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Paritätischer Wohlfahrtsverband Baden-Württemberg fordert Landesantidiskriminierungsgesetz

Flagge Bundesland Baden-Württenberg
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Foto: Gemeinfrei, public domain

STUTTGART (kobinet) Auch die künftige Landesregierung müsse sich der Herausforderung stellen, wirtschaftliche Stärke, soziale Gerechtigkeit und eine stabile Demokratie nicht mehr isoliert betrachten und neben wirtschaftspolitischen auch die sozialen Herausforderungen entschlossen angehen. Zur wirksamen Bekämpfung von Diskriminierung in staatlichen Institutionen sei die Einführung eines Landesantidiskriminierungsgesetzes in Baden-Württemberg erforderlich, so der Paritätische Wohlfahrtsverband anlässlich des morgigen Internationalen Tags gegen Rassismus.

Wirtschaftlicher Erfolg und soziale Gerechtigkeit stärken unsere Demokratie. Wenn Menschen sich wirtschaftlich und sozial abgesichert fühlen, stärkt dies ihr Vertrauen in demokratische Institutionen. Fehlt jedoch diese Sicherheit, so wachsen Frustration, Existenzängste und das Gefühl der Benachteiligung. Genau hier finden antidemokratische Kräfte ihren Nährboden“, betont Ulf Hartmann, Vorstand des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes Baden-Württemberg. Gesellschaftlicher Zusammenhalt und Solidarität könnten nur bestehen, wenn konsequent gegen Diskriminierung, Rassismus sowie Hass und Hetze vorgegangen und die Menschenwürde wirksam geschützt und gestärkt werde, so Hartmann weiter.