Berlin (kobinet)
Heute ist der 30. März 2026.
Heute stellt die GKV-Finanz-Kommission ihre Vorschläge vor.
Eine Kommission ist eine Gruppe von Fach-Leuten.
Sie arbeiten zusammen an einem Thema.
Die GKV-Finanz-Kommission macht Vorschläge zur Kranken-Versicherung.
GKV bedeutet: gesetzliche Kranken-Versicherung.
Die GKV hat gerade sehr wenig Geld.
Der Sozial-Verband VdK warnt vor neuen Belastungen.
Ein Sozial-Verband kämpft für die Rechte von Menschen.
Er hilft Menschen mit Problemen.
Der VdK ist ein Verband für Menschen mit Behinderung.
Der VdK ist auch für ältere Menschen da.
Der VdK sagt: Versicherte sollen nicht mehr zahlen müssen.
Versicherte sind Menschen mit einer Kranken-Versicherung.
Die Versicherung zahlt bei Krankheit die Arzt-Kosten.
Der VdK fordert andere Lösungen für das Geld-Problem.
VdK-Präsidentin Verena Bentele sagt: Das System muss sich ändern.
Die Beiträge dürfen nicht weiter steigen.
Beiträge sind Geld-Beträge, die man regelmäßig zahlt.
Dafür bekommt man Leistungen von der Versicherung.
Der VdK sagt: Das Gesundheits-System kostet sehr viel Geld.
Das Gesundheits-System sind alle Ärzte, Krankenhäuser und Versicherungen zusammen.
Viele Unternehmen verdienen viel Geld damit.
Der VdK fordert: Diese Unternehmen sollen mehr zahlen.
Patienten sollen nicht weniger Leistungen bekommen.
Patienten sollen auch nicht mehr selbst zahlen.
Der VdK sagt: Der Staat muss mehr Geld geben.
Manche Aufgaben sind für alle Menschen wichtig.
Gesellschaft bedeutet: alle Menschen, die zusammen in einem Land leben.
Diese Aufgaben soll der Staat mit Steuer-Geld bezahlen.
Verena Bentele fordert: Der Bund muss diese Kosten übernehmen.
Menschen, die Beiträge zahlen, sollen das nicht alleine tragen.

Foto: VdK Bayern
Berlin (kobinet) Kurz vor der Vorstellung der Empfehlungen der GKV-Finanzkommission am heutigen 30. März 2026 warnt der Sozialverband VdK eindringlich davor, die gesetzlich Versicherten weiter zu belasten. Angesichts des Milliardendefizits in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) fordert der Verband nachhaltige strukturelle Reformen statt Beitragserhöhungen oder Leistungskürzungen. "Wir erwarten von der GKV-Finanzkommission Lösungen, die das System stabilisieren, ohne die Versicherten weiter zu schröpfen. Die Beitragsspirale muss endlich gestoppt werden", betonte VdK-Präsidentin Verena Bentele.
Deutschland habe nach Ansicht des VdK eines der teuersten Gesundheitssysteme der Welt, in dem zugleich viele Akteure erhebliche Gewinne erzielten. „Wer am meisten im Gesundheitssystem verdient, muss auch stärker zur finanziellen Gesundung des Systems beitragen. Reformen müssen dort ansetzen, wo Gewinne entstehen – nicht bei der Versorgung der Patientinnen und Patienten oder durch neue Zuzahlungen“, so Bentele. Auch der Staat stehe in der Verantwortung: Aufgaben von gesamtgesellschaftlicher Bedeutung dürften nicht länger über die Beiträge der Versicherten finanziert werden. „Der Bund muss diese endlich vollständig aus Steuermitteln übernehmen, statt Beitragszahlende als Lückenbüßer zu missbrauchen“, fordert Verena Bentele.

Foto: VdK Bayern
Berlin (kobinet) Kurz vor der Vorstellung der Empfehlungen der GKV-Finanzkommission am heutigen 30. März 2026 warnt der Sozialverband VdK eindringlich davor, die gesetzlich Versicherten weiter zu belasten. Angesichts des Milliardendefizits in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) fordert der Verband nachhaltige strukturelle Reformen statt Beitragserhöhungen oder Leistungskürzungen. "Wir erwarten von der GKV-Finanzkommission Lösungen, die das System stabilisieren, ohne die Versicherten weiter zu schröpfen. Die Beitragsspirale muss endlich gestoppt werden", betonte VdK-Präsidentin Verena Bentele.
Deutschland habe nach Ansicht des VdK eines der teuersten Gesundheitssysteme der Welt, in dem zugleich viele Akteure erhebliche Gewinne erzielten. „Wer am meisten im Gesundheitssystem verdient, muss auch stärker zur finanziellen Gesundung des Systems beitragen. Reformen müssen dort ansetzen, wo Gewinne entstehen – nicht bei der Versorgung der Patientinnen und Patienten oder durch neue Zuzahlungen“, so Bentele. Auch der Staat stehe in der Verantwortung: Aufgaben von gesamtgesellschaftlicher Bedeutung dürften nicht länger über die Beiträge der Versicherten finanziert werden. „Der Bund muss diese endlich vollständig aus Steuermitteln übernehmen, statt Beitragszahlende als Lückenbüßer zu missbrauchen“, fordert Verena Bentele.




