SAINT-NAZAIRE (kobinet)
Andrea Halbritter ist Sprach-Wissenschaftlerin und Über-setzerin.
Eine Sprach-Wissenschaftlerin erforscht Sprachen.
Sie lernt, wie Menschen sprechen und schreiben.
Andrea Halbritter lebt in Frankreich.
Andrea Halbritter schreibt einen News-letter.
Ein News-letter ist eine Nachricht mit Informationen.
Man bekommt ihn meistens per E-Mail.
Im News-letter geht es um ein wichtiges Thema.
Andrea Halbritter fragt: Wie sieht echte Inklusion aus?
Inklusion bedeutet: Alle Menschen sind mit dabei.
Jeder Mensch gehört dazu.
Andrea Halbritter bekommt oft An-fragen.
Menschen suchen Personen mit Behinderung.
Diese Personen sollen Dinge auf Barriere-Freiheit testen.
Barriere-Freiheit bedeutet: Alle Menschen können etwas benutzen.
Niemand wird ausgeschlossen.
Für diese Arbeit soll es aber kaum Geld geben.
Das findet Andrea Halbritter nicht fair.
Manchmal wird ein Gut-schein von 20 Euro angeboten.
Der Gut-schein ist für die Drogerie-Kette dm.
Eine Drogerie-Kette ist eine Gruppe von vielen Läden.
Diese Läden verkaufen Dinge wie Shampoo und Zahn-pasta.
Manchmal werden nur die Fahr-Kosten bezahlt.
Das ist keine faire Bezahlung für wichtige Arbeit.
Menschen mit Behinderung leisten echte Fach-Arbeit.
Fach-Arbeit bedeutet: Sie brauchen besonderes Wissen.
Dieses Wissen hat einen hohen Wert.
Die kobinet-Redaktion findet diesen Beitrag wichtig.
Kobinet ist ein Nach-richten-Portal für Menschen mit Behinderung.
Ein Nach-richten-Portal ist eine Internet-Seite mit aktuellen Meldungen.
Die Redaktion ist die Gruppe, die dort Texte schreibt.
Kobinet berichtet über Inklusion.
Der Beitrag soll zum Nach-denken anregen.
Wir müssen ehrlich über Inklusion reden.
Wir müssen die Arbeit von Menschen mit Behinderung wertschätzen.
Den ganzen Beitrag findet ihr hier auf der Website von Andrea Halbritter.

Foto: H. Smikac
SAINT-NAZAIRE (kobinet) In ihrem aktuellen Newsletter spricht die in Frankreich lebende Germanistin und Übersetzerin für leichte Sprache, Andrea Halbritter, wieder ein interessantes Thema an. Sie fragt danach, wie eigentlich Inklusion aussieht. Diese Frage ergibt sich für sie auch aus der Tatsache, dass sie häufiger Anfragen nach Menschen mit verschiedenen Behinderungen erhält, die man brauche um die Barrierefreiheit zu testen. Die Aussichten auf die Entlohnung für diese sachkundige Hilfe ist dann aber wohl nur "behelfsmäßig" zu nennen. So wird ein dm-Gutscheine in Höhe von 20 Euro in Aussicht gestellt oder sogar die Übernahme der Kosten für die Anfahrt. Dieser Beitrag von Andrea Halbritter sollte aus Sicht der kobinet-Redaktion Anlass sein, darüber nachzudenken, wie Inklusion gehen muss sowie endlich einmal ehrlich über die Wertschätzung der Beiträge von Menschen mit Behinderungen zu reden.

Foto: H. Smikac
SAINT-NAZAIRE (kobinet) In ihrem aktuellen Newsletter spricht die in Frankreich lebende Germanistin und Übersetzerin für leichte Sprache, Andrea Halbritter, wieder ein interessantes Thema an. Sie fragt danach, wie eigentlich Inklusion aussieht. Diese Frage ergibt sich für sie auch aus der Tatsache, dass sie häufiger Anfragen nach Menschen mit verschiedenen Behinderungen erhält, die man brauche um die Barrierefreiheit zu testen. Die Aussichten auf die Entlohnung für diese sachkundige Hilfe ist dann aber wohl nur "behelfsmäßig" zu nennen. So wird ein dm-Gutscheine in Höhe von 20 Euro in Aussicht gestellt oder sogar die Übernahme der Kosten für die Anfahrt. Dieser Beitrag von Andrea Halbritter sollte aus Sicht der kobinet-Redaktion Anlass sein, darüber nachzudenken, wie Inklusion gehen muss sowie endlich einmal ehrlich über die Wertschätzung der Beiträge von Menschen mit Behinderungen zu reden.




