Berlin (kobinet)
Die Renten steigen um 4,24 Prozent.
Das ist eine Erhöhung.
Erhöhung bedeutet: etwas wird mehr oder größer.
Das ist eine gute Nachricht für Rentnerinnen und Rentner.
Der Sozial-Verband VdK begrüßt das.
VdK bedeutet: Sozial-Verband für Menschen mit Behinderung und Alter.
Viele Menschen haben zuletzt weniger kaufen können.
Die Preise sind stark gestiegen.
Es gibt ein Mindest-Renten-Niveau von 48 Prozent.
Mindest-Renten-Niveau bedeutet: Die Rente darf nicht zu niedrig sein.
Diese Regel gilt aber nur bis 2031.
Danach ist nichts gesichert.
Das ist ein Problem.
Die Bundes-Regierung hat eine Renten-Kommission.
Renten-Kommission bedeutet: Eine Gruppe von Fachleuten macht Vorschläge zur Renten-Politik.
Die Vorschläge sollen die Rente nach 2031 sichern.
VdK-Präsidentin Verena Bentele fordert das.
Gute Renten brauchen gute Löhne.
Gute Renten brauchen auch viele Arbeitsplätze.
Menschen sollen gesund bis zur Rente arbeiten können.
Dafür braucht es flexible Arbeits-Zeit-Modelle.
Arbeits-Zeit-Modelle sind verschiedene Möglichkeiten zu arbeiten.
Zum Beispiel kann man mehr oder weniger Stunden arbeiten.
Ältere Beschäftigte sollen sich weiterbilden können.
Beschäftigte sind Menschen, die arbeiten und Geld dafür bekommen.
Außerdem braucht es mehr Gesundheits-Angebote im Betrieb.
Viele Frauen arbeiten nur in Teil-Zeit.
Teil-Zeit bedeutet: Man arbeitet weniger Stunden als andere Menschen.
Das liegt oft an der Pflege von Kindern oder Angehörigen.
Angehörige sind Menschen aus der eigenen Familie.
Das führt später zu wenig Rente.
Es braucht gute Ganz-tags-Betreuung für Kinder.
Ganz-tags-Betreuung bedeutet: Eine andere Person passt den ganzen Tag auf Kinder auf.
Männer sollen mehr Pflege-Arbeit übernehmen.
So können Frauen mehr arbeiten und mehr Rente bekommen.
Die Bundes-Regierung will Steuer-Geld für die Rente nutzen.
Steuer-Geld ist Geld, das Menschen an den Staat zahlen.
Auch Selbst-ständige sollen in die Rente einzahlen.
Selbst-ständige sind Menschen, die ihr eigener Chef sind.
Der VdK findet das richtig.
Ziel ist: Mehr Menschen zahlen ein und die Rente bleibt stabil.
Stabil bedeutet: etwas ist fest und sicher.
Es verändert sich nicht.
Die Renten-Kommission soll jetzt weitere Vorschläge machen.

Foto: VdK Bayern
Berlin (kobinet) Die angekündigte Rentenerhöhung um 4,24 Prozent kann sich nach Ansicht des VdK sehen lassen. "Gerade in wirtschaftlich unsicheren Zeiten und nach einer langen Phase realer Kaufkraftverluste ist es für viele Rentnerinnen und Rentner entscheidend, dass die Renten wieder der Lohnentwicklung folgen. Das aktuell nur bis 2031 festgeschriebene Mindestrentenniveau von 48 Prozent zeigt seine Wirkung. Nur mit diesem klaren und gesetzlich fixierten Leistungsziel schaffen wir es, dass die Renten nicht von steigenden Mieten, Lebensmittelpreisen und Krankenkassenbeiträgen aufgefressen werden. Umso wichtiger ist es, dass die Rentenkommission der Bundesregierung tragfähige Vorschläge vorlegt, wie das Rentenniveau über das Jahr 2031 hinaus dauerhaft stabilisiert werden kann." Dies teilte die Präsidentin des Sozialverband VdK Verena Bentele mit.
Langfristig stabile Renten erforderten gute Löhne, mehr Beschäftigung und gesunde Arbeit bis zur Regelaltersgrenze. Gefragt seien flexible Arbeitszeitmodelle, Weiterbildung für ältere Beschäftigte sowie mehr betriebliche Gesundheits- und Reha-Angebote, betonte die VdK-Präsidentin. „Zudem muss es gelingen, pflegende Frauen und Mütter aus der Teilzeitfalle zu holen. Dafür braucht es hochwertige Ganztagsbetreuung, die Abschaffung des Ehegattensplittings und Anreize für Männer, sich stärker an der Sorgearbeit zu beteiligen – um die Rente langfristig zu finanzieren und Altersarmut zu verhindern. Die Bundesregierung ist mit der teilweisen Steuerfinanzierung des Mindestrentenniveaus und der geplanten Einbeziehung von Selbstständigen auf dem richtigen Weg. Jetzt muss die Rentenkommission außerdem Vorschläge vorlegen, wie mehr Menschen das Rentensystem finanzieren und wie das System durch gute und gesunde Arbeitsplätze gestärkt wird.“

Foto: VdK Bayern
Berlin (kobinet) Die angekündigte Rentenerhöhung um 4,24 Prozent kann sich nach Ansicht des VdK sehen lassen. "Gerade in wirtschaftlich unsicheren Zeiten und nach einer langen Phase realer Kaufkraftverluste ist es für viele Rentnerinnen und Rentner entscheidend, dass die Renten wieder der Lohnentwicklung folgen. Das aktuell nur bis 2031 festgeschriebene Mindestrentenniveau von 48 Prozent zeigt seine Wirkung. Nur mit diesem klaren und gesetzlich fixierten Leistungsziel schaffen wir es, dass die Renten nicht von steigenden Mieten, Lebensmittelpreisen und Krankenkassenbeiträgen aufgefressen werden. Umso wichtiger ist es, dass die Rentenkommission der Bundesregierung tragfähige Vorschläge vorlegt, wie das Rentenniveau über das Jahr 2031 hinaus dauerhaft stabilisiert werden kann." Dies teilte die Präsidentin des Sozialverband VdK Verena Bentele mit.
Langfristig stabile Renten erforderten gute Löhne, mehr Beschäftigung und gesunde Arbeit bis zur Regelaltersgrenze. Gefragt seien flexible Arbeitszeitmodelle, Weiterbildung für ältere Beschäftigte sowie mehr betriebliche Gesundheits- und Reha-Angebote, betonte die VdK-Präsidentin. „Zudem muss es gelingen, pflegende Frauen und Mütter aus der Teilzeitfalle zu holen. Dafür braucht es hochwertige Ganztagsbetreuung, die Abschaffung des Ehegattensplittings und Anreize für Männer, sich stärker an der Sorgearbeit zu beteiligen – um die Rente langfristig zu finanzieren und Altersarmut zu verhindern. Die Bundesregierung ist mit der teilweisen Steuerfinanzierung des Mindestrentenniveaus und der geplanten Einbeziehung von Selbstständigen auf dem richtigen Weg. Jetzt muss die Rentenkommission außerdem Vorschläge vorlegen, wie mehr Menschen das Rentensystem finanzieren und wie das System durch gute und gesunde Arbeitsplätze gestärkt wird.“




