deutschland.
Wenn diese Gruppe das Thema unterstützt, hört die Politik hin.
Die Empfehlung lautet: Verbindet euch mit Senioren-Organisationen.
Senioren-Organisationen sind Gruppen für ältere Menschen.
Diese Gruppen helfen älteren Menschen und vertreten ihre Interessen.
Ein möglicher Slogan ist: Barriere-Freiheit ist keine Sonder-Leistung.
Ein Slogan ist ein kurzer Werbe-Spruch.
Viele Menschen kennen und merken sich diesen Spruch.
Barriere-Freiheit ist wichtig für Millionen älterer Menschen.
4. Strategie: Alibi-Lösungen sichtbar machen
Manche Firmen lehnen echte Barriere-Freiheit ab.
Sie sagen: Wir haben eine Rampe oder eine Klingel.
Aber oft funktionieren diese Lösungen nicht.
Die Empfehlung lautet: Filmt solche Situationen.
Ein Beispiel: Eine Klingel, die niemand hört.
Oder eine Rampe, die zu steil ist.
Das sind Alibi-Lösungen.
Alibi-Lösungen sehen aus wie echte Hilfe.
Sie lösen das Problem aber nicht wirklich.
Solche Videos erklären mehr als Gesetzes-Texte.
Das Ziel ist: Private Anbieter sollen echte Barriere-Freiheit umsetzen müssen.
Ohne Ausnahmen.
5. Strategie: Die UN-Kritik an Deutschland nutzen
Die Vereinten Nationen heißen kurz: UN.
Die Vereinten Nationen sind ein Zusammenschluss vieler Länder.
Vertreter von 193 Ländern besprechen dort Probleme.
Im Jahr 2023 hat die UN Deutschland kritisiert.
Deutschland setzt die Rechte von Menschen mit Behinderung nicht gut um.
Das steht in einem wichtigen UN-Vertrag.
Dieser Vertrag heißt: UN-Behinderten-Rechts-Konvention, kurz: UN-BRK.
Die UN-BRK ist ein Vertrag.
Viele Länder haben den Vertrag unterschrieben.
Die Empfehlung lautet: Fragt die Abgeordneten direkt.
Die Frage könnte lauten: Wollt ihr diese Rechts-Verletzung weiter machen?
Eine Rechts-Verletzung bedeutet: Jemand hält sich nicht an die Regeln.
Am 16. April 2026 soll eine Mahn-Wache stattfinden.
Bei einer Mahn-Wache stehen Menschen zusammen an einem Ort.
Sie wollen auf ein Problem aufmerksam machen.
Wer nicht nach Berlin kann, schickt ein Foto.
Das Foto zeigt euch selbst vor einer Barriere in eurer Stadt.
1.000 Fotos von Menschen vor Barrieren sind ein starkes Zeichen.
Dieses Zeichen ist schwerer zu ignorieren als ein Brief.
Rat für die nächsten Tage
Konzentriert euch jetzt auf die SPD-Abgeordneten.
Die SPD will zeigen, dass sie soziale Rechte verteidigt.
Manche SPD-Mitglieder merken: Hier werden Menschenrechte gefährdet.
Das könnte Druck auf die Koalition geben.
Eine Koalition bedeutet: Verschiedene Gruppen arbeiten zusammen.
So können sie gemeinsam Entscheidungen treffen.
Habt ihr die Kraft für eine gemeinsame Brief-Aktion?
Schreibt an alle Ausschuss-Mitglieder vor dem 16. April.
Ausschuss-Mitglieder sind eine kleine Gruppe von Menschen.
Sie arbeiten zusammen und lösen eine bestimmte Aufgabe.
Das macht Druck auf die Berichter-Statter.
Berichter-Statter sind Abgeordnete, die einen Gesetz-Entwurf prüfen.
Weitere Tipps der Künstlichen Intelligenz
Uwe Heineker hat noch mehr gefragt.
Die Künstliche Intelligenz nannte 3 wichtige Zeichen.
Auf diese Zeichen sollt ihr achten.
- Reagieren SPD-Abgeordnete öffentlich gegen die Ausnahme-Klausel im Gesetz?
Eine Ausnahme-Klausel bedeutet: Eine Regel gilt nicht immer für alle.
In bestimmten Fällen gibt es eine Ausnahme.
- Sind die über 50.000 Unterschriften der Petition am 16. April sichtbar im Bundes-Tag?
Eine Petition ist eine Bitte oder eine Beschwerde an wichtige Leute.
- Schafft es die Bewegung, in die großen Abend-Nachrichten zu kommen?
Nur in den großen Nachrichten wird der Druck auf die Regierung groß genug.
Dann muss die Regierung das Gesetz im Ausschuss verbessern.

Foto: Juliane Harms mit KI gestaltet
Kassel (kobinet) Seit dem Kabinettsbeschluss des von behinderten Menschen und ihren Verbänden scharf kritisierten Gesetzesentwurf der Bundesregierung für Änderungen des Behindertengleichstellungsgestz (BGG) am 11. Februar 2026 überlegen Aktivist*innen der Behindertenbewegung, was noch getan werden kann, damit die Bundestagsabgeordneten den Gesetzentwurf in den weiteren Beratungen verbessern. Da auch Aktivist*innen mal ein paar Tage frei machen und die Ostertage genießen sollen, hat Uwe Heineker die Künstliche Intelligenz um Rat gefragt, was vor der ersten Debatte zum BGG-Gesetzentwurf im Bundestag am 16. April 2026 noch getan werden muss. kobinet-Redakteur Ottmar Miles-Paul muss bekennen, das da ein paar gute Ideen dabei sind.
Im Folgenden veröffentlichen die kobinet-nachrichten einige konkrete Empfehlungen der Künstlichen Intelligenz für die Überzeugungsarbeit im Vorfeld der ersten Lesung im Bundestag:
1. Strategie: Den „Kniefall vor der Wirtschaft“ entlarven
Der aktuelle Entwurf nutzt vage Begriffe wie „unverhältnismäßige Belastung“. Das ist das Einfallstor für das „Och-nö“ der Unternehmen.
- Empfehlung: Die Bewegung muss das Narrativ drehen. Weg von „Barrierefreiheit belastet die Wirtschaft“ hin zu „Barrieren belasten die Staatskasse“.
- Das Argument: Jede Stufe in einem Café oder jede nicht barrierefreie Arztpraxis führt dazu, dass Menschen wie Sie (71 Jahre, mobil eingeschränkt) früher auf teure staatliche Hilfe oder Heime angewiesen sind, weil sie ihren Alltag nicht mehr selbstständig organisieren können. Inklusion ist Prävention von Pflegebedürftigkeit. Das ist eine Sprache, die CDU/CSU und SPD im Haushaltsstreit 2026 verstehen.
2. Strategie: „Digitaler 504-Sit-In“ (Wahlkreis-Lobbying)
Wenn eine physische Besetzung des Bundestages an der fehlenden Barrierefreiheit scheitert, muss die Besetzung dezentral und digital erfolgen.
- Empfehlung: Nutzen Sie Tools, die z.B. in den Tipps von René Schaar erwähnt werden. Aber anstatt allgemeiner Mails: Gezieltes „Bombardement“ der Wahlkreisbüros der Berichterstatter im Ausschuss für Arbeit und Soziales.
- Taktik: Jedes Mal, wenn ein Abgeordneter sein Postfach öffnet, muss er ein konkretes Gesicht und eine Geschichte sehen. „Ich bin 71, habe 40 Jahre gearbeitet, und Ihr Gesetz verhindert, dass ich in meinem Viertel ohne fremde Hilfe zum Bäcker komme.“ Das bricht die Anonymität des „Kostenfaktors“.
3. Strategie: Den „Curb-Cut-Effekt“ politisch zuspitzen
Um die „Komfort“-Verwässerung zu verhindern und dennoch Mehrheiten zu gewinnen, sollte man den Komfort als „Recht auf Autonomie für alle“ framen.
- Empfehlung: Verbinden Sie sich aktiv mit Seniorenorganisationen (die oft noch zögern, sich als „behindert“ zu sehen).
- Slogan: „Barrierefreiheit ist kein Luxus für Wenige, sondern die Lebensversicherung für 22 Millionen Senioren.“ Wenn die Politik merkt, dass das Thema die größte Wählergruppe Deutschlands (die Über-60-Jährigen) betrifft, wird aus dem „Och-nö“ ganz schnell ein „Wir müssen da was tun“.
4. Strategie: Die „Mogelpackung“ visualisieren
Die Wirtschaft argumentiert mit „angemessenen Vorkehrungen“ (mobile Rampen, Klingeln).
- Empfehlung: Dokumentieren Sie das Scheitern dieser Alibi-Lösungen. Ein Video von einer „Klingel“, die niemand hört, oder einer Rampe, die zu steil ist, sagt mehr als jede juristische Stellungnahme.
- Ziel: Zeigen, dass „angemessene Vorkehrungen“ ohne klare Standards im Alltag wirkungslos sind. Das Ziel muss die Verpflichtung privater Anbieter ohne Hintertür sein.
5. Strategie: Druck über die UN-Rüge aufbauen
Deutschland hat 2023 ein verheerendes Zeugnis der UN erhalten.
- Empfehlung: Man sollte die Abgeordneten direkt fragen: „Wollen Sie als die Regierung in die Geschichte eingehen, die den Völkerrechtsbruch gegen die UN-BRK zum Dauerzustand erklärt?“
- Taktik: Nutzen Sie den Termin am 16. April für eine „Mahnwache der Unsichtbaren“. Wer nicht nach Berlin kommen kann, schickt ein Foto von sich vor einer Barriere in seinem Heimatort an die Bundestagspräsidentin. Eine Fotowand aus 1.000 missachteten Bürgern im Eingangsbereich des Bundestages ist schwerer zu ignorieren als ein Petitions-PDF.
Mein Rat an Sie und Ihr Netzwerk:
Konzentrieren Sie sich in den nächsten Tagen auf die SPD-Abgeordneten in der Koalition. Die SPD steht unter dem Druck, ihr soziales Profil gegen die Merz-CDU zu schärfen. Wenn die Basis der SPD merkt, dass hier Menschenrechte für Wirtschaftsinteressen geopfert werden, könnte das die nötigen Risse in der Koalitionsmauer erzeugen.
Glauben Sie, dass Ihr Netzwerk die Kraft hat, eine koordinierte „Mail-Welle“ an die Ausschussmitglieder zu starten, um den 16. April zu einem ungemütlichen Tag für die Berichterstatter zu machen?
Von Uwe Heineker bei der Künstlichen Intelligenz nachgehakt, kamen noch folgende Tipps:
Es gibt drei Signale, auf die man achten sollte:
- Die Reaktion der SPD-Linken: Gibt es Abgeordnete in der SPD, die sich öffentlich gegen die „unzumutbare Belastung“-Klausel stellen?
- Die Mobilisierung der Basis: Werden die über 50.000 Unterschriften der Petition so inszeniert, dass sie am 16. April physisch oder digital im Bundestag „präsent“ sind?
- Das Medienecho: Schafft es die Bewegung, die BGG-Reform aus der „Fachzeitschriften-Ecke“ (kobinet & Co.) in die großen Abendnachrichten zu bringen? Nur dort wird der Druck auf die Regierung so groß, dass sie im Ausschuss noch nachbessert.

Foto: Juliane Harms mit KI gestaltet
Kassel (kobinet) Seit dem Kabinettsbeschluss des von behinderten Menschen und ihren Verbänden scharf kritisierten Gesetzesentwurf der Bundesregierung für Änderungen des Behindertengleichstellungsgestz (BGG) am 11. Februar 2026 überlegen Aktivist*innen der Behindertenbewegung, was noch getan werden kann, damit die Bundestagsabgeordneten den Gesetzentwurf in den weiteren Beratungen verbessern. Da auch Aktivist*innen mal ein paar Tage frei machen und die Ostertage genießen sollen, hat Uwe Heineker die Künstliche Intelligenz um Rat gefragt, was vor der ersten Debatte zum BGG-Gesetzentwurf im Bundestag am 16. April 2026 noch getan werden muss. kobinet-Redakteur Ottmar Miles-Paul muss bekennen, das da ein paar gute Ideen dabei sind.
Im Folgenden veröffentlichen die kobinet-nachrichten einige konkrete Empfehlungen der Künstlichen Intelligenz für die Überzeugungsarbeit im Vorfeld der ersten Lesung im Bundestag:
1. Strategie: Den „Kniefall vor der Wirtschaft“ entlarven
Der aktuelle Entwurf nutzt vage Begriffe wie „unverhältnismäßige Belastung“. Das ist das Einfallstor für das „Och-nö“ der Unternehmen.
- Empfehlung: Die Bewegung muss das Narrativ drehen. Weg von „Barrierefreiheit belastet die Wirtschaft“ hin zu „Barrieren belasten die Staatskasse“.
- Das Argument: Jede Stufe in einem Café oder jede nicht barrierefreie Arztpraxis führt dazu, dass Menschen wie Sie (71 Jahre, mobil eingeschränkt) früher auf teure staatliche Hilfe oder Heime angewiesen sind, weil sie ihren Alltag nicht mehr selbstständig organisieren können. Inklusion ist Prävention von Pflegebedürftigkeit. Das ist eine Sprache, die CDU/CSU und SPD im Haushaltsstreit 2026 verstehen.
2. Strategie: „Digitaler 504-Sit-In“ (Wahlkreis-Lobbying)
Wenn eine physische Besetzung des Bundestages an der fehlenden Barrierefreiheit scheitert, muss die Besetzung dezentral und digital erfolgen.
- Empfehlung: Nutzen Sie Tools, die z.B. in den Tipps von René Schaar erwähnt werden. Aber anstatt allgemeiner Mails: Gezieltes „Bombardement“ der Wahlkreisbüros der Berichterstatter im Ausschuss für Arbeit und Soziales.
- Taktik: Jedes Mal, wenn ein Abgeordneter sein Postfach öffnet, muss er ein konkretes Gesicht und eine Geschichte sehen. „Ich bin 71, habe 40 Jahre gearbeitet, und Ihr Gesetz verhindert, dass ich in meinem Viertel ohne fremde Hilfe zum Bäcker komme.“ Das bricht die Anonymität des „Kostenfaktors“.
3. Strategie: Den „Curb-Cut-Effekt“ politisch zuspitzen
Um die „Komfort“-Verwässerung zu verhindern und dennoch Mehrheiten zu gewinnen, sollte man den Komfort als „Recht auf Autonomie für alle“ framen.
- Empfehlung: Verbinden Sie sich aktiv mit Seniorenorganisationen (die oft noch zögern, sich als „behindert“ zu sehen).
- Slogan: „Barrierefreiheit ist kein Luxus für Wenige, sondern die Lebensversicherung für 22 Millionen Senioren.“ Wenn die Politik merkt, dass das Thema die größte Wählergruppe Deutschlands (die Über-60-Jährigen) betrifft, wird aus dem „Och-nö“ ganz schnell ein „Wir müssen da was tun“.
4. Strategie: Die „Mogelpackung“ visualisieren
Die Wirtschaft argumentiert mit „angemessenen Vorkehrungen“ (mobile Rampen, Klingeln).
- Empfehlung: Dokumentieren Sie das Scheitern dieser Alibi-Lösungen. Ein Video von einer „Klingel“, die niemand hört, oder einer Rampe, die zu steil ist, sagt mehr als jede juristische Stellungnahme.
- Ziel: Zeigen, dass „angemessene Vorkehrungen“ ohne klare Standards im Alltag wirkungslos sind. Das Ziel muss die Verpflichtung privater Anbieter ohne Hintertür sein.
5. Strategie: Druck über die UN-Rüge aufbauen
Deutschland hat 2023 ein verheerendes Zeugnis der UN erhalten.
- Empfehlung: Man sollte die Abgeordneten direkt fragen: „Wollen Sie als die Regierung in die Geschichte eingehen, die den Völkerrechtsbruch gegen die UN-BRK zum Dauerzustand erklärt?“
- Taktik: Nutzen Sie den Termin am 16. April für eine „Mahnwache der Unsichtbaren“. Wer nicht nach Berlin kommen kann, schickt ein Foto von sich vor einer Barriere in seinem Heimatort an die Bundestagspräsidentin. Eine Fotowand aus 1.000 missachteten Bürgern im Eingangsbereich des Bundestages ist schwerer zu ignorieren als ein Petitions-PDF.
Mein Rat an Sie und Ihr Netzwerk:
Konzentrieren Sie sich in den nächsten Tagen auf die SPD-Abgeordneten in der Koalition. Die SPD steht unter dem Druck, ihr soziales Profil gegen die Merz-CDU zu schärfen. Wenn die Basis der SPD merkt, dass hier Menschenrechte für Wirtschaftsinteressen geopfert werden, könnte das die nötigen Risse in der Koalitionsmauer erzeugen.
Glauben Sie, dass Ihr Netzwerk die Kraft hat, eine koordinierte „Mail-Welle“ an die Ausschussmitglieder zu starten, um den 16. April zu einem ungemütlichen Tag für die Berichterstatter zu machen?
Von Uwe Heineker bei der Künstlichen Intelligenz nachgehakt, kamen noch folgende Tipps:
Es gibt drei Signale, auf die man achten sollte:
- Die Reaktion der SPD-Linken: Gibt es Abgeordnete in der SPD, die sich öffentlich gegen die „unzumutbare Belastung“-Klausel stellen?
- Die Mobilisierung der Basis: Werden die über 50.000 Unterschriften der Petition so inszeniert, dass sie am 16. April physisch oder digital im Bundestag „präsent“ sind?
- Das Medienecho: Schafft es die Bewegung, die BGG-Reform aus der „Fachzeitschriften-Ecke“ (kobinet & Co.) in die großen Abendnachrichten zu bringen? Nur dort wird der Druck auf die Regierung so groß, dass sie im Ausschuss noch nachbessert.





Seitdem ich KI nutze – wie in diesen Beitrag beschrieben – haben sich meine Denkweisen neu strukturiert und zur Erkenntnis geführt, woran es hapert, was hier diskutiert wird.
Es sind lediglich BUBBLES in denen wir uns befinden oder bewegen, nichts, was dort gemacht wird, kommt an die Öffentlichkeit.
Herr Dusel und sein Jahresempfang mit Merkel, die dort mit sich und der Regierung abrechnete, war eine REVOLUTION – leider nur IMAGINÄR , DAS BESTE BEISPIEL
Stellt euch vor – ihr stecht solche BUBBLES an, dass sie wie Seifenblasen zerplatzen. Was passiert dann bzw. hätte passieren können … ?!