Kiel (kobinet)
Das Zentrum für selbst-bestimmtes Leben Nord-deutschland startet ein neues Projekt.
Das Zentrum heißt kurz: ZSL Nord.
Das Projekt heißt: Meine Rechte durchsetzen!
Das Projekt beginnt im März 2026.
Es gibt mehrere Online-Veranstaltungen.
Bei diesen Veranstaltungen sprechen Fachleute über ein Thema.
Die Veranstaltungen sind für alle Menschen offen.
Besonders wichtig sind sie für Menschen mit Behinderungen.
Manche Menschen können nicht gut sehen oder hören.
Manche Menschen können nicht gut gehen oder lernen.
Diese Menschen brauchen besondere Hilfe im Alltag.
Diese Menschen haben Rechte.
Die Rechte stehen in einem Gesetz.
Das Gesetz heißt: SGB 9.
SGB 9 bedeutet: Sozial-Gesetz-Buch 9.
Darin stehen Regeln für Menschen mit Behinderung.
Viele Behörden setzen diese Rechte nicht um.
Behörden sind Stellen vom Staat.
Man geht dort hin, wenn man Hilfe vom Staat möchte.
Das ist ein großes Problem.
Die erste Veranstaltung ist am 18. März 2026.
Sie beginnt um 17:00 Uhr.
Sie endet um etwa 18:30 Uhr.
Die Veranstaltung findet online statt.
Das Thema lautet: Wenn Rechte schlafen.
Es geht darum: Wie bekomme ich mein Recht?
Viele Menschen haben Rechte aus dem SGB 9.
Aber Behörden lehnen Anträge oft ab.
Ein Antrag ist ein Schreiben an eine Behörde.
Damit bittet man um etwas.
Es gibt Wege, dagegen vorzugehen.
Man kann Wider-spruch einlegen.
Wider-spruch bedeutet: Man sagt, die Entscheidung ist falsch.
Man kann auch vor Gericht klagen.
Klagen bedeutet: Ein Gericht soll den Streit entscheiden.
Das nennt man Rechts-mobilisierung: Man nutzt seine Rechte aktiv.
Ohne Klagen und Urteile ändert sich wenig.
Ein Urteil ist die Entscheidung eines Gerichts.
Die Veranstaltung will Mut machen.
Menschen können vor Gericht für sich selbst sprechen.
Das nennt man Selbst-vertretung.
Bei der Selbst-vertretung spricht niemand anderes für dich.
Auf dem Podium sprechen Fachleute.
Sie helfen Menschen, ihre Rechte durchzusetzen.
Sie berichten aus ihrer Arbeit.
Sie erklären, was gut funktioniert.
Sie erklären, wo es Probleme gibt.
Alle Veranstaltungen sind kostenlos.
Alle Menschen können teilnehmen.
Man meldet sich über ein Online-Formular an.
Ein Online-Formular ist ein Vordruck im Internet.
Dort trägst du deinen Namen und deine Daten ein.
Nach der Anmeldung bekommt man einen Link per E-Mail.
Mit diesem Link kann man an der Veranstaltung teilnehmen.
Hier geht es zur Anmeldung:

Foto: ZSL Nord
Kiel (kobinet) Das Zentrum für selbstbestimmtes Leben Norddeutschland (ZSL Nord) startet ab März 2026 im Rahmen des Projekts "Meine Rechte durchsetzen!" eine neue Reihe von Online‑Podiumsdiskussionen rund um das Thema Rechtsdurchsetzung und Teilhabe. Die Reihe richtet sich an alle Interessierte an dem Thema und vor allem an Menschen mit Behinderungen, die erleben, dass ihre Rechte aus dem SGB IX zwar auf dem Papier bestehen, im Kontakt mit Behörden aber oft nur unzureichend umgesetzt werden. Zum Auftakt lädt das ZSL Nord zur Online-Podiumsdiskussion am 18. März 2026 von 17:00 bis ca. 18:30 Uhr (via Zoom) zum Thema "Wenn Rechte schlafen – vom Recht haben zum Recht bekommen" ein.
Was ist das Thema?
Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Rechte aus dem SGB IX im Alltag wirksam durchgesetzt werden können – Denn, was nützen starke Gesetze, wenn sie im Alltag nicht angewendet werden? Wie können Betroffene ihre Ansprüche durchsetzen, statt sich mit ablehnenden Bescheiden abzufinden?
Rechtsmobilisierung bedeutet, Rechte aus dem SGB IX aktiv zu nutzen: Widerspruch einlegen, klagen, gerichtliche Klärung suchen. Erst durch solche Verfahren wird verbindlich festgelegt, wie das Gesetz auszulegen ist und wo die Grenzen behördlicher Praxis liegen. Ohne Urteile, die Verstöße benennen und Grenzen ziehen, bleiben Gesetze häufig stumpfe Instrumente – es ändert sich wenig an der Verwaltungspraxis. Die Veranstaltung will Mut machen, den Weg vor die Gerichte als wirksame Form der Selbstvertretung zu sehen.
Wer steht auf dem Podium?
Auf dem Podium sprechen Verantwortliche aus Projekten, die sich auf unterschiedliche Weise mit der Durchsetzung von Rechten beschäftigen – von Beratung und Unterstützung im Widerspruchsverfahren über strategische Klageführung bis hin zu politischen Initiativen zur Stärkung der Rechte von Menschen mit Behinderungen. Sie berichten aus ihrer Praxis: Wo hakt es besonders? Welche Wege haben sich bewährt? Was kann jede und jeder Einzelne tun, um aus „stillen“ Rechten wirksame Teilhaberechte zu machen?
Wie melde ich mich an?
Die Anmeldung zu den Online-Podiumsdiskussionen erfolgt ausschließlich über folgendes Online-Formular.
Den Zoom-Link erhalten Sie nach Anmeldung via Mail.
Alle Podiumsdiskussionen sind kostenlos und stehen für jede(n) offen.
Link zur Anmeldung und weiteren Infos: https://forms.office.com/e/RA6FneG98Z?origin=lprLink

Foto: ZSL Nord
Kiel (kobinet) Das Zentrum für selbstbestimmtes Leben Norddeutschland (ZSL Nord) startet ab März 2026 im Rahmen des Projekts "Meine Rechte durchsetzen!" eine neue Reihe von Online‑Podiumsdiskussionen rund um das Thema Rechtsdurchsetzung und Teilhabe. Die Reihe richtet sich an alle Interessierte an dem Thema und vor allem an Menschen mit Behinderungen, die erleben, dass ihre Rechte aus dem SGB IX zwar auf dem Papier bestehen, im Kontakt mit Behörden aber oft nur unzureichend umgesetzt werden. Zum Auftakt lädt das ZSL Nord zur Online-Podiumsdiskussion am 18. März 2026 von 17:00 bis ca. 18:30 Uhr (via Zoom) zum Thema "Wenn Rechte schlafen – vom Recht haben zum Recht bekommen" ein.
Was ist das Thema?
Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Rechte aus dem SGB IX im Alltag wirksam durchgesetzt werden können – Denn, was nützen starke Gesetze, wenn sie im Alltag nicht angewendet werden? Wie können Betroffene ihre Ansprüche durchsetzen, statt sich mit ablehnenden Bescheiden abzufinden?
Rechtsmobilisierung bedeutet, Rechte aus dem SGB IX aktiv zu nutzen: Widerspruch einlegen, klagen, gerichtliche Klärung suchen. Erst durch solche Verfahren wird verbindlich festgelegt, wie das Gesetz auszulegen ist und wo die Grenzen behördlicher Praxis liegen. Ohne Urteile, die Verstöße benennen und Grenzen ziehen, bleiben Gesetze häufig stumpfe Instrumente – es ändert sich wenig an der Verwaltungspraxis. Die Veranstaltung will Mut machen, den Weg vor die Gerichte als wirksame Form der Selbstvertretung zu sehen.
Wer steht auf dem Podium?
Auf dem Podium sprechen Verantwortliche aus Projekten, die sich auf unterschiedliche Weise mit der Durchsetzung von Rechten beschäftigen – von Beratung und Unterstützung im Widerspruchsverfahren über strategische Klageführung bis hin zu politischen Initiativen zur Stärkung der Rechte von Menschen mit Behinderungen. Sie berichten aus ihrer Praxis: Wo hakt es besonders? Welche Wege haben sich bewährt? Was kann jede und jeder Einzelne tun, um aus „stillen“ Rechten wirksame Teilhaberechte zu machen?
Wie melde ich mich an?
Die Anmeldung zu den Online-Podiumsdiskussionen erfolgt ausschließlich über folgendes Online-Formular.
Den Zoom-Link erhalten Sie nach Anmeldung via Mail.
Alle Podiumsdiskussionen sind kostenlos und stehen für jede(n) offen.
Link zur Anmeldung und weiteren Infos: https://forms.office.com/e/RA6FneG98Z?origin=lprLink




