HAMBURG (kobinet)
Viele Menschen in Deutschland kennen das Angebot Bei Anruf Kultur.
Menschen können Museen per Telefon erleben.
Das Angebot ist kostenlos.
Besonders ältere Menschen nutzen es.
Auch Menschen mit Einschränkungen nutzen es.
Einschränkung bedeutet: Es gibt etwas, das jemand nicht kann.
Zum Beispiel: Jemand kann nicht gut sehen.
Ab Herbst 2026 könnte das Angebot enden.
Die Förder-Mittel laufen dann aus.
Förder-Mittel bedeutet: Geld von einer Organisation für ein Projekt.
Menschen können so Museen erleben.
Sie können auch Denkmäler und Kirchen erleben.
Ein Denkmal ist ein Bau-werk.
Es erinnert an eine Person oder eine Zeit.
Auch Stadt-Führungen und Theater-Rundgänge sind möglich.
Bei einer Stadt-Führung zeigt dir jemand die Stadt.
Du lernst dabei viele interessante Orte kennen.
Bei einem Theater-Rundgang schaust du dir ein Theater von innen an.
Du siehst Räume, die sonst nicht offen sind.
Alles passiert live am Telefon.
Man muss nicht vor Ort sein.
Das ist gut für Menschen, die nicht gut sehen können.
Das ist gut für Menschen, die sich nicht gut bewegen können.
Das ist gut für Menschen weit weg von Kultur-Orten.
Jeder kann einfach anrufen.
Das Projekt startete 2021 in Hamburg.
2 Organisationen haben es gegründet.
Das sind der Blinden- und Seh-Behinderten-Verein Hamburg und das Büro grauwert.
Aus einem kleinen Projekt wurde ein großes Angebot.
Das Angebot gilt jetzt für ganz Deutschland.
Die Organisation Aktion Mensch hat das Projekt bezahlt.
Die Förderung begann 2023.
Förderung bedeutet: Jemand gibt Geld.
Damit kann ein Projekt weiter-machen.
In 3 Jahren gab es über 500 Telefon-Führungen.
Mehr als 9.000 Menschen haben mitgemacht.
Rund 130 Kultur-Einrichtungen waren dabei.
Kultur-Einrichtungen sind Orte für Kunst und Wissen.
Zum Beispiel Museen, Theater oder Büchereien.
Im Herbst 2026 endet diese Förderung.
Danach ist nicht klar, wer das Projekt bezahlt.
Neues Geld ist noch nicht gefunden.
Deshalb ist die Zukunft des Angebots ungewiss.
Ungewiss bedeutet: Niemand weiß, wie es weiter-geht.

Foto: Pixabay/Clker-Free-Vector-Images
HAMBURG (kobinet) Tausende Menschen in Deutschland nutzen ein Angebot für kulturelle Teilhabe, das vor dem Aus steht: "Bei Anruf Kultur". Es bietet insbesondere älteren Personen und Menschen mit Einschränkungen kostenlose Telefonführungen in Museen und mehr. Ab Herbst 2026 kann mit dem in Hamburg gegründeten, bundesweit etablierten Projekt Schluss sein – die Förderung läuft aus, die Anschlussfinanzierung ist nicht gesichert.
Kultureinrichtungen wie Museen, Denkmäler, Kirchen, aber auch Stadtführungen, Rundgänge durch Theater und mehr sind mit „Bei Anruf Kultur“ live per Telefon erlebbar. Besonders ältere Menschen profitieren bei eingeschränkter Sehfähigkeit oder Mobilität, gesundheitlichen Einschränkungen oder großer räumlicher Distanz zu Kulturorten von der kostenfreien, niedrigschwelligen Möglichkeit kultureller Teilhabe.
Das 2021 in Hamburg vom Blinden- und Sehbehindertenverein Hamburg (BSVH) und Büro grauwert gegründete Projekt hat sich von einer regionalen Lösung zum bundesweiten Erfolgsmodell entwickelt. Die Zahlen stimmen, der Erfolg ist messbar, trotzdem ist die Fortführung des Angebots gefährdet. Grund ist die ungewisse Finanzierung. Im Herbst 2026 endet die Förderung der Aktion Mensch, die 2023 begann. In dem dreijährigen Förderungszeitraum wurden über 500 Telefonführungen mit mehr als 9.000 Teilnehmenden aus rund 130 beteiligten Kultureinrichtungen ermöglicht.
Kultureinrichtungen wie Museen, Denkmäler, Kirchen, aber auch Stadtführungen, Rundgänge durch Theater und mehr sind mit „Bei Anruf Kultur“ live per Telefon erlebbar. Besonders ältere Menschen profitieren bei eingeschränkter Sehfähigkeit oder Mobilität, gesundheitlichen Einschränkungen oder großer räumlicher Distanz zu Kulturorten von der kostenfreien, niedrigschwelligen Möglichkeit kultureller Teilhabe.
Das 2021 in Hamburg vom Blinden- und Sehbehindertenverein Hamburg (BSVH) und Büro grauwert gegründete Projekt hat sich von einer regionalen Lösung zum bundesweiten Erfolgsmodell entwickelt. Die Zahlen stimmen, der Erfolg ist messbar, trotzdem ist die Fortführung des Angebots gefährdet. Grund ist die ungewisse Finanzierung. Im Herbst 2026 endet die Förderung der Aktion Mensch, die 2023 begann. In dem dreijährigen Förderungszeitraum wurden über 500 Telefonführungen mit mehr als 9.000 Teilnehmenden aus rund 130 beteiligten Kultureinrichtungen ermöglicht.

Foto: Pixabay/Clker-Free-Vector-Images
HAMBURG (kobinet) Tausende Menschen in Deutschland nutzen ein Angebot für kulturelle Teilhabe, das vor dem Aus steht: "Bei Anruf Kultur". Es bietet insbesondere älteren Personen und Menschen mit Einschränkungen kostenlose Telefonführungen in Museen und mehr. Ab Herbst 2026 kann mit dem in Hamburg gegründeten, bundesweit etablierten Projekt Schluss sein – die Förderung läuft aus, die Anschlussfinanzierung ist nicht gesichert.
Kultureinrichtungen wie Museen, Denkmäler, Kirchen, aber auch Stadtführungen, Rundgänge durch Theater und mehr sind mit „Bei Anruf Kultur“ live per Telefon erlebbar. Besonders ältere Menschen profitieren bei eingeschränkter Sehfähigkeit oder Mobilität, gesundheitlichen Einschränkungen oder großer räumlicher Distanz zu Kulturorten von der kostenfreien, niedrigschwelligen Möglichkeit kultureller Teilhabe.
Das 2021 in Hamburg vom Blinden- und Sehbehindertenverein Hamburg (BSVH) und Büro grauwert gegründete Projekt hat sich von einer regionalen Lösung zum bundesweiten Erfolgsmodell entwickelt. Die Zahlen stimmen, der Erfolg ist messbar, trotzdem ist die Fortführung des Angebots gefährdet. Grund ist die ungewisse Finanzierung. Im Herbst 2026 endet die Förderung der Aktion Mensch, die 2023 begann. In dem dreijährigen Förderungszeitraum wurden über 500 Telefonführungen mit mehr als 9.000 Teilnehmenden aus rund 130 beteiligten Kultureinrichtungen ermöglicht.
Kultureinrichtungen wie Museen, Denkmäler, Kirchen, aber auch Stadtführungen, Rundgänge durch Theater und mehr sind mit „Bei Anruf Kultur“ live per Telefon erlebbar. Besonders ältere Menschen profitieren bei eingeschränkter Sehfähigkeit oder Mobilität, gesundheitlichen Einschränkungen oder großer räumlicher Distanz zu Kulturorten von der kostenfreien, niedrigschwelligen Möglichkeit kultureller Teilhabe.
Das 2021 in Hamburg vom Blinden- und Sehbehindertenverein Hamburg (BSVH) und Büro grauwert gegründete Projekt hat sich von einer regionalen Lösung zum bundesweiten Erfolgsmodell entwickelt. Die Zahlen stimmen, der Erfolg ist messbar, trotzdem ist die Fortführung des Angebots gefährdet. Grund ist die ungewisse Finanzierung. Im Herbst 2026 endet die Förderung der Aktion Mensch, die 2023 begann. In dem dreijährigen Förderungszeitraum wurden über 500 Telefonführungen mit mehr als 9.000 Teilnehmenden aus rund 130 beteiligten Kultureinrichtungen ermöglicht.




