Staufen (kobinet)
Jürgen Habermas ist gestorben.
Er war Soziologe und Philosoph.
Ein Soziologe ist ein Forscher.
Er untersucht, wie Menschen zusammen leben.
Ein Philosoph denkt über wichtige Fragen nach.
Er sucht Antworten auf diese Fragen.
Er war fast 96 Jahre alt.
Er war auch ein Mensch mit Behinderung.
Wir möchten ihn hier ehren.
Wir bringen einen Text über ihn.
Habermas war ein wichtiger Denker in Deutschland.
Er hat den Ukraine-Krieg kritisch bewertet.
Er warnte vor zu viel Kriegs-Bereitschaft in Deutschland.
Kriegs-Bereitschaft bedeutet: Ein Land macht sich bereit für einen Krieg.
Es kauft Waffen und übt mit Soldaten.
Andere Denker haben ihn dafür angegriffen.
Manche warfen ihm sogar Verrat vor.
Wir sehen das anders.
Habermas hat mutig und ehrlich geschrieben.
Redlichkeit bedeutet: ehrlich und aufrichtig sein.
Man sagt immer die Wahrheit.
Seine Worte zeigen diese Ehrlichkeit.
Den Masters of War widersprochen. Sonder-Nummer Habermas
Jürgen Habermas war der bekannteste Denker in Deutschland.
Er hat sich dem Kriegs-Kurs vieler Politiker nicht angeschlossen.
Kriegs-Kurs bedeutet: Ein Land verhält sich so, als wolle es Krieg.
Es trifft Entscheidungen, die zu einem Krieg führen können.
Er hat in der Süddeutschen Zeitung widersprochen.
Die Süddeutsche Zeitung ist eine große deutsche Zeitung.
Er warnte vor Feindschafts-Rhetorik.
Feindschafts-Rhetorik bedeutet: jemanden mit Worten als Feind darstellen.
Diese Sprache macht Menschen wütend auf andere.
Er warb für Freundschaft mit unseren Nachbarn.
Das war ungewöhnlich in dieser Zeitung.
Viele Medien haben Russland nur als Feind dargestellt.
Habermas schaute sich alle Seiten genauer an.
Habermas über unverzeihliche politische Fehler
Punkt 1
Habermas kritisierte west-liche Mit-Schuld am Ukraine-Krieg.
Mit-Schuld bedeutet: Man war bei etwas Schlechtem dabei.
Man hat das Schlechte nicht allein getan, aber dazu beigetragen.
Die USA haben keine Verhandlungen versucht.
Das war vor dem Krieg.
Militärische Hilfe für die Ukraine war nötig.
Aber Europa hat dabei keine eigenen Ziele verfolgt.
Europa hat einfach mitgemacht.
Das war ein Fehler, so Habermas.
Die Bundes-Wehr wird jetzt stark auf-gerüstet.
Die Bundes-Wehr ist die Armee von Deutschland.
Die Soldaten arbeiten für Deutschland.
Auf-rüsten bedeutet: Das Land kauft mehr Waffen.
Es ist danach stärker bewaffnet als vorher.
Die Stimmung gegen Russland ist sehr stark.
Habermas sah das als gefährlich an.
Er forderte mehr Nachdenken über Kriegs-Risiken.
Punkt 2
Habermas kritisierte die Kriegs-Rhetorik.
Kriegs-Rhetorik bedeutet: Menschen reden so, als wäre Krieg etwas Gutes.
Sie nutzen starke Worte für den Krieg.
Viele Menschen schienen das Leid von Kriegen vergessen zu haben.
Kriege entstehen leicht, aber enden schwer.
Ihn erschreckte die Begeisterung für den Krieg.
Manche Politiker wollen die Wehr-Pflicht wieder einführen.
Wehr-Pflicht bedeutet: Alle müssen beim Militär mitmachen.
Das schreibt der Staat vor.
Fast alle Länder haben die Wehr-Pflicht abgeschafft.
Das geschah nach dem Zweiten Welt-Krieg.
Die Menschen lernten damals: Kriege sind sehr schlimm.
Punkt 3
Habermas warnte vor gegenseitiger Feindschaft.
Deutschland hat sich in Feind-Bilder hineintreiben lassen.
Ein Feind-Bild ist eine schlechte Meinung über eine Gruppe von Menschen.
Man denkt, diese Menschen sind gefährlich oder böse.
Viele Medien zeigten nur eine Seite.
Das hat die Feind-Bilder noch stärker gemacht.
Habermas sah das als gefährlich an.
Mehr dazu gibt es hier zu lesen:
Sich beiderseitig in die Katastrophe erzählenHabermas hat noch einen großen Text geschrieben.
Ein Essay ist ein Text.
Darin beschreibt jemand seine eigene Meinung zu einem Thema.
Dieser Text erschien am 22. März 2025 in der Süddeutschen Zeitung.
Darin schrieb er auch über Donald Trump.
Er beschrieb einen großen Wandel in der Welt-Politik.
Welt-Politik bedeutet: Viele Länder treffen gemeinsam wichtige Entscheidungen.
Diese Entscheidungen betreffen alle Menschen auf der Welt.
Er warnte vor Feindschafts-Rhetorik in Europa.
Er machte sich stark für Freundschaft mit den Nachbarn Europas.

Foto: ht
Staufen (kobinet) ist der Tod des Soziologen und Philosophen Jürgen Habermas, eines Behindertenpeer (dazu demnächst mehr). Ich möchte ihn in meiner redaktionellen Eigenschaft als "Krüppel gegen Kriegsvorbereitung" auf kobinet ehren und bringe hier noch einmal den Habermas gewidmeten Text aus der letztjährigen Antikriegsserie "Den Masters of War widersprochen". – Habermas hat für seine durchaus moderate Kritik am neuen deutschen und europäischen Bellizismus infolge des Ukrainekriegs aus Kreisen des linksliberalen intellektuellen und publizistischen Milieus diskursiv Prügel bezogen. Olivgrüne Scharfmacher wie der fragwürdiger Weise mit dem "Friedenspreis des deutschen Buchhandels" ausgezeichnete Historiker Karl Schlögel richteten gar den Bannstrahl des "Verrats der Intellektuellen" gegen Habermas antimilitaristische Unbeirrbarkeit. Mir scheint, dass es sich eher umgekehrt verhält. Wer die mahnenden Worte von Habermas aus einer seiner letzten öffentlichen Stellungnahmen aufmerksam liest, wird darin nichts weniger als ein Zeugnis intellektueller Redlichkeit erkennen.
Den Masters of War widersprochen. Special Number Habermas
Der Philosoph Jürgen Habermas ist der wohl bekannteste und mit seinen bald 96 Jahren sozusagen dienstälteste „öffentliche Intellektuelle“ der Bundesrepublik. Im Unterschied zu beinahe allen anderen linksliberalen Intellektuellen hat er sich dem „moralisch-militärischen Komplex“, den Baerbock, Habeck, Hofreiter und deren Sirengesängen nicht angeschlossen. Und jüngst in der SZ (Süddeutsche Zeitung) den Masters of War widersprochen. Mit einer „Warnung vor der Rhetorik der Verfeindung“ und einem „Plädoyer für die Freundschaft mit unseren Nachbarn“, wie es in der Überschrift seines Beitrags heißt. Ungewohnte Töne in einem publizistischen Leitmedium, das sich in der Dämonisierung des Feindbilds Putin und der Projektion alles Bösen auf unseren europäischen Nachbarn Russland vom Tenor der veröffentlichten Meinung hierzulande sonst kaum unterscheidet. – Die wichtigsten Punkte dieser Gegenrede hier anschließend.
Habermas über „unverzeihliche politische Fehler“
Punkt Eins
Unehrlichkeit über das eigene westliche Verstricktsein in die Verursachung des Ukraine-Kriegs. Habermas: „Nachdem die amerikanische Regierung keinen Versuch unternommen hatte dem mit aufmarschierenden Truppen angedrohten Angriff der Russen durch Verhandlungen zuvorzukommen, war ein militärischer Beistand zur Aufrechterhaltung der staatlichen Existenz der Ukraine gewiss geboten. Aber unverständlich war es, wie sich die Europäer in der trügerischen Annahme eines intakten Bündnisses mit den USA ganz in die Hand der ukrainischen Regierung begeben, nämlich ohne eigene Zielsetzung und ohne eigene Orientierung auf eine unbedingte Unterstützung der ukrainischen Kriegsführung eingelassen haben.“ Als Resultat dieser falschen Politik sei daher „heute die beschränkte Perspektive bedrückend, aus der bei uns die ganz ungewöhnliche Anstrengung zu einer Aufrüstung der Bundeswehr im Klima einer gegen Russland aufgeheizten Stimmung diskutiert wird. Das schürt alte Vorurteile … statt des fahnenschwenkenden Kriegsgeschreis und lauthals angestrebten Sieges über eine Atommacht wie Russland, wäre damals ein realistisches Nachdenken über die Risiken eines längeren Krieges am Platz gewesen.“
Punkt Zwei
Kriegsrhetorische Mobilmachung. Habermas: „Für einen halbwegs aufgeklärten Zeitgenossen meiner Generation war der selbstzufriedene Triumph über die Einheit des Westens und dann wieder auch neben der schon totgesagten Handlungsfähigkeit der NATO gespenstisch. Ebenso irritierend war überhaupt die öffentliche Unempfindlichkeit für den Ausbruch militärischer Gewalt in Europa. Verschwunden schien jedes Gefühl für die abschreckende Gewalt von Kriegen, wie auch für die Tatsache, dass Kriege leicht entstehen, aber schwer zu beenden sind.“ Dem gegenüber locke „die aktuelle Aufrüstungswelle ganz andere Töne hervor. Und zwar stoßen in dieses Horn nicht nur die üblichen Verdächtigen, die den historisch längst überwundenen Nationalimus als eine zeitlose Tugend feiern, sondern auch die Politiker, die eine aus guten Gründen postheroische Jugend mit der Wiederbelebung der Wehrpflicht aufmöbeln wollen. Und das inmitten von Staaten, die aus guten Gründen fast alle die Wehrpflicht längst abgeschafft oder ausgesetzt haben. In dieser Abschaffung der Wehrpflicht spiegelt sich ein weltgeschichtlicher Lernprozess, nämlich die auf den Schlachtfeldern und in den Kellern des Zweiten Weltkriegs gewachsene Einsicht, dass diese mörderische Form der Gewaltausübung menschenunwürdig ist. Mich erschreckt von welchen Seiten die deutsche Regierung, die sich nun zu einer beispiellosen Aufrüstung des Landes anschickt, gedankenlos oder gar ausdrücklich mit dem Ziel der Wiederbelebung einer zurecht überwunden geglaubten militärischen Mentalität unterstützt wird.“
Punkt Drei
Hinweis auf eine objektive Komplizenschaft wechselseitiger Feindbilder. Habermas: „Aus meiner Sicht hat sich die Stimmung in unserem Land, auch forciert von einer einseitigen politischen Meinungsbildung, in den Sog einer gegenseitigen Verfeindung mit dem Aggressor hineinziehen lassen.“ Die hier auch von Habermas angedeuteten Gedanken eines fatalen Zusammenspiels von Feind-Narrativen habe ich selber ausführlich dargelegt in meiner Kolumne „Sich beiderseitig in die Katastrophe erzählen“.
https://kobinet-nachrichten.org/2024/04/15/sich-beiderseitig-in-die-katastrophe-erzaehlen-eine-kunst-die-nichts-mit-behinderung-zu-tun-hat/
P.S. Für diejenigen, die den verteidigungspolitisch moderaten Überlegungen von Jürgen Habermas in Gänze folgen möchten und sich auch für seine Ausführungen über Trumps Amerika und den von dort ausgehenden Epochenbruch interessieren, hier der Titel seines Essays in der SZ am 22.03. 2025 erschienen: „Für Europa – zu Donald Trump, dem geopolitischen Umbruch und der Übertölpelung unseres Kontinents. Zugleich eine Warnung vor der Rhetorik der Verfeindung und ein Plädoyer für die Freundschaft mit unseren Nachbarn“.

Foto: ht
Staufen (kobinet) ist der Tod des Soziologen und Philosophen Jürgen Habermas, eines Behindertenpeer (dazu demnächst mehr). Ich möchte ihn in meiner redaktionellen Eigenschaft als "Krüppel gegen Kriegsvorbereitung" auf kobinet ehren und bringe hier noch einmal den Habermas gewidmeten Text aus der letztjährigen Antikriegsserie "Den Masters of War widersprochen". – Habermas hat für seine durchaus moderate Kritik am neuen deutschen und europäischen Bellizismus infolge des Ukrainekriegs aus Kreisen des linksliberalen intellektuellen und publizistischen Milieus diskursiv Prügel bezogen. Olivgrüne Scharfmacher wie der fragwürdiger Weise mit dem "Friedenspreis des deutschen Buchhandels" ausgezeichnete Historiker Karl Schlögel richteten gar den Bannstrahl des "Verrats der Intellektuellen" gegen Habermas antimilitaristische Unbeirrbarkeit. Mir scheint, dass es sich eher umgekehrt verhält. Wer die mahnenden Worte von Habermas aus einer seiner letzten öffentlichen Stellungnahmen aufmerksam liest, wird darin nichts weniger als ein Zeugnis intellektueller Redlichkeit erkennen.
Den Masters of War widersprochen. Special Number Habermas
Der Philosoph Jürgen Habermas ist der wohl bekannteste und mit seinen bald 96 Jahren sozusagen dienstälteste „öffentliche Intellektuelle“ der Bundesrepublik. Im Unterschied zu beinahe allen anderen linksliberalen Intellektuellen hat er sich dem „moralisch-militärischen Komplex“, den Baerbock, Habeck, Hofreiter und deren Sirengesängen nicht angeschlossen. Und jüngst in der SZ (Süddeutsche Zeitung) den Masters of War widersprochen. Mit einer „Warnung vor der Rhetorik der Verfeindung“ und einem „Plädoyer für die Freundschaft mit unseren Nachbarn“, wie es in der Überschrift seines Beitrags heißt. Ungewohnte Töne in einem publizistischen Leitmedium, das sich in der Dämonisierung des Feindbilds Putin und der Projektion alles Bösen auf unseren europäischen Nachbarn Russland vom Tenor der veröffentlichten Meinung hierzulande sonst kaum unterscheidet. – Die wichtigsten Punkte dieser Gegenrede hier anschließend.
Habermas über „unverzeihliche politische Fehler“
Punkt Eins
Unehrlichkeit über das eigene westliche Verstricktsein in die Verursachung des Ukraine-Kriegs. Habermas: „Nachdem die amerikanische Regierung keinen Versuch unternommen hatte dem mit aufmarschierenden Truppen angedrohten Angriff der Russen durch Verhandlungen zuvorzukommen, war ein militärischer Beistand zur Aufrechterhaltung der staatlichen Existenz der Ukraine gewiss geboten. Aber unverständlich war es, wie sich die Europäer in der trügerischen Annahme eines intakten Bündnisses mit den USA ganz in die Hand der ukrainischen Regierung begeben, nämlich ohne eigene Zielsetzung und ohne eigene Orientierung auf eine unbedingte Unterstützung der ukrainischen Kriegsführung eingelassen haben.“ Als Resultat dieser falschen Politik sei daher „heute die beschränkte Perspektive bedrückend, aus der bei uns die ganz ungewöhnliche Anstrengung zu einer Aufrüstung der Bundeswehr im Klima einer gegen Russland aufgeheizten Stimmung diskutiert wird. Das schürt alte Vorurteile … statt des fahnenschwenkenden Kriegsgeschreis und lauthals angestrebten Sieges über eine Atommacht wie Russland, wäre damals ein realistisches Nachdenken über die Risiken eines längeren Krieges am Platz gewesen.“
Punkt Zwei
Kriegsrhetorische Mobilmachung. Habermas: „Für einen halbwegs aufgeklärten Zeitgenossen meiner Generation war der selbstzufriedene Triumph über die Einheit des Westens und dann wieder auch neben der schon totgesagten Handlungsfähigkeit der NATO gespenstisch. Ebenso irritierend war überhaupt die öffentliche Unempfindlichkeit für den Ausbruch militärischer Gewalt in Europa. Verschwunden schien jedes Gefühl für die abschreckende Gewalt von Kriegen, wie auch für die Tatsache, dass Kriege leicht entstehen, aber schwer zu beenden sind.“ Dem gegenüber locke „die aktuelle Aufrüstungswelle ganz andere Töne hervor. Und zwar stoßen in dieses Horn nicht nur die üblichen Verdächtigen, die den historisch längst überwundenen Nationalimus als eine zeitlose Tugend feiern, sondern auch die Politiker, die eine aus guten Gründen postheroische Jugend mit der Wiederbelebung der Wehrpflicht aufmöbeln wollen. Und das inmitten von Staaten, die aus guten Gründen fast alle die Wehrpflicht längst abgeschafft oder ausgesetzt haben. In dieser Abschaffung der Wehrpflicht spiegelt sich ein weltgeschichtlicher Lernprozess, nämlich die auf den Schlachtfeldern und in den Kellern des Zweiten Weltkriegs gewachsene Einsicht, dass diese mörderische Form der Gewaltausübung menschenunwürdig ist. Mich erschreckt von welchen Seiten die deutsche Regierung, die sich nun zu einer beispiellosen Aufrüstung des Landes anschickt, gedankenlos oder gar ausdrücklich mit dem Ziel der Wiederbelebung einer zurecht überwunden geglaubten militärischen Mentalität unterstützt wird.“
Punkt Drei
Hinweis auf eine objektive Komplizenschaft wechselseitiger Feindbilder. Habermas: „Aus meiner Sicht hat sich die Stimmung in unserem Land, auch forciert von einer einseitigen politischen Meinungsbildung, in den Sog einer gegenseitigen Verfeindung mit dem Aggressor hineinziehen lassen.“ Die hier auch von Habermas angedeuteten Gedanken eines fatalen Zusammenspiels von Feind-Narrativen habe ich selber ausführlich dargelegt in meiner Kolumne „Sich beiderseitig in die Katastrophe erzählen“.
https://kobinet-nachrichten.org/2024/04/15/sich-beiderseitig-in-die-katastrophe-erzaehlen-eine-kunst-die-nichts-mit-behinderung-zu-tun-hat/
P.S. Für diejenigen, die den verteidigungspolitisch moderaten Überlegungen von Jürgen Habermas in Gänze folgen möchten und sich auch für seine Ausführungen über Trumps Amerika und den von dort ausgehenden Epochenbruch interessieren, hier der Titel seines Essays in der SZ am 22.03. 2025 erschienen: „Für Europa – zu Donald Trump, dem geopolitischen Umbruch und der Übertölpelung unseres Kontinents. Zugleich eine Warnung vor der Rhetorik der Verfeindung und ein Plädoyer für die Freundschaft mit unseren Nachbarn“.




